20-03-2026, 20:23
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 20-03-2026, 20:36 von Hansidampfi.)
(20-03-2026, 18:56)Nintendo schrieb: Was zum Henker hast du an Ausgaben, dass du als alleinstehende Person in der Mietwohnung deiner Mutter mit 1600€ nicht über die Runden kommst?
Vielleicht lese ich die letzten Tagen auch zu viele Threads zum Thema Betreuungsunterhalt in Dauerschleife, der bis in die Ewigkeit gezogen wurde. 1 Jahr wäre locker machbar.
Aber minimum 3 J. mit OPEN END brechen mich, auch weil das Ersparte dann langsam aufgebraucht sein wird. Die Kindsmutter ist nun immerhin keine faule Person und an und für sich gut qualifiziert... aber das ist spekulativ. Aus dem Vorhaben "nach 1 Jahr wieder in Teilzeit" kann immernoch open end werden. Das Elterngeld würde Jahr 1 etwas abfedern, aber auch nur mit 100€ geschätzt.
1540/1600 gehen in meiner Kalkulation weg für mein alltägliches Leben. Aber rundherum wird alles nicht gerade günstiger beim Blick in die Zukunft, das fühlt sich wie ein sich zuziehender Strick an.
Knapp 80% davon sind Essen (keine Markenprodukte)+Trinken (nur das günstigste Mineralwasser)+Benzin+Warmmiete. Der Rest: Handy, Kontoführungsgebühren, Strom sind alles Posten <50€. Friseur könnte ich mir noch sparen.
Dann habe ich aber noch keinen Umgang mit dem Kind gepflegt - falls und wie oft der auch Zustande kommen sollte. Oder wenn mal Weihnachten/Geburstag/Ostern ist. Und eigentlich wollte ich wenigstens einen kleinen Betrag ab Geburt schon einzahlen fürs Kind.
Lediglich 1 "Luxus" Ausgabe von 90€ mntl verbirgt sich darin. Die tatsächlich unverhandelbar für mich ist, da sie mich mental massiv in der Bahn hält und somit Gold wert auf dieser Durststrecke.
Meine monatliche Sparrate für KFZ Versicherung, Verschleiss, Haftpflicht, mal ne Zahnarztrechnung, Sehhilfe, Lohnsteuerhilfe, allgemeine Rücklagen und natürlich GEZ kann ich dabei nicht aufrechterhalten. Steuernachzahlung wegen Kurzarbeitergeld steht mir vermutlich auch noch ins Haus und diese Sachen eben oben drauf + Unerwartetes. Wenn mir dann wenigstens die 4% für priv. Altersvorsorge stattgegeben würden damit das wenigstens vor sich hinplätschert im Hintergrund. Eine Nebeneinkunft muss dennoch her
(20-03-2026, 18:35)p__ schrieb: Selbstmordgedanken sind leider auch nicht ungewöhnlich. Hatte ich auch und beschloss dann, denen diesen Gefallen auf gar keinen Fall zu tun. Denn es ist ein Gefallen, ein Riesengefallen. Mutti kassiert dann Halbwaisenrente, Mutti kassiert dein Erbe ("Der Anspruch erlischt nicht mit dem Tode des Vaters"), was übrigens eine unbegründbare Riesenausnahme darstellt, da gilt ansonsten nämlich "Der Unterhaltsanspruch erlischt mit dem Tode des Berechtigten oder des Verpflichteten". Ausgerechnet beim Betreuungsunterhalt! Das stellt schon einen besonders stinkenden Bollen auf dem Juristenmisthaufen des Unterhaltsrechts dar.
Brutal. Man kann den Apperat unmöglich genug hassen.
(20-03-2026, 18:35)p__ schrieb: Ich habe damals ganz hingeworfen und nicht mehr versicherungspflichtig gearbeitet.
Das ist ein langer Weg dort hin..

