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Skandinavien: "Feminismuskritik muss verboten werden"
#1
Hier (PDF) (*1) stehen die Forderungen vom "Nordic Expert Panel"
(Also ein relatives Äquivalent zum "Bundesforum Männer"):

- Antifeministischen Bedrohungen und Belästigungen müssen verboten werden
- Niedrigschwelle Angebote für die Berichterstattung darüber müssen eingerichtet werden
- Eine jährliche nationale Erhebung über Anti-Feminismus muss durchgeführt werden
- Die Forschung über Anti Feminismus muss priorisiert werden
- Gleichberechtigung und Anti-Diskriminierung erfordert die Änderung maskulinistischen Standards
- Anti-Feminismus-Bekämpfung muss Tätigkeitsbereich aller offiziellen Institutionen werden
- Die Presse muss Verantwortung übernehmen und gegen den Antifeminismus vorgehen
- Die Zusammenarbeit zwischen Ländern und Gruppen gegen Antifeminismus muss erweitert werden
- Eine interdisziplinäre und nordische Konferenz gegen anti-feministische Ansätze muss umgesetzt werden


Holla die Waldfee - in jedem Satz ein "muss".

'Muss' denen also der Arxxx auf Grundeis gehen, seit Harald Eia da mal in Norwegen den Irrsinn aufgezeigt - und die Regierung entsprechend reagiert hat. Offenbar hat sich der Wind gedreht. Und nun quiekt wohl auch in Skandinavien (Dänemark, Schweden, Finnland, Island und Norwegen) die Feminismus- bzw. Gender-Szene auf. Tja, wer Wind sät ...

Mehr zum Thema (Englisch) auch hier:
http://www.the-spearhead.com/2013/03/29/...countries/

SgI
____________
(*1) Offenbar werden rechtsnationale Anwürfe im oben verlinkten Dokument wohl nicht nur in Deutschland betrieben
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#2
(30-03-2013, 00:51)StrengGeheimerInformant schrieb: (*1) Offenbar werden rechtsnationale Anwürfe im oben verlinkten Dokument wohl nicht nur in Deutschland betrieben

Sieh dir mal die allererste Referenz auf Seite 38 an, die versteht man auch ohne Norwegisch zu können:

"Hinrich Rosenbrock og Heinrich Böll-stiftelsen ga i 2012 ut rapporten Den antifeministiske manns- rettighetsbevegelsen. Rapporten kartlegger og analyserer antifeministiske aktivister og tankegodt i det tyskspråklige Europa. Hele rapporten på tysk kan leses her: www. boell.de/downloads/antifeminismus-innen_endf .pdf"

Die beziehen sich direkt auf den Böller-Schwachsinn.

Ansonsten freut mich das Papier. Danke für diese kostenlose Werbung. Das wird die Diskussion erst recht anheizen und polarisieren. Bravo. Ansonsten hat es keine Wirkung, gefordert wird wie immer viel und fast alles davon ist längst Realität. Die Medien sind ohnehin auf Linie, Geld in feministisches Gendergeblödel gibts immer schon ohne Ende etc.

Ein witziger Punkt ist Nr. 6 der Forderungen:

"Programmes should target men and boys who experience marginalisation

Some boys and men feel marginalised from society. In some cases, this feeling may represent a desire to maintain male privileges, but it may also be grounded in real-life experiences. This feeling of marginalisation and isolation may lead to vulnerability to the rhetoric and the sense of belonging that extremist organisations and groups offer. To address the feeling of marginalisation, programmes should be initiated that target men’s marginalisation. Areas of particular importance include combating boys’ dropout from the educational system, crime prevention, and efforts to ensure better contact between fathers and children after divorce. Gender equality organisations must consider addressing men’s concerns not as the opposite of addressing women’s, but as an integral part of working towards gender equality."


Genial: Darin geben sie zu, dass Feminismuskritik auf Tatsachen, realen Erfahrungen und Benachteiligungen von Männern gründet. Sie geben zu, dass die reihenweisen feministischen Siege direkte sexistische Benachteiligung von Männern und Jungen zur Folge hatte.

Die Subjektivierung "the feeling" hilft da kein bisschen. Wer hat immer darauf gepocht, relevant sei welches Gefühl Frauen bei etwas haben, weniger was tatsächlich passiert? Wie wichtig Bedrohungsgefühle von Frauen seien?

Feminismus frisst sich selber. Macht so weiter.
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#3
Danke für deine guten Ergänzungen, "p"

Das Thema geht ja rum in Blogs und Foren, wie eine Lawine. Von Weiberplage über WGvdL hin zu Danisch, Hoffmann Michael Klein, u.v.a.m.:

"Gesinnungsterror: Die Beseitigung von Freiheitsrechten im Namen des Staatsfeminismus

Totalitäre Systeme zeichnen sich dadurch aus, dass sie ihren Bürgern vorgeben, was sie zu denken, zu tun und vor allem, was sie zu lassen haben. Totalitäre Systeme strukturieren das Leben ihrer Bürger von der Wiege bis zur Bahre.

Sie planen und kontrollieren die Wirtschaft, sie üben ein Monopol auf Erziehung aus und nutzen den Unterricht zur Indoktrination der nachwachsenden Generationen mit der herrschenden Ideologie. Totalitäre Systeme lassen keinerlei Abweichung von ihrer Ideologie zu. Alles, was in totalitären Systemen getan wird, wird getan, um die herrschende Ideologie zu stützen und abweichende Meinungen zu unterdrücken bzw. zu eliminieren. ..."


Ein interessanter Artikel, zu finden unter: http://sciencefiles.org/2013/03/30/die-b...eminismus/

Diktaturbestrebungen in Skandinavien

Aber auch andere haben noch schöne 'Politkommissar-Pläne' ausgebuddelt:

"*Anti-feminism should be part of the Equality officers’ activity area.*

Equality officers = Gleichstellungsbeauftragte.

Man hat in den letzten Jahrzehnten ein Netz ideologisch gefestigter Politkommissarinnen über die Gesellschaft geworfen, mit dem man nun ideologische Abweichler abfischen und “neutralisieren” kann.

Man muss der Gleichstellungsbeauftragten nur die Vollmacht geben, Denunziationen entgegenzunehmen, die sie dann an Zentralbehörden weiterleiten kann.

Man braucht nicht mal staatsfeministische Zentralbehörden.

So feminisitisch-femizentrisch wie unsere Müllstrommedien sind, genügt der kurze informelle Dienstweg in die nächste Redaktion, wo ideologisch Gleichdenkende unterstützend tätig sind und man kann den unbotmäßigen Mann als Patriarschen denunzieren, ihm eine sexuelle Belästigung unterjubeln und er wird entlassen. ..."


Kommentar unter: http://www.danisch.de/blog/2013/03/30/ze...untergrund

Das nun dieser Milchbubi 'Hodenrock' (mir fällt der Name gerade nicht ein) Beachtung bis nach Skandinavien findet, ist schon erstaunlich und zeigt auf, mit welchen lächerlichen Referenzen da versucht wird zu arbeiten. Allerdings gibt es dazu auch andere Sichtweisen; Zitat aus dem letzt genannten Link:

"... Ich kann darin keine Hilflosigkeit erkennen. Im Gegenteil. Eine Stärke des Feminismus war und ist, dass ihn viel zu viele unterschätzen (“Gedöhns!”).

Mit zeigt das, wie gut sie vernetzt sind, auf europäischer Ebene (EU), aber auch auf UNO-Ebene, auf NGO-Ebene und parteipolitisch (vor allem Grüne, Linke, SPD, aber auch CDU/CSU in weiten Teilen).

So kann Rosenbrock sogar in Skandinavien mit seinem Geschreibsel Einfluss ausüben und bekannt werden.

Ein international renommierter Experte, der Herr Rosenbrock mit seiner “Studie”.

Das ist eigentlich erschreckend ..."


Wie auch immer, Öffentlichkeit ist hergestellt und man darf gespannt sein, wann die ÖR und andere Systemmedien Blut lecken werden ...

Schöne Ostertage
SgI
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