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Kleines Gedankenspiel zum Unterhaltsvorschuss
#1
Hallo zusammen.

heute belästige ich Euch mal mit einem anderen Thema. Sonst ging es immer um meinen neuen Partner und seine Borderline-Ex.
Jetzt geht es mal um mich und um ein Gedankenspielchen.
Meine Tochter ist 12 und lebt bei mir und ihrem Vater, etwas mehr bei mir, aber eigentlich ein Wechselmodell. Fand ich auch immer gut, weil ich so im Job bleiben konnte, Rente und so weiter. Das Verhältnis von uns dreien ist gut. Nun hat meine Tochter öfters mal gesagt, sie möchte nicht mehr so oft wechseln und bei mir hat sie auch ein größeres Zimmer etc.
Sie kann das aber natürlich selbst entscheiden, aber es ist immer auch etwas abhängig von Arbeit und so weiter.
Die kleine Große ist auch inzwischen sehr selbständig, geht alleine zur Schule und nachhause, verabredet sich nach der Schule und so weiter, so dass auch eine Betreuung durch mich oder Papa, wie es zu Kitazeiten war, nicht mehr notwendig ist. Ich habe mich an dem Punkt gefragt, ob es nicht schöner für die wäre, ein festes Zuhause zu haben und Papa immer sehen zu können, wann sie möchte, aber eben nicht immer diesen Wechsel. Auf keinen Fall möchte ich aber, wie hier oft beschrieben, unsere Tochter als Unterhaltsgeisel oder sonstiges benutzen.
Aber an dem Punkt fiel mir was anderes ein: Der Vater ist ja gar nicht leistungsFÄHIG. Er ist Student, Langzeit, bekommt etwas von seinem Vater zugesteckt und hat Gelegenheitsjobs. Bei den Kosten haben wir es bisher so gehalten, dass ich das Kindergeld bekomme und in der Regel die Anschaffungen bezahle (Kleidung, Schule), Kosten für Wohnen und Essen haben wir natürlich beide. Mal angenommen ich gehe zum JA und sage, hier das Kind lebt (überwiegend) bei mir und der Vater kann nicht zahlen. Wie genau wird das geprüft? 
Es könnte doch für alle Beteiligten eine Art Win-Win-Situation entstehen. Der Staat schiesst um die 270 EUR zu, Vater kann nicht zahlen und von diesem Geld könnten wir Kleidung und Schulsachen, Klassenfahrten etc bezahlen. Oder muss er sich dann komplett nackig machen? Dann taucht sicherlich auch der "Unterhalt" auf seinem Konto auf, den er von seinen (sehr wohlhabenden) Eltern monatlich erhält. Und natürlich die Jobs, aber mehr als der Selbstbehalt dürfte das kaum sein.
Was ich auf keinen Fall will: Dass sich bei ihm Schulden anhäufen oder er Probleme bekommt.
Hat jemand Erfahrung mit dem Thema?
Danke!
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Kleines Gedankenspiel zum Unterhaltsvorschuss - von Barbouille - 11-09-2019, 16:20

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