12-05-2026, 14:42
Die Wissenschaftler suchen. Warum leben so viele Japaner zölibatär? Dazu ein neuer Artikel des BBC: https://www.sciencefocus.com/the-human-b...having-sex
Festgestellt wird eine Sexflaute, die sind nach wie vor verstärkt. Und die Gründe:
Und schliesslich geben sie zu, dass das alles Stochern im Nebel ist. Ein Großteil der vorliegenden Belege ist nach wie vor umstritten, insbesondere weil ein Grossteil davon auf Umfragen und Fragebögen basiert. Interessant, dass das nicht richtig interessiert, obwohl bei der Geburtenrate massiv Probleme in Sicht sind.
Festgestellt wird eine Sexflaute, die sind nach wie vor verstärkt. Und die Gründe:
- Später und seltenere Heirat. Was nun eine weitere Beobachtung ist und kein Grund.
- Nun kommt der Grund: Finanzielle Unsicherheit als Hindernis für die Ehe. Und zwar von den Damen. Japanische Frauen möchten nur finanziell abgesicherte Männer heiraten. Zu diesem Ergebnis kam eine US-Studie, die auf elf Jahren Umfragedaten von fast 9.000 japanischen Erwachsenen basiert. Die Studie ergab, dass weibliche Befragte im Jahr 2025 angaben, lieber unverheiratet zu bleiben, als bei ihren finanziellen Kriterien Kompromisse einzugehen. Männer mit geringem Einkommen haben mit weitaus höherer Wahrscheinlichkeit keinen Sex.
- Es gibt keinen gesellschaftlichen Druck mehr, um zu heiraten.
- In Japan ist ausserehelicher Sex risikoreicher als im Westen. Es gibt fast keine außerehelichen Geburten. Aufklärung nur in Pornos, Verhütung immer nur über Kondome, die unsicheren Methoden führen dazu, dass man es gleich lässt.
- Auch in der Ehe wird nachweislich weniger gepimpert. Dort zählt Sex als Fortpflanzung und anschliessend hat Sex keine Priorität mehr. Eine von der Meiji-Universität in Japan durchgeführte Studie ergab, dass die Befragten Sex, Spaß und Leidenschaft in kurzfristigen Beziehungen priorisierten – nicht jedoch in der Ehe.
- Die Arbeitskultur: Laut der Ueda-Metaanalyse arbeiten in Japan durchschnittlich rund 30 Prozent der Männer und 15 Prozent der Frauen mehr als 50 Stunden pro Woche. "Stellen Sie sich vor, Sie kommen gegen 21 Uhr nach Hause und müssen dann noch zu einer Verabredung gehen! Das ist für die meisten Menschen eine anstrengende Erfahrung."
- Nach dem ganzen Sozialkram noch was ganz anderes: Fruchtbarkeitsprobleme und eine geringe Libido wegen viel Cortisol, dem Stresshormon sowie einen niedrigen Testosteronspiegel, was möglicherweise auf Schadstoffe in der Umwelt zurückzuführen ist.
Und schliesslich geben sie zu, dass das alles Stochern im Nebel ist. Ein Großteil der vorliegenden Belege ist nach wie vor umstritten, insbesondere weil ein Grossteil davon auf Umfragen und Fragebögen basiert. Interessant, dass das nicht richtig interessiert, obwohl bei der Geburtenrate massiv Probleme in Sicht sind.
