25-05-2026, 11:39
(24-05-2026, 23:33)Alimen T schrieb: Ich verstehe komplett wie du dich fühlst.
So ging es mir auch.
Ich hatte natürlich Angst vor gerichtlichen
Konsequenzen und auch dass man mir irgendwie ein Strick
Daraus zieht, dass mich mein Kind nicht interessiert.
Wenn ich irgendwas am Jugendamt kritisiere.
Also bei mir wurde ein Mietvertrag verlangt,
aber ich habe dann anhand von Kontoauszügen gezeigt,
dass die Miete nach fast 10 Jahren gestiegen ist.
Hatte das gleiche wie in deinem Fall.
Außer Internet und Strom ist die Warmmiete
natürlich gemeint, in der Düsseldorfer Tabelle .
Läuft der Warmwasserbereiter über Strom, dann ist auch anteilig der Strom zu berücksichtigen.
Angenommen in der Tabelle sind 600€ warm angegeben
und du zahlst warm 700€ für eine 50qm Wohnung, dann ist der
Selbstbehalt um 100€ zu erhöhen
Genau so ist es mit Umgangskilometer.
Fährst du 200km die Woche um dein Kind zu sehen,
Sind es 40€ die Woche x 4 = 160€ die deinen Selbstbehalt zusätzlich
erhöhen.
Schreib auf jeden Fall im Fließtext wie im Beispiel
und Stelle Gegenforderungen .
Frag nach einem Zwischenstand. ( höhere Miete berücksichtigt ? Umgangsregelung)
Den Anwalt würde ich erst später einschalten . Beim 3. oder 4. Schreiben
Ich weiß noch nicht mal ob mich mein Kind am Ende interessiert, also ob ich tatsächlich irgendwas aufbaue. Wenn ich insbesondere im Bekanntenkreis mit Frauen rede, höre ich immer nur Phrasen wie "wie gedenkst du mit dem Kind bla bla bla...". Dazu kommen dann noch Aufforderungen, dass ich doch unbedingt ein geteiltes Sorgerecht verlangen soll, insbesondere aus dem familiären Umfeld.
Alles woran ich aktuell denke ist: "wie soll ich das am Ende überhaupt leisten ohne Schuldenberge anzuhäufen bzw. alle Rücklagen zu vernichten"
oder "wie soll ich aktuell in der Situation mit neuen Herausforderungen auf der Arbeit überhaupt mithalten (Stichwort längst vorh. psych. Überforderung) und letztendlich nicht Job und Rücklagen komplett verlieren".
Es fühlt sich so ein wenig so an, als ob diese Helferindustrie jemanden an den Rand drückt und letztlich auch zum Transfergeldempfänger ihres Systems macht.
Insbesondere die Zeit wo ich BU blechen muss, stelle ich mir alles andere als schön vor.
Daher bekomm ich langsam schon einen Brechreiz wenn jemand mit dieser Vaterfigur-Argumentation daher kommt, während ich erstmal den Einschlag versuche unter Kontrolle zu bringen.
Mein Kopf springt aktuell sowieso immer auf Horrorszenarien ala job weg und dann direkt komplettes Sicherheitsnetz futsch.
Zu der Sache mit der Miete: Ich hab den Mietvertrag schon komplett eingescannt und auch die Mietbuchungen für ein Jahr zurück als Export gezogen.
Bei mir ist Strom auch eher teuer, weil elektr. Durchlauferhitzer genutzt wird, aber das wird nicht ersichtlich im Mietvertrag, zumindest für mich nicht so auf den ersten Blick nicht. Müsste ich also so erwähnen und hoffen, dass die das glauben. Könnte natürlich ein Foto hinzufügen.

Zu den Gegenforderungen: Ich wüsste gar nicht was ich da so angeben muss oder ob Umgangsbesuche pauschal angegeben werden könnten. Kann ich natürlich mit einem Anwalt durchgehen was da so realistisch ist. Die beiden wohnen allerdings nicht allzu weit entfernt. Sind keine 100km.
Ich lass mich erstmal beraten und eventuell übernehme ich das Schreiben selbst oder lass es den Anwalt machen. Wenn der mir verlässlich wirkt und nicht bekannt dafür ist Fristen zu verpassen, geb ich dem vielleicht den Auftrag. Wobei ich eigentlich auch aufpassen muss wie viel ich jetzt für was ausgebe.

