14-06-2026, 11:15
Da das Wechselmodell auch sonst höhere Kosten verursacht (etwa deutlich mehr Fahrten, Doppelanschaffungen etc.), wären die errechneten 1650 EUR äusserst mager und werden zu Auszehrungseffekten führen. Zu berücksichtigen sind auch Steuerklasse 1, Scheidungskosten, Neuanschaffungen wegen Umzug. Wenn dann noch unvorhergesehene Kleinigkeiten passieren, Krankheit, berufliche Dämpfer fällt zusammen, was auf Kante genäht ist. Ein Problem ist auch die Übernivellierung durch das Unterhaltsrecht, dann kommt ein Elternteil aus dem Gleichgewicht. Finde schon, dass die Frage offen ist, was in dieser Konstellation überhaupt finanziell machbar ist.

