14-06-2026, 12:30
(14-06-2026, 11:15)p__ schrieb: Da das Wechselmodell auch sonst höhere Kosten verursacht (etwa deutlich mehr Fahrten, Doppelanschaffungen etc.), wären die errechneten 1650 EUR äusserst mager und werden zu Auszehrungseffekten führen. Zu berücksichtigen sind auch Steuerklasse 1, Scheidungskosten, Neuanschaffungen wegen Umzug. Wenn dann noch unvorhergesehene Kleinigkeiten passieren, Krankheit, berufliche Dämpfer fällt zusammen, was auf Kante genäht ist. Ein Problem ist auch die Übernivellierung durch das Unterhaltsrecht, dann kommt ein Elternteil aus dem Gleichgewicht. Finde schon, dass die Frage offen ist, was in dieser Konstellation überhaupt finanziell machbar ist.
Ja, das Haus ist für drei Personen schon groß: 240 m². Wenn man zwei Wohnungen in der gleichen Preisklasse nimmt, sieht die Rechnung für beide besser aus. Alternativ könnte man das Haus in zwei Wohnungen umbauen. Wenn der Wille da ist, findet sich sicher eine gute Lösung.
Verzichten müsste man, glaube ich, in jeder Konstellation. Jedes Jahr Urlaub wäre dann vermutlich nicht mehr drin. Bestenfalls wären es nicht mehr drei Wochen, sondern vielleicht nur noch eine Woche. Aber klar, es wird eine harte Zeit.
Ich hätte, je nach Ausgestaltung des Wechselmodells, noch Puffer für einen Nebenjob. Es ist halt vieles möglich, wenn perspektivisch die Sinnhaftigkeit gegeben ist und diese die Motivation aufrechterhält.
Die Mutter müsste natürlich mitspielen, was immer eine ungewisse Komponente ist

