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Die TAZ: Rowohlt geht Väterrechtlern auf den Leim
#4
Wie sehr den Verlagen der Kittel brennt, wie sehr wir nur noch ein Land von Schissern sind und dem Mainstream unterworfen, zeigt dieser Vorgang. Wäre das Buch nicht offensichtlich von einer Frau geschrieben worden und die Rede von einer entfremdeten Mutter, hätte das Buch in einem "renommierten" Verlag - und auch die werden regelmäßig überschätzt - als Manuskript direkt im Müll gelandet.

Bücher "von Vätern" oder überhaupt Bücher, die die familienrechtliche Katastrophe in diesem Land aufzeigen, müssen selbst verlegt werden. Die verlegt dir keiner. Die Madame Talbusch hat das Problem vieler Autoren. "Ich will zu einem großen Verlag. Nur der macht viel Werbung. Nur dann erreiche ich große Auflagen." Kann sie vergessen. Wer schon selbst nur mit anderem Namen sich traut aufzutreten, nicht in "der Szene" verhaftet ist und dort unbekannt, kann auch nur auf einen großen Verlag hoffen - und scheitern.

Der Verlag könnte Erfolg haben, in dem er sich trauen würde, das Buch als "Skandalbuch" exakt so raus zu bringen, wie es vor liegt. Aber im besten Deutschland aller Zeiten, fehlt zwar Mut, aber dafür jede Menge Opportunismus, im Zweifel noch, winkt man mit dem bunten Fähnchen, damit alle einen lieb haben. Rechts ist heute das neue Links. Der laden ist fertig. Alles Energieverschwendung.
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RE: Die TAZ: Rowohlt geht Väterrechtlern auf den Leim - von Nappo - 13-01-2026, 10:40

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