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Unterhalt im Visier: Hamburgs neues Zentralamt macht Druck
#1
Der Staat verschärft das Vorgehen gegen säumige Zahler (Beispiel Hamburg: neues Zentralamt), um die Rückholquote von aktuell ca. 13 % auf 15 % zu steigern.

Die nackten Zahlen (bei Unterhaltsvorschuss-Fällen):

42 % zahlen: Dieser Anteil der Väter kommt der Zahlungsverpflichtung nach.

48 % zahlungsunfähig: Knapp die Hälfte gilt als „nicht leistungsfähig“ (Bürgergeld-Bezug, Geringverdienst, Rente).

10 % nicht realisierbar: Aufenthalt unbekannt, Ausland oder verstorben.

Fokus der Behörden:

Prävention von Kinderarmut: Der Staat springt ein, sieht sich aber zunehmend als Inkasso-Dienstleister.

Härteres Vorgehen: Bei vermuteter Zahlungsfähigkeit (z. B. bei neuen Lebensgefährten) wird verstärkt mit der Staatsanwaltschaft zusammengearbeitet, um „Drückeberger“ abzuschrecken.

Kritik: Oft herrscht ein Generalverdacht gegenüber Vätern, auch wenn die wirtschaftliche Realität (Prekariat) oft der wahre Grund für Nichtzahlung ist.

Das Bild vom „unwilligen Vater“ bröckelt an der Realität, nämlich dass fast jeder zweite Vater in diesem System schlichtweg finanziell nicht in der Lage ist zu zahlen. Dennoch steigt der Druck auf alle, die im System erfasst sind.

Dem Staat geht aufgrund permanenter Fehlentscheidungen und desaströser Politik schlichtweg die Kohle aus, jetzt wird sich an jeden Strohhalm geklammert. Zuletzt erst die Debatte über die ach so vielen Bürgergeldempfänger, die zu Unrecht Geld bekommen. 

https://taz.de/Unterhalt-fuer-Kinder-All.../!6161271/

Ich bin hier für mildere aber deutlich wirkungsvollere Methoden - nämlich: Zwangssterilisation aller im gebär- und zeugungs-fähigen Alter. Auf dass der Schei.. in diesem Land endlich aufhört. Ich ertrage es nämlich nicht mehr, wie dreckig dieser Staat mit seiner eigenen Brut umgeht.
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#2
Finde ich gut, denn in Stuttgart haben sie das schon durchgerechnet (siehe Beitrag hier) und der Kostenaufwand zeigte sich um Grössenordnungen höher wie das, was an erhöhter Ruckholquote zu holen war. Das bedeutet, der Hamburger Plan kostet die Stadt Hamburg im Saldo kräftig Geld. Sehr schön, wenn die Stadt noch härter gegen die Wand knallt und verreckt. Es gibt regelmässig solche Projekte, auch in Hambug gab es sie schon. Vor ein paar Jahren versucht man es mit Auslagerung, man beauftragte Anwälte und Inkassobüros. Das Ergebnis war ein Desaster für die Stadt.

Autochthone kriegen eh keine Kinder in Hamburg, die Hauptklientel sind Neubürger, der Rest der Väter ist hoffnungslos pleite. Viel Spass mit denen. Vielleicht noch den Führerschein entziehen, den von denen eh kaum einer einen hat, aber trotzdem fährt? Oder den BMW X6 pfändern, der leider dem Cousin gehört? Oder in Nigeria pfänden, wohin der Vater nach seine Sause in Deutschland wieder zurück ist? Oder bei den Herren, denen man besser nur mit Stichschutzweste begegnen will? Der Clan, "was du woillen hier"? Neue Bevölkerung, neuer Spass, geliefert wie bestellt, vielleicht helfen strenge Ermahnungen :-)
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