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Antrag auf Sorgerechtsentzug
#1
Hallo Zusammen,

erster Thread und direkt ne Bombe, bei der ich mir etwas Hilfe erhoffe.

Kurz die Rahmendaten:

- 1 Tochter (16)
- getrennt von der Mutter seit 2018
- sind gegen meinen Willen vor 2 Jahren weggezogen (ca. 4h Reisezeit ein Weg)
- Unterhalt tituliert

Leider hat das Verhältnis zu meiner Tochter über die letzten 2 Jahre extrem gelitten. Ich würde nicht so weit gehen und sagen dass wir vorher einander besonders nah waren, aber schlecht war es defintiv nicht. Nun haben wir leider seit ca. Januar keinerlei Kontakt mehr, Sie hat mich überall blockiert.
Ich sollte vielleicht erwähnen, dass ich mich immer sehr passiv verhalten habe um keine Konflikte zu verursachen um jetzt genau wenn ich ein einziges mal Zweifel anbringe direkt den Hammer zu bekommen.

Sie geht seit ca. 8 Monaten nicht mehr in die Schule, als ursprünglichen Grund schiebt sie Krankheit vor (sie hatte um die Wintermonate herum 2 minimalinvasive Eingriffe mit jeweils ~10 Tagen Krankheit), Jetzt psyche.
Ihre Mutter hatte sich damals auch immer eingeredet krank zu sein, jedoch konnte nie etwas diagnostiziert werden was mich natürlich hellhörig macht.

Grobe Timeline:
- seit ca. August - September 2025 nicht mehr in der Schule (war in Klasse 9, da sie aber mal wieder umgezogen sind wurde die Distanz zur Schule - 1h - zum Problem)
- 2x Operation (1x Oktober, 1x Dezember)
- Ein Schulwechsel mit Wiederholung des Schuljahres wurde zum halbjahr angestrebt, jedoch von der anvisierten Schule in ihrem Kreis abgelehnt
- im Januar nahm ich Kontak mit der Schule (an der sie noch angemeldet war) auf um mir von der Schulleiterin ein Bild der Situation geben zu lassen
- Meine Tochter und ihre Mutter erfuhren dies und versuchten mich gezielt von allem abzuschneiden, meine Tochter blockte mich zudem auf allen Kommunikationswegen
- Die Schulleiterin durfte mir leider nur sagen, dass meine Tochter weiterhin krank geschrieben ist ganz egal wie oft ich nachfragte
- Meines Wissens nach wurde ca. im März die Psychologin des Kreises hinzugezogen und einige Zeit später hat meine Tochter sich stationär einliefern lassen (dies ist auch jetzt noch der Stand)
- Ich habe die Psychologin selbst kontaktiert und um Auskunft gebeten, mir wurde jedoch gesagt dass meine Tochter dies nicht wünscht (Schweigepflichtentbindung wird nicht gegeben)
- Zwischendurch gab es auch einen Anruf einer Mitarbeiterin des Jugendamtes vor Ort, wobei ich mich da maximal bedeckt gehalten habe (wer mit dem Verein Kontakt als Vater hatte wird sicher wissen warum)
- einige Zeit später habe ich um meines Seelenfriedens willen den Kontakt selbst blockiert und mir gedacht dass sie mir ja einen Brief schreiben kann wenn etwas ist, rein was die Nachweislichkeit angeht natürlich ein Vorteil

Jetzt zum Kern der Sache:
Ich habe heute eine Einschreiben aus dem Briefkasten gefischt vom Familiengericht wo meine Ex das alleinige Sorgerecht beantragt.

Hier der Wortlaut:
-----------------------------
Ich beantrage hiermit: 
1. Der Antragstellerin wird die elterliche Sorge für das gemeinsame Kind, XXXXXXXXXXXX, allein übertragen. 
2. Der Antragsgegner trägt die Kosten des Verfahrens. 
3.. Eilmeldung / Vorläufige Anordnung: Für den Fall, dass eine endgültige 
Entscheidung nicht rechtzeitig ergehen kann, wird der Mutter im Wege der einstweiligen Anordnung vorab die alleinige Entscheidungsbefugnis für medizinische Angelegenheiten sowie für behördliche und reisespezifische 
Angelegenheiten (insbesondere für den anstehenden, bereits gebuchten Urlaub ab dem 31.Juli 2026 übertragen. 

Begründung: 
Die Beteiligten sind die gemeinsamen Eltern des betroffenen Kindes XXXXXXXX. Es besteht derzeit die gemeinsame elterliche Sorge. 
Das Kind lebt dauerhaft und ausschließlich im Haushalt der Mutter in XXXXX. Der Vater, wohnhaft in XXXXX, nimmt seit Jahren keinerlei Anteil an der Erziehung des Kindes. Es besteht ein vollständiger Kontaktabbruch zwischen XXXXXX und ihrem Vater. Das Kind lehnt jeglichen Kontakt zum Vater strikt ab. 
XXXXXX befindet sich derzeit in einer schweren gesundheitlichen Krise. Sie musste sich bereits zwei operativen Eingriffen am Herzen unterziehen. Zudem leidet sie unter massiven psychischen Problemen und befindet sich aktuell in stationärer psychiatrischer Behandlung. Auch im Rahmen dieser Behandlung hat die Jugendliche ausdrücklich verfügt, dass dem Vater keinerlei Auskünfte erteilt werden dürfen und er kein Besuchsrecht erhält. 
Aufgrund des Kontaktabbruchs und der vollständigen Verweigerung der Kommunikation seitens des Vaters ist die gemeinsame Sorge blockiert. Der Vater reagiert auf keinerlei Nachrichten, Bitten um Unterschriften oder Vollmachten der Mutter. 
Aktuell ist ein dringender Regelungsbedarf gegeben: 
1. Medizinische Sorge: Aufgrund der schweren Vorerkrankungen und der 
aktuellen psychiatrischen Behandlung müssen jederzeit kurzfristig medizinische Entscheidungen getroffen werden können. Eine Verzögerung durch die theoretisch notwendige Zustimmung des Vaters gefährdet das Kindeswohl massiv. 
2. Urlaubsreise: Ein Erholungsurlaub für das Kind ist bereits gebucht. Auch hier verweigert der Vater durch sein beharrliches Schweigen die notwendige Einverständniserklärung. Die Mutter kann die Reise ohne Vollmacht nicht rechtssicher antreten. 
Das zuständige Jugendamt wurde von mir bereits kontaktiert. Dort wurde mir nach Schilderung des Falls ausdrücklich dazu geraten, den Antrag auf alleinige elterliche Sorge zu stellen, da die gemeinsame Sorge dem Kindeswohl derzeit widerspricht. 
Die Übertragung der alleinigen elterlichen Sorge auf die Mutter entspricht dem Wohl des Kindes am besten, um dessen rechtliche Handlungsfähigkeit und gesundheitliche Versorgung sicherzustellen. 
Um zeitnahe Terminierung oder Entscheidung im schriftlichen Vorverfahren wird dringend gebeten. 
[font=Arial, sans-serif]----------------------------------------[/font]

Ich überlege jetzt was ich da zur Erwiderung schreibe, mein Ziel ist es ultimativ einfach nicht außen vor zu sein was die aktuelle Lage meiner Tochter angeht.
Es kann einfach nicht sein, dass jedes mal komplett gemauert wird wenn ich eingeweiht werden möchte, jedoch aber genau dieser fehlende Informationsfluss jetzt als Aufhänger für den Sorgerechtsstreit genommen wird.

Als kleine Infos am Rande: Ja meine Beteiligung an der Erziehung ist irgendwo zwischen wenig und nicht vorhanden seit Mutter+Tochter weggezogen sind.
Wichtig ist dabei zu erwähnen, dass ich diesen Weg gewählt habe als die beiden weggezogen sind um möglichst wenig potentielle Konflikte zu schüren.
Wie das Schicksal es so will musste natürlich genau das passieren sobald ich mich das erste mal "einmische".
Weiterhin gibt es durchaus Bilder von meiner Tochter auf Social Media die durchgefeierte Nächte dokumentieren, auch wenn meine Quelle da leider sehr limitiert ist. Das passt halt wiederum nicht zu dem restlich gemalten Bild. Zudem möchte ich auch die Genehmigung für den Urlaub nicht erteilen. Wer seit einem dreivierteljahr so krank ist, dass man nichtmal in den Schule gehen kann dem möchte ich keine Fernreise zumuten. Das halte ich für Gesundheitlich viel zu Riskant.

Das war jetzt eine ziemliche Wall of Text, aber ich hoffe halbwegs verständlich. Hat jemand Tips wie ich das Schreiben am besten erwidere?

Gruß
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#2
Nimm mal die ganzen Formattags raus und gliedere Deinen Betrag vernünftig. So ist es kaum lesbar.
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#3
Ja das möchte ich gerne, keine Ahnung woher das Problem mit der Formattierung kommt. Ich suche gerade vergebens nach dem "bearbeiten" Button.
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#4
Entweder exisitert die Option Posts zu bearbeiten nicht oder ich bin vollkommen Blind. Habe jetzt erstmal die Löschung beantragt damiit ich den Thread neu erstellen kann.
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#5
Ich habe das geändert. Den Beitrag kann man mit Zeitbeschränkung editieren. Man kann etwas korrigieren, aber keine Beiträge die schon eine Weile dastehen dann noch abändern.

Erstmal die Feststellung: Du bist draussen, so oder so, ganz egal ob mit oder ohne Sorgerecht. Daran bist du NICHT schuld und du hast NICHTS falsch gemacht. Wegzug, Alter, irre Ex die die Tochter noch irtrer gemacht hat und in typisch weiblich dreckiger hinterfotziger Weise nur zur Kranken einer Kranken aufspielt und sich nsogar entblödet, in dem Antrag die krassensten Widersprüche abzulassen.

Sei froh, dass du weit weg bist.

Reaktionen gibts jetzt mehrere, am Ergebnis werden sie wenig ändern. Das Thema Sorgerecht ist sowieso fast durch, keine zwei Jahre und es gibt kein Sorgerecht mehr. Meine Reaktion wäre, einen stark provokanten, rotzfrechen Gegenantrag zu schreiben, um Ex und Richter zu ärgern. Sozusagen ein amtliches Testament des Vaters. Andere Reaktionen können sein, gar nichts zu tun und mich weit von deren Spinnerei zu halten. Eine Reaktion ist, logisch und vernünftig zu bleiben, das macht aber keinen Spass und ändert auch nichts am Ergebnis.

Achte auf die Konsequenzen beim Unterhalt. Keine Ausbildung, kein Unterhalt. Die faule Tour des krank seins muss da gut von der Unterhaltsbegehrenden begründet werden.
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#6
Das ist echt zum Mäuse melken. Was ich mich noch frage ist wie legitim die Absicht ist die Kosten auf mich abzuwälzen. Das ist schon so geschrieben als wenn man mir das einfach so auferlegen könnte, jedoch finde ich dazu keine Informationen.
Ich werde jetzt erstmal die Nacht darüber schlafen und dann mal überlegen ob ich aus allen Rohren zurück Feuer oder nicht.

P.S: Bezüglich Unterhalt wird das ganze eh noch eine shitshow da ich Idiot einen unbefristeten Titel damals unterschrieben habe.
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#7
Du bist de facto sowieso schon längst aus dem Sorgerecht ausgeschlossen. Deshalb kannst du auch provokant antworten. Die Verfahrenskosten werden nicht von einem Antragsteller festgelegt, sondern vom Richter.
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#8
Beantragt wird:

1. Der Antrag von (Exname) wird vollumfänglich abgewiesen.
2. Beantragt wird, der Antragstellerin (Exname) das Sorgerecht nach §1666 BGB zu entziehen und auf einen Rechtspfleger, hilfsweise dem Vater allein zu übertragen.
3. Die Antragstellerin (Exname) ist zu begutachten und in eine geschlossene Einrichtung einzuweisen.

Begründung: Sowohl das Verhalten von (Exname) als auch der Antrag vom XX.XX.XXXX. liegen zwischen hochgradig lächerlich und paranoid. Nachdem sie gegen den Willen des Vaters unter Geiselnahme des Kindes (Kindname) 300km weggezogen ist, hat sie nachfolgend den entfernungsbedingt schwierigen Umgang bewusst sabotiert.

Nach dem Umzug schlossen sich weitere Umzüge an. Dem Kind wurde dadurch jede Chance auf Aufbau von Sozialkontakten zerschossen und ihr schulisches Vorankommen nachhaltig zerstört.

Die Mitwirkung des Vater wurde von Exname mit hassgetriebenen Wahn und maximaler Kontrollsucht unterbunden, das Kind entfremdet und ihr suggeriert, der von der Mutter abgetrennte und gar nicht anwesende Vater wäre ein Feind. Der Vater reagierte besonnnen, kontaktierte Dritte, Schulleitung, Psychologin, Jugendamt, um zu erfahren was mit der Tochter passiert und wie positiv gehandelt werden kann, ohne Konflikte oder den Wahn der Mutter anzuheizen.

Der Antrag von Exname ist Zeugnis ihrer eigenen Psychose: Beklagen eines Kontaktabbruchs, während sie gleichzeitig jeden Kontakt mit der selbstgebauten Guillotine abhackt. Die Isolierung mit zunehmender Psychiatrisierung der Tochter beweisen, dass Exname an Münchhausen-Syndrom leidet. Die Exname macht viele eigene Behauptung über das Kind, zu dessen alleiniger Gesundheitsbeurteilerin sie sich ernennt, Gutachten oder neutrale Stellungnahmen die ausserhalb ihrer Kontrolle liegen gibt es nicht.

Frau XXX benötigt kein alleiniges Sorgerecht. Sie hat alle Entscheidungen sowieso allein erwzungen und damit dem Kind bereits schwersten lebenslangen Schaden zugefügt. In ihrem Wahn vermeint sie nun, ihr illegales und kindeswohlzerstörendes Verhalten mit einem Gerichtsantrag zu veredeln. Sie ist zu begutachten und ggf. stationär einzuweisen, und ihr ist das Sorgerecht zu entziehen.



Mach einfach Ärger. Vergiss nicht: Du hast sowieso schon restlos verloren. In dieser kaputten Situation bleibt dir nur eine Art Vermächtnis. Juristisch ist das eh nicht haltbar.
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#9
Nebenbei müsste man sich langsam auf das Volljährigenunterhalt vorbereiten .
Würde es Sinn machen die exe damit zu ärgern, so langsam ihre Gehaltsnachweise
bereitzustellen ?
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#10
richtig  - P, die mutter hat mit ihrem psychoshit die tochter mit ins fahrwasser gezogen, und die fährt
jetzt einfach mit, weils einfach ist...vorprogrammiert H4 oder grundsicherung etc, keine ausbildung,
nigger und nafris als freunde, einstieg in drogenkonsum und weis der geier was.

lieber papa...du bist draußen...stell dich drauf ein! manchmal ist die höchste form des kampfes, ihn
nicht zu führen!
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