23-03-2026, 14:56
(23-03-2026, 10:08)FlipFlop schrieb: Ich will nicht den Oberlehrer machen oder den Spass verderben: Ich persönlich kann nur den kompletten Verzicht auf Alkohol empfehlen.
Darum ging auch nicht, in psychischen Stressphasen ist jede stoffliche und auch jede nichtstoffliche Sache nicht hilfreich, die betäubt oder Suchtgefahren hat. Ich wollte die Mengen quantifizieren, wo es bei Alkohol spürbar nach unten geht und die Mengen, ab denen es gefährlich wird, damit man konkret einschätzen kann wo man selber steht.
Sich nicht konzentrieren können und Schwierigkeiten bei der Arbeit zu bekommen ist zum Beispiel häufig, interessanterweise ist aber langfristig bei Trennungsvätern die lange tabuisierte Arbeitssucht das grösste Problem, noch vor Alkoholabusus. Begünstigende Faktoren sind Einsamkeit, finanzieller Druck, Leere und Frust im Privatleben (Kind weg), aber Bestätigung auf dem Feld der Arbeit, die sich sogar auszahlt. Das wird gerne lächerlich gemacht oder unterschätzt, während der Alkohol im Kontrast dazu das Monster ist. Dabei sind typische Schäden, zum Beispiel im Strassenverkehr mindestens so hoch, 25 % aller schweren Unfälle gehen auf Sekundenschlaf zurück, die Dunkelziffer ist enorm. Leistungsabfall und Übermüdung - klassische Folgen nach einem überlangen Arbeitstag.
Noch ein Wort zum oben geschriebenen "geteilten Sorgerecht". Das gibts nicht. Das gemeinsame Sorgerecht gibt es. Versucht immer, die korrekten Begriffe zu verwenden. Das unterschreibt man beim Termin der Vaterschaftsanerkennung. Und zwar immer. Völlig egal, ob die Ex auch unterschreibt oder nicht. Wenn man sicher ist, der Vater zu sein, dann schon vor der Geburt unterschreiben.
