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Rückwirkende Abänderung einer Verpflichtungserklärung die gar nicht mehr besteht
#1
Liebes Forum,

mich erreichte gestern ein Brief vom JA, der Beistandschaft meines Kindes, in dem folgendes steht:

" Sie werden aufgefordert, eine Abänderung der bestehenden notariellen Unterhaltsverpflichtungserklärung 
vom 14.06.2012, URNr.: xxx/yyy des Notars xxx rückwirkend ab dem 01.01.2018 auf 110% des 
Mindestunterhaltes der jeweiligen Altersstufe, zu beurkunden".

Folgende Fragen stelle ich mir dazu:
1. Der o.a. Titel vom 14.06.2012 ist am 01.10.2015 ausgelaufen, da es ein statischer Titel war der zeitlich begrenzt war.
Einen Folgetitel wurde von mir nie verlangt, bzw. wurde wohl vom JA vergessen anzufordern.

Wieso schreibt mir die Tante etwas von einer bestehenden Verpflichtungserklärung ?
Der Titel ist ausgelaufen.

2. Kann das JA verlangen, dass ich einen Titel rückwirkend beurkunden lasse?

Da ich seit Januar einen neuen und besser bezahlten Job habe und somit in eine höhere Einkommensgruppe eingestuft werde,
würde ich mich diesen Geiern ja hoffnungslos aussetzen, da sie dann von mir rückwirkend ab Januar 2018 den höheren
Unterhalt einfordern können.
Sehe ich das richtig so?

Meine Vorgehensweise wäre, ich gehe zum Notar und lasse 90% des Unterhaltes über einen Zeitraum von 1 Jahr beurkunden.
Aber nicht rückwirkend.
Da ich noch in der Probezeit bin, weiss ich nicht ob meine Firma mich behalten wird.

Ach ja, woher weiss das Amt das ich einen neuen Job habe?
Mitgeteilt habe ich das jedenfalls nicht.

Wie würden denn die Profis unter Euch hier vorgehen?
Was würdet ihr der Tante vom Amt schreiben?

Vielen Dank für eure hilfreichen Hinweise.
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#2
Werte Fachfrauen,

sie werden aufgefordert, Abänderungen ungültiger Titel zu unterlassen und erst den Titel vom 14.06.2012, URNr.: xxx/yyy zu lesen, bevor sie mich zu Änderungen zwingen wollen. Bei der Klärung des Begriffs "Laufzeitbegrenzung" sollte ihnen ein einfacheres Lexikon helfen.

mit angemessenen Abänderungsgrüssen

Maximus Bankrottus
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#3
Smile 
Das hört sich ja schon mal sehr gut an  Big Grin

Aber wie ist das mit der rückwirkenden Titulierung?

Kann die Feministin vom Amt von mir verlangen einen Titel rückwirkend
zum 01.01.2018 zu unterschreiben?
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#4
Nur, wenn du zum 1.1.2018 schon dazu oder (berechtigt!) zur Auskunft aufgefordert wurdest.
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