08-07-2026, 18:30
Update: Wir haben uns auf ein 50/50 Modell geeinigt. Da sie jetzt ja quasi im selben Haus wohnt, würde laut meiner Anwältin wahrscheinlich auch kein Gericht mir die 50/50 verweigern. Das weiß sie auch, daher machen wir es jetzt so. Und den Rest machen wir einfach so, wie es im Gesetzt steht (Kindesunterhalt, Trennungsunterhalt, Kindergeld etc.)
Ich hab die Kinder also den ganzen Samstag von morgens bis Abends, sie übernachten dann aber bei der Frau und dann wird der ganze Samstag ihr zugerechnet?
Ja, da gebe ich Dir Recht, das ist im deutschen Recht leider beschissen geregelt. Aber das wäre tatsächlich kein Problem gewesen. Da sie das auch ungerecht findet, war hier der Kompromiss, die Kosten dann auch im Verhältnis 60/40 aufzuteilen. Aber gut, das hat sich mit 50/50 ja jetzt eh erledigt...
Zitat: Relevant für Zählung der Tage sind die ÜbernachtungenIst das tatsächlich so?
Ich hab die Kinder also den ganzen Samstag von morgens bis Abends, sie übernachten dann aber bei der Frau und dann wird der ganze Samstag ihr zugerechnet?
Zitat:Der Aufwand ist zu 95% gleich mit einem Wechselmodell. Die Betreuungsintensiven Tage werden geteilt und die 10%, in denen die Kinder ohnehin Fremdbetreut werden, übernimmt die Mutter und wird dafür fürstlich entlohnt.
Ja, da gebe ich Dir Recht, das ist im deutschen Recht leider beschissen geregelt. Aber das wäre tatsächlich kein Problem gewesen. Da sie das auch ungerecht findet, war hier der Kompromiss, die Kosten dann auch im Verhältnis 60/40 aufzuteilen. Aber gut, das hat sich mit 50/50 ja jetzt eh erledigt...
Zitat:Das Thema Ummelden wäre damit ja dann erledigt oder?Warum sollte das damit erledigt sein? Ist zwar das selber Haus, aber eine andere Hausnummer. Und sind ja 2 getrennte Wohnungen. Aber auch da werden wir es so machen, dass eben ein Kind auf mich und das andere auf sie angemeldet ist. Dann sind wir beide Alleinerziehend, in Steuerklasse 2 und die Entlastungsbeträge für die Steuer (eines unserer Kinder hat eine Behinderung) werden hälftig aufgeteilt.
Zitat: aber wenn die Mutter mit den Kindern umziehen will, dann kann sie das in der Regel tun.Ich würde jetzt niemals nie sagen, aber so weit würde sie glaub ich nicht gehen. Sie will ja auch, dass die Kids in ihrer gewohnten Umgebung bleiben. Aber klar, der neue Macker kann nicht in die Wohnung mit einziehen, dafür ist sie zu klein. Wenn, dann brauchen sie was größeres zusammen und dann wahrscheinlich etwas außerhalb. Aber bis dahin kann noch viel passieren.

