Hab mir das mal genauer angesehen.
Das Buch wurde bei Rowohlt als lieferbar und "auf Lager" angezeigt, nach dem TAZ-Artikel nicht mehr. Im Buchhandel stehen verschiedene Daten, z.B. der 13.3.2026, dann 31.12.2026. Die TAZ hat das auch ergänzt und gleichzeitig alle Kommentare unter dem Artikel gelöscht, jetzt wieder "0 Kommentare".
Der Klappentext:
Unter Mitwirkung von: Kara Lichtenberg
Eine Mutter bricht ihr Schweigen: ein mitreißendes Buch, das aufrüttelt und bewegt.
Thea Talbusch hat ihre beiden Kinder seit vier Jahren nicht mehr gesehen. Damals waren sie 12 und 15 Jahre alt. Ein Zustand, der für die engagierte Mutter extrem schwer auszuhalten ist.
Nach der Trennung von ihrem Ex-Partner teilen sich die beiden zunächst das Sorgerecht. Was zuerst einvernehmlich wirkt, wird zunehmend zum Albtraum. Vom Vater systematisch manipuliert, wissen die Kinder schnell nicht mehr, was Realität ist und was Einbildung. Ursprünglich als schön empfundene Erfahrungen mit der Mutter werden nach dem Treffen mit dem Vater plötzlich als schrecklich erinnert. Wie schwer es als Elternteil ist, diese Entwicklung bis hin zum völligen Kontaktabbruch ohnmächtig mitzuerleben, beschreibt Thea Talbusch erstmalig ausführlich in ihrem Buch. Sie bringt den Mut auf, ihre Geschichte zu erzählen, damit andere Elternteile und Kinder, denen es genauso ergangen ist, eine Stimme bekommen. Und um die Gesellschaft aufzurütteln und zu zeigen: Es gibt nicht immer nur Schwarz oder Weiß, sondern ganz viel dazwischen. Zehntausende Kinder verlieren jedes Jahr den Kontakt zu einem Elternteil. Gerichte und Ämter kapitulieren oft vor den komplexen familiären Verhältnissen. Hier muss sich etwas ändern – Thea Talbusch zeigt, welche massiven psychischen Probleme dies für Betroffene mit sich bringt und wie wir dem begegnen können.
«Entfremdung hat nichts mit mangelnder Liebe zu tun, aber mit großem emotionalen Druck.» Thea Talbusch
«Was Thea zu sagen hat, muss hinaus in die Welt.» Dr. Stefan Rücker, Familienrechtsexperte und Psychologe.
Der Autor
Meisner macht selbst viel Werbung für seinen Artikel und legt auch andernorts nach:
https://de.linkedin.com/posts/matthias-m...00512-5LqE
Auch auf seinem Bluesky-Account brachte er mehrere Artikel, schon Wochen vor der Veröffentlichung des Artikels. Er macht auch Werbung für ältere Artikel, die er schon Monate vorher geschrieben hat, Beispiel:
https://www.volksverpetzer.de/aktuelles/...senschaft/ - darunter eine Serie von Meisner, der Aktivist wendet sehr viel Energie auf.
Bei Instagram hat er auch einen Account und tritt dort in derselben Sache auf.
Es gibt auch
Gegenwind, natürlich nur leise, denn willfährige Medien stehen dafür nicht zur Verfügung:
https://efkir.de/aktuell/174-offener-bri...erlag.html Auszüge:
Die Kritik von Herrn Meisner deckt sich nicht mit den Erfahrungen, die uns alltäglich in unserer Selbsthilfearbeit geschildert werden. Sie ist realitätsfremd. Aus unserer Sicht handelt es sich bei dem Buch von Thea Thalbusch um ein wichtiges Buch. Sein Thema gehört in den öffentlichen Diskurs. (...)
Das Phänomen der Eltern-Kind-Entfremdung wird nur von Kreisen geleugnet, die von der bestehenden Lage wirtschaftlich profitieren oder eigenes, entfremdendes Verhalten schützen wollen. Die sichtbaren Aktivisten sind seit Jahren die gleichen, gut mit Medien vernetzt und verweisen als Referenz aufeinander. Die Finanzierung dieser Kreise und der von ihnen betriebenen Kampagnen ist intransparent. Sie versuchen, mit der veralteten und längst widerlegten PAS-Theorie Einfluss auf die Meinungsbildung zu nehmen, um den gesamten Problemkomplex als nicht existent zu beschreiben. Dabei verbreiten sie insbesondere das Narrativ, nach welchem gewalttätigen Elternteilen Kinder unter der Behauptung einer Eltern-Kind-Entfremdung systematisch zugeordnet und als Machtmittel gegenüber den anderen Elternteil genutzt werden. Diese Behauptung ist bis heute durch keine einzige letztinstanzliche Entscheidung belegt. Aktenzeichen werden nicht benannt, Quellensuchen enden in Zirkelbezügen auf Publikationen des immer gleichen, kleinen Personenkreises. (...)
Der von den Aktivisten inszenierte Geschlechterkampf ist nicht existent. Nach unserer Beobachtung steigt der Anteil betroffener Mütter kontinuierlich und macht in unserer Beratung inzwischen eine Quote von ca. 40% aus. Faktisch ist es für Mütter in Deutschland aufgrund der eher traditionellen Rollenverteilungen etwas schwerer, entfremdet zu werden, ist dies jedoch geschehen, sammeln sie exakt die gleichen Erfahrungen wie Väter. Sie leiden aber in der Regel noch stärker, da sie und ihre Kinder nicht als Opfer wahrgenommen werden, sondern ihnen aufgrund des geprägten Narrativs per se unterstellt wird, dass sie etwas zur Situation beigetragen haben und eine Entfremdung berechtigt ist.
Meisner scheint der neue Gesterkamp zu sein, der mittels TAZ seine jahrelangen Fehden gegen die angeblichen rechten Männerrechtler & Co getrieben hat. Viele dieser Artikel dienen auch der Referenzierung, sie bilden Zirkelschlüsse der Verweise und werden insbesondere bei Wikipedia eifrigst als Referenz angegeben. Guckt man bei Wikipedia
https://de.wikipedia.org/wiki/Männerrechtsbewegung und was dort von TAZ und Gesterkamp kommt. Die alte Taktik der Schaffung selbstgebauter "Wahnheiten", die verstärkt und verankert werden sollen.
Das Buch von Rowolt dürfte ziemlichen Alarm ausgelöst haben, denn eine entfremdete Mutter passt natürlich überhaupt nicht in die kranken Verleugnungen der Aktivisten. Man sieht es sehr gut an den Reaktionen. Zuerst wird indirekt in Frage gestellt, ob das überhaupt eine Mutter ist und dann geht es nahtlos in die Hetze gegen Väterrechtler über, in diesen Kreisen ein Popanz.
Als Väter, oft mit ähnlichen Erfahrungen (auch ich habe die gemacht) können wir uns das sowieso nur ungemütlich von unten ansehen. Wir sind im Aus und bleiben dort.