(Gestern, 02:50)Hansidampfi schrieb: Wie schätzt ihr es ein; Wenn sie für ein exotisches, teures Tier aufkommen muss (minimum mittlere dreistellige Summe monatlich) - eher als Vor-/Nachteil für mich, damit sie zügiger wieder in Arbeit geht? Wobei eine Tätigkeit innerhalb der ersten 3 Jahre nur zu 50% angerechnet würde, da überobligatorisch. Und das setzt voraus, dass das Kind in die Kita geht, die wiederum halbtags ~250€ kostet
Ein teures Tier ist für dich eher hilfreich, denn je höher ihr Finanzbedarf ist, desto eher motiviert sie das selbst zu arbeiten. Der Rest für die Zukunft ist einfach zu spekulativ.
Du selbst kannst nicht viel tun außer Kleinigkeiten wie Unterhalt maximal bereinigen. Also wenn du es noch nicht hast erstmal eine private Altersvorsorge betreiben. Dann keine Überstunden mehr, bei Gehaltserhöhung Stunden reduzieren bei gelichbleibendem Gehalt... usw. Je weniger Geld es für die Ex gibt, desto eher ist sie motiviert wieder zu arbeiten.
(Gestern, 05:41)Hansidampfi schrieb: Und: Wie damit kopfmäßig klarkommen? Habt ihr Erfahrungen?
Jeder geht damit anders um. Aber allgemein ist ein einzelnes Kind kein Beinbruch. Die Zeit mit Betreuungsunterhalt ist furchtbar, danach geht es bergauf. Aber das ist nur Geld. Kopfmäßig schwieriger ist es wenn du auch der Vater des Kindes sein willst, es aber nicht darst und zusätzlich an dieser Front kämpfen musst.
Zum Thema verhandeln und Einigungsversuch:
- Was kannst du der Ex bieten, dass sie freiwillig weniger Geld als die gesetzliche/richterliche Regelung nimmt
- Was kann die Ex dir bieten, dass du freiwillig mehr bezahlst als die gesetzliche/richterliche Regelung
Ich denke da ist wenig Spielraum in beide Richtungen. Außer ihr bleibt ein Paar.

