(10-01-2026, 10:45)NurErzeuger schrieb: Ich weiß nicht, was du arbeitest, aber ich würde zum Arzt gehen und mich krankschreiben lassen. Zieh die Reißleine. Sag du hast ob der Umstände Selbstmordgedanken und lass dich in Therapie/auf Reha schicken. Erstmal Krankengeld 1,5 Jahre, dann 1 Jahr ALG1, dann nach mir die Sinnflut. Und nebenbei alles über VKH aussitzen. Ich war letztes Jahr Topverdiener mit deutlich über 100 K und könnte es mir nicht leisten.
Jetzt machst erst Mal eine Pause, lässt alles versickern und dann startest in ein paar Jahren wieder durch. Bei dir ist noch nichts zu spät, hast noch alle Möglichkeiten.
Mich würde die Meinung anderer hierzu interessieren. Ich würd's so machen. Ich mein, Anwälte die sich zusätzlich an der Situation bereichern, was für eine Welt..
Jetzt musst du für dich selbst funktionieren. 80% deiner Zeit muss in dich in die Selbstpflege fließen.
Also dann warst du in derselben Lage wie ich. Ich bin eigentlich auch Topverdiener und ich versuche gerade alles hinzubiegen, aber es wird immer schwerer. Die Ausgabenlast ist einfach zu hoch und wenn jetzt die Entscheidung vom Familiengericht käme, das ich weiter die alte Wohnung wo mein Zierfisch sich befindet noch Monate weiterbezahlen muss, diese nachwievor nicht kündigen kann und ich somit nie am Monatsende mehr Plus habe, dann muss ich dann wirklich die Weisse Flage hiessen. Die Anwaltskosten geben mir da zusätzlich den Todesstoss.
Ich bekomme bald den Jahresbonuns und das hatte ich als Rettungsanker gesehen, aber der ist mit all den Anwaltskosten dann auch mal wieder ganz schnell weg und ich rette mich danach dann nur noch über den Dispo und da können mich noch soviele Ratenzahlung eventuell dann mit der Kanzlei auch nicht mehr helfen.
Bei mir steht auch noch eine Sicherheitsprüfung an, so dass ich dem AG bzw. das läuft dann zusätzlich auch noch über eine Behörde, über das angehängte Strafverfahren informieren muss. Da interessiert es erstmal wohl nicht wie absurd die Vorwürfe der Frau auch sein mögen. Nach all dem Mist kommen also jetzt auch noch die Angst um Konsequenzen für den Job, einem speziellen Bereich wo ich fast 30 Jahre arbeite.
Ich bin von dem Geschäftsgebahren dieser Kanzlei auch einfach nur entsetzt. 6000 Euro in einem Monat zusammengekommen das ist einfach nur krank...
Ganz ehrlich ist die Arbeit das einzige was mich derzeit von all dem Mist positiv ablenkt und mich kaum über das ganze Elend wo ich stecke nachdenken lässt. Die Kinder sehe ich einmal die Woche und einmal dieses positive Erlebnis in der Woche ist einfach zu wenig.
Wenn mir dann die Arbeit noch wegbräche...

