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Normale Version: Kachelmann verklagt Ex-Geliebte auf Schadenersatz
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Nach 7 Jahren ...

Gegen die frühere Geliebte von Wettermoderator Jörg Kachelmann (58) hat die Staatsanwaltschaft Mannheim Ermittlungen wegen des Verdachts auf Freiheitsberaubung eingeleitet. – Quelle: http://www.rundschau-online.de/26150792
Bleibt nur zu hoffen, dass die gute Dame eine saftige Strafe kriegt - als Warnung all derer, die keinen Anstand besitzen und das Leben anderer Menschen ruinieren.
(07-03-2017, 13:53)Pistachio 00 schrieb: [ -> ]Nach 7 Jahren ...

Ich denke, dieser Zeitraum ist kein Zufall.

Fr. Dinkel hat ja schon während des Verfahrens gegen Kachelmann vorsorglich Privatinsolvenz angemeldet, um im Falle eines Falles nicht zu Schadensersatz verpflichtet werden zu können.

Der Zeitraum der Privatinsolvenz incl. anschliessender Wohlverhaltensphase dürfe genau dann zu Ende sein, wenn Fr. Dinkel verknackt wird.....
Schadenersatz aus unerlaubter Handlung "verdampft" nicht!

Da hilft die Privatinsolvenz nicht.
(08-03-2017, 09:11)CheGuevara schrieb: [ -> ]Schadenersatz aus unerlaubter Handlung "verdampft" nicht!

Da hilft die Privatinsolvenz nicht.

Wie treibt man die Schadensersatzsumme XXX.YYY ein bei jemandem, der sich in der Privatinso befindet?
Taschenpfändung, ...

Die Gutste wird es zu nichts mehr bringen außer sie erbt. Kachelmann kann ihr aber die nächsten 30 Jahre sehr ungemütlich machen.

Das ist die Absicht und darauf kommt es an! Ein gewisser Abschreckungseffekt schadet nicht!
(08-03-2017, 09:51)Austriake schrieb: [ -> ]
(08-03-2017, 09:11)CheGuevara schrieb: [ -> ]Schadenersatz aus unerlaubter Handlung "verdampft" nicht!

Da hilft die Privatinsolvenz nicht.

Wie treibt man die Schadensersatzsumme XXX.YYY ein bei jemandem, der sich in der Privatinso befindet?

Ist zwar OT, aber:
Neuschulden können auch in der Inso wie gewohnt nach Schema F beigetrieben werden. Blöd ist für den Neugläubiger eben nur, das der Treuhänder schon die pfändbaren Beträge erhält.
Abgesehen davon ist nicht jedes Insolvenzverfahren genau 7 Jahre lang. So lange das noch vorhandene Vermögen nicht verwertet ist, wird das eröffnete Insolvenzverfahren nicht abgeschlossen. Erst mit Beendigung des Verfahrens beginnt die Wohlverhaltensperiode von 6 Jahren und anschliessender Restschuldbefreiung, sofern diese beantragt wurde. In den Schuldnerberatungsforen tummeln sich Leute, die zum Teil seit 6 Jahren auf die Beendigung des Insoverfahrens haben warten müssen, weil die Vermögensverwertung noch immer nicht geklärt war (bei Immobilienbesitz häufig schwieriger). Die haben dann insgesamt 12 Jahre auf die Restschuldbefreiung warten müssen.
Na ja, Staatsanwaltschaft Mannheim - ohne kompletten Personaltausch ist von dort nichts Ernstes gegen Frau Dinkel zu erwarten. Wie es dort zugeht, hat Kachelmann selber ja sehr lebndig beschrieben.
Es gibt einen Personaltausch,  dem Nachnamen des jeweiligen Tatverdächtigen geschuldet :
http://www.spiegel.de/panorama/justiz/jo...39346.html
Vergewaltigungsvorwürfe gegen Kachelmann - Alles nur Einbildung?

Die fehlleitendende Überschrift sollte man den beiden Autoren/innen um die Ohren hauen.

Anyways:
Zitat:die Staatsanwaltschaft Mannheim ermittelt nun gegen sie wegen des Verdachts auf Freiheitsberaubung

... hatte sich D. aber ausdrücklich gegen Mutmaßungen - von Gutachtern, aber auch der Mannheimer Strafkammer - gewehrt, sie hätte nicht die Wahrheit gesagt, oder sich zumindest manches nur eingebildet
...
Zusätzlich bringt [ihr Anwalt] aber auch die Deutung ins Spiel, sie könne bloß gedacht haben, dass sie die Wahrheit sagt
...
Da das OLG keinen Psychologen hinzuziehen wollte, ..., sei nicht geklärt worden, ob vielleicht "bei der Beklagten eine ,Autosuggestion' vorlag, die dazu führte, dass die Beklagte nur glaubte, sie sei vergewaltigt worden".
...
dass Kachelmann in dem Zivilprozess die "volle Beweislast" habe tragen müssen: dass er also nicht nur habe beweisen müssen, dass er D. nicht vergewaltigt hat, sondern auch noch, dass sie ihn vorsätzlich falsch beschuldigt habe. Das sei aber nicht geschehen. Zipper hat deswegen Verfassungsbeschwerde eingelegt.
...
Kachelmanns Medienanwalt Ralf Höcker spricht von einem letzten Strohhalm: Der Anwalt von D. ziehe sich jetzt "auf die letzte Verteidigungsposition zurück, die ihr verblieben ist."

Ralf Höcker hat da wohl den Punkt getroffen - wie bekommt man eine verurteilte Falschbeschuldigerin doch noch frei? Autosuggestion, Wahnvorstellungen oder ähnliches ... 

Nach STGB §239 steht in diesem Fall eine Freiheitsstrafe von mindestens 1 Jahr bis zu 10 Jahren an - immerhin war Kachelmann 132 Tage im Knast.

Ich würde sagen, dass die Dame, wenn sie nicht selbst in den Knast wandert, wegen ihrer Gefährlichkeit in einer psychiatrischen Anstalt untergebracht werden müsste.
(22-03-2017, 01:40)Petrus schrieb: [ -> ]Ich würde sagen, dass die Dame, wenn sie nicht selbst in den Knast wandert, wegen ihrer Gefährlichkeit in einer psychiatrischen Anstalt untergebracht werden müsste.

Also eine Fremdgefährdung geht zweifelsfrei von ihr aus. Bis das ausreichend geklärt ist, kann sie doch sich mal in U-Haft verweilen.
Alles Traeumerein, die wird weder in den Knast gehen noch in die Geschlossene. Soweit ich weiss, hat sie auch schon Insolvenz angemeldet. D.h. der droht leider nicht viel ausser Nervereien durch Ermittlungen und ev. Gerichtsverfahren.
Ich teile die Einschätzung von Kay.

Die wird nicht bestraft werden; wenn überhaupt dann nur symbolisch.

Der Staatsanwalt, Hr. Oltrogge, der seinerzeit so motiviert dabei war Kachelmann in den Knast zu bringen und dort schmoren zu lassen - der wurde für diese ausserordentliche Leistung (wir erinnern uns: Kachelmann wurde freigesprochen!) in die nächste Besoldungsebene befördert. In den USA hätte man so einen Staatsanwalt degradiert.

Von dieser Justiz sind weder Recht noch Gerechtigkeit zu erwarten.
(22-03-2017, 14:50)Austriake schrieb: [ -> ]Der Staatsanwalt, Hr. Oltrogge, der seinerzeit so motiviert dabei war Kachelmann in den Knast zu bringen und dort schmoren zu lassen - der wurde für diese ausserordentliche Leistung (wir erinnern uns: Kachelmann wurde freigesprochen!) in die nächste Besoldungsebene befördert. In den USA hätte man so einen Staatsanwalt degradiert.

Von dieser Justiz sind weder Recht noch Gerechtigkeit zu erwarten.

Es wird der Tag kommen, da werden solche Scharlatane dafür in Rechenschaft gezogen. Die Frage ist nur, wie viele weitere Unschuldige bis dahin leiden müssen.
(22-03-2017, 21:32)Pfanne schrieb: [ -> ]Es wird der Tag kommen, da werden solche Scharlatane dafür in Rechenschaft gezogen.

Am Tag des Jüngsten Gerichts. Vielleicht. Wenn man Christ ist, mag man daran glauben.
Das Bundesverfassungsgericht bestätigt einstimmig diese Entscheidung https://www.youtube.com/watch?sns=fb&v=p7GtXcT_b6s … gegen Falschbeschuldigerin Claudia Dinkel:

https://drive.google.com/file/d/0B-XoGb-...sp=sharing
Dann wird ja bald der EGMR bemüht werden :-)
_ Big Grin  _
Wie oft passiert es wohl, dass eine Staatsanwaltschaft eine Unterlassungserklärung unterschreibt?

https://drive.google.com/file/d/0B-XoGb-...sp=sharing
Wie geil ist das denn? Aber bitter dass er fuer die Wahrheit und ein wenig Gerechtigkeit so kaempfen muss. Ich bewunder ihn fuer diese Energie! Sowas schlaucht ganz schoen....
Ich frage mich, wie viele ihn im Kopf noch als Vergewaltiger/Verbrecher abgespeichert und all die Lügen über ihn verinnerlicht haben.
Persönlich gönne ich es Ihm. Problem ist, dass die meisten mit falschbeschuldigungen soweit in den finanziellen oder psychischen Ruin getrieben werden, dass diese es einfach sich nicht mehr leisten können sich zu werhren.
Mich hat es außer Geld den Geburtsnamen meiner Kinder gekostet.....
Gisela Friedrichsen in der Welt:

Zitat:Die Staatsanwaltschaft Mannheim hat die Ermittlungen wegen des Verdachts auf schwere Freiheitsberaubung gegen die Ex-Geliebte von Wettermoderator Jörg Kachelmann eingestellt. Das ist nicht bloß falsch, sondern peinlich. 
https://www.welt.de/vermischtes/article1...shared.web

Jörg Kachelmann schreibt dazu auf Twitter:
Zitat:Stellungnahme zur Einstellung des Verfahrens vs Dinkel durch die StA Mannheim

Nach 2010/2011 ist es auch 2017 keine Überraschung: Die Staatsanwaltschaft Mannheim behält ihre Linie bei, lieber Unschuldige zu verfolgen und dafür eine bereits rechtskräftig verurteilte Lügnerin und Falschbeschuldigern – dazu das Urteil OLG Frankfurt am Main http://www.lareda.hessenrecht.hessen.de/...id:7654545 – zu verschonen.

Dabei schreckt die Staatsanwaltschaft traditionell nicht vor Lügen zurück – mit der frei erfundenen Behauptung, es gäbe ein Messer mit zuzuordnenden Profilen an DNA und Blut, hat sie im Mai 2010 ihre Anklage auf eine Lüge begründet, dieselbe Lüge 2012 wiederholt und konnte erst durch den Verwaltungsgerichtshof Mannheim dazu gebracht werden, diese Lüge nicht mehr zu wiederholenzu dürfen https://twitter.com/kachelmann/status/89...52?lang=de

Die Entscheidung der Staatsanwaltschaft Mannheim, nicht gegen die Falschbeschuldigerin Claudia Dinkel vorzugehen, wird keinen Bestand haben. Die StA Mannheim setzt sich erneut ins peinliche Abseits, aus dem sie sich seit dem Frühling 2010 aus Trotz nicht befreien kann.

Damit geht der Kampf um Recht und Gerechtigkeit leider weiter. Ich hatte nach dem eindeutigen Frankfurter Urteil keine Strafanzeige gestellt in der Hoffnung, dass Ruhe einkehren kann. Diese Möglichkeit hat die Staatsanwaltschaft Mannheim nun zunichte gemacht – nach den Zivilrichtern werden auch Strafrichter über Claudia Dinkel zu urteilen haben, auch wenn das die Staatsanwaltschafz Mannheim verzweifelt verhindern möchte, weil es in jenem Prozess auch um ihr eigenes notorisches Versagen gehen wird.

Jörg Kachelmann, 22.9.17
ManN kann ihn nur bewundern dass er die Kraft findet das durchzuziehen. Ich hoffe er macht wirklich weiter.
Boah, in dem Artikel zieht sie aber (völlig zu Recht) vom Leder. Schon die Überschrift "Die nächste Justiz-Blamage im Fall Kachelmann".
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