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umgangsrecht sorgerecht gewaltschutzverfahren
#76
Hi,

hab einen Antrag wie Netlover oben empfohlen bei Gericht eingereicht. Das Gericht hat einen neuen Termin für die Gewaltschutzsache anberaumt, Kindesmutter hat eine Frist zur Stellungnahme bis 16.04 bekommen. Termin der mündlichen Verhandlung ist am 24.04

Laut Jugendamt wurde die KM beim ersten Termin nach ergehen des Beschlusses richterlich ermahnt, sie darf keinen Kontakt zu mir aufbauen da sie sonst das Sorgerecht verliert!?

Einen Termin zur aussergerichtlichen Umgangsregelung hatte die KM am 08.04 beim Jugendamt, sie hat meinen Vorschlag das Kind von meinen Familienangehörigen( habe 5 verschiedene benannt!) abholen zu lassen abgelehnt! Eigene Vorstellungen zum Umgang hatte sie nicht! Jugendamt hat Stellungnahme zum Gericht geschickt und Umgangspflegschaft vorgeschlagen!

Die Frau vom Jugendamt war aber nicht mehr so nett zu mir, sie sagte die KM hätte wieder tolle, erschreckende Dinge erzählt, das wäre ja die reinste Katastrophenbeziehung gewesen und das alles im beisein der Kinder!????? Was genau hat sie nicht gesagt, aber lügen kann die KM ja besonders gut!!!!!!
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#77
Die meisten Jugendamtsdamen haben einen IQ von unter 80 Punkten.

Tue so viel Gutes, wie du kannst, und mache so wenig Gerede wie nur möglich darüber. _CD

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#78
Wie gehe ich denn jetzt bei dem neuen Termin zur Gewaltschutzsache vor? Ist da ein Anwalt nötig? Würde mich und mein Kind lieber selbst verteidigen!
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#79
Ich weiss, viele hier sind keine Freunde von Anwaelten, in Deinem Fall wuerde ich da nicht ohne einen guten Anwalt hingehen. Merkst Du ja an der Reaktion beim Jugendamt, wie hier vorrausgesagt wurde, bist Du jetzt fuer alle der boese Gewalttaeter. Das ist die letzte Chance fuer Dich das bei Gericht wieder so halbwegs gerade zu biegen.
Heute: Alter weisser Mann, Klimaleugner, Covidiot. Morgen: Held der Freiheit. Haltet Stand!
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#80
Ich war anfangs bzw. beim ersten Gewaltschutzverfahren mit einem Anwalt dort und das war die totale Katastrophe, weil er nicht fähig war eine Beweiskette aufzubauen.

Bei den nächsten unzähligen Gewaltschutzverfahren ging ich alleine hin, nannte Beweise, Widersprüche, zog Schlussfolgerungen, etc. und blieb hartnäckig.

Von weit über 12 Gerichtsverhandlungen war ich 2 mal durch einen Anwalt vertreten und immer hatte ich dadurch keinen Vorteil! Der erste Anwalt kostete mich 900 Euro, weil er zur Verhandlung mitging. Dagegen war der letzte vor kurzem ein Schnäppchen, eben, weil er nicht mit zur (Unterhalts)Verhandlung ging.

Anwälte sind, wenn überhaupt, im Strafrecht von Vorteil.

Du musst aber (be)denken, dass Du selbst emotionslos sein musst, um ein Gewaltschutzverfahren durchstehen zu können. Beim vierten Beschluss im Briefkasten kotzte ich mir die Seele aus dem Leib, ging aber zur Verhandlung absolut ruhig und fokussiert hin.

Insofern Du Verfahrenskostenhilfe (VKH) beantragen kannst, nimm Dir dennoch einen guten Anwalt. Die Frage ist halt, wo es die gibt.

Kannst Du keine VKH beantragen, weil Du noch zu viel verdienst, dann kann dich deine Ex finanziell ruinieren, weil sie ein Gewaltschutzverfahren nach dem anderen gegen dich initiiert und Du mit dem Bezahlen der Anwälte nicht mehr nachkommst.

Tue so viel Gutes, wie du kannst, und mache so wenig Gerede wie nur möglich darüber. _CD

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#81
Hi,
Anwälte sind vor allen Dingen dann von Vorteil, wenn man sich selbst a) in der Gesetzeslage nicht allzu gut auskennt b) sich nicht zielgerichtet und konkret im Sinne der eigenen Sache ausdrücken kann oder will (weil zu zurückhaltend) und c) nicht zutraut, Fristen, Formen etc. einzuhalten und nicht riskieren will, dass eigentlich erfolgversprechende Anträge abgelehnt werden, weil sie zum falschen Zeitpunkt oder inhaltlich falsch gestellt worden sind.

Und nachdem Du, lieber TE, offenbar die Tendenz hast, einfach nicht zu widersprechen, egal welche wilden Dinge man dir vorwirft, glaube ich, dass du ganz dringend einen Anwalt brauchst.
Viele nützliche Artikel - Lesenswert: www.trennungmitkind.com
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#82
VKH würde mir wohl zustehen, denke ich, da ich ALG 2 Aufstocker bin. Werd Montag mal die Rechtspflegerin anrufen. Einen guten Anwalt zu finden ist sicher eine schwierige Sache, ich tendiere da auch eher dazu mich selbst zu verteidigen. Glaube auch kaum das ein Wald und Wiesen Anwalt eine erneute mündliche Verhandlung hätte in Gang setzen können, bzw. wollen! An dieser Stelle nochmal herzlichen Dank an Netlover für die Hilfestellung!

Ich gehe bei dem Termin davon aus, das diese vermeindliche Sozialpädagogische Familienhilfe (SPFH) wieder als Begleitung der Kindesmutter dabei sein wird. Geladen sind aber nur wir als Eltern und die Dame vom JUgendamt! Muss ich die Anwesenheit dieser Familienhilfe dulden, oder besser: Soll ich es dulden!?
Ich empfinde es nämlich als unzumutbar das diese Person weitere unsachliche Kommentare und Stellungnahmen abgibt, zumal Sie nie als Familienhilfe tätig war!!!!!! Ich wurde nie miteinbezogen, bzw. in irgendeiner Weise zur Mitarbeit eingeladen, weder telefonisch noch schriftlich!!!!!
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#83
Familiensachen sind normalerweise nicht öffentlich, d.h. du musst die Anwesenheit nicht geladener "Gäste" auf keinen Fall dulden.
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#84
Hab mir gerade gedacht das es sinnvoll wäre mal eben eine Sorgerechtserklärung an das Jugendamt zu schicken!
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#85
Post vom Gericht!

Stellungsnahme vom Jugendamt zur Kenntnisnahme..... nur Dreck! Kindesmutter hat alles mögliche behauptet, nur der 11 September fehlte noch!Smile Werd morgen mal eine lustige Stellungnahme zum Gericht schicken, die aber auf Fakten beruht!

werde versuchen das Sorgerecht vorläufig zu entziehen und nach Az 1 BvR 2604/06, Urteil vom 18.12.2008 das Sorgerecht vorläufig auf die Grosseltern zu übertragen!
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#86
Bleib ruhig und sachlich! Nimm Dir einen guten Anwalt. Fuer mich sieht es so aus, als ob die KM hier wesentlich schlauer agiert und Du da professionelle Hilfe benoetigst. Recht haben und Recht bekommen sind zwei grundverschiedene Dinge!
Heute: Alter weisser Mann, Klimaleugner, Covidiot. Morgen: Held der Freiheit. Haltet Stand!
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#87
Hab hier eine wesentliche Rechtsfrage!

In meiner Gewaltschutzsache hat das Familiengericht den Beschluss erlassen, es ist aber in meinem Fall eine ganz klare Angelegenheit für die allgemeine Zivilabteilung des Amtsgerichts! Wir hatten keinen gemeinsamen Haushalt!

Nach dem eindeutigen Wortlaut der §§ 23 a Nr.7 und 23 b Nr. 8 a GVG ist das Amtsgericht - Familiengericht - für alle Verfahren nach dem Gewaltschutzgesetz zuständig, wenn die Beteiligten einen auf Dauer angelegten gemeinsamen Haushalt führen oder innerhalb der letzten sechs Monate geführt haben. Diese Zuständigkeit gilt unabhängig davon, ob die Parteien verheiratet sind oder nicht.

Reicht das schon damit der Beschluss in der Tonne landet, oder wird dann vertagt und der ganze Kram dann zum anderen Gericht geschickt?
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#88
Hallo,

wollte mal kurz den Stand der Dinge mitteilen.

Habe Montag den Termin bei Gericht wegen Umgangsregelung und habe auch gemeinsames Sorgerecht mit beantragt. Hab mich an dem Muster hier auf der trennungsfaq Seite orientiert.

Kindesmutter lässt über Anwalt mitteilen, das sie alles ablehnt ausser einen wöchentlichen begleiteten Umgang von 3 Stunden. Für weiterreichenden Umgang möchte sie von mir ein Gutachten einfordern.

Verfahrensbeistand ist für meine Tochter vom Gericht eingesetzt worden, ist ne Sozialpädagogin. Konnte durch Sie das Kind am Montag sehen.... meine kleine hat zwar nicht mehr Papa gesagt, aber nach einer halben Minute konnten wir ohne Probleme zusammen Spielen. Der VB meint das Gericht würde in unserem Fall keinen Umgangspfleger einsetzen, bin mal gespannt wie das laufen soll wenn die Mutter jeglichen Kontakt zu mir ablehnt!?

Anwalt hab ich mir auch besorgt, so zur Rechtssicherheit. Der erste Anwalt den ich aufsuchte hat meinen Fall abgelehnt und mich an einen Spezialisten für bekloppte Fälle verwiesen. Witzig das dieser Anwalt auch noch ein ehemaliger Schulkollege von meinem Onkel ist und mein Chef die Kanzlei von früher her kennt, die haben schon vor 20 Jahren die Alleinsorge für einen Bekannten von Ihm erkämpft.

Was aus dem Gewaltschutz Ding wird keine Ahnung, KM hat sich auf dem 2 Termin um Kopf und Kragen geredet. Denke mal das kommt Montag mit rein, ist auch die gleiche Richterin. Was aus der Anzeige wegen häuslicher Gewalt wird ist auch noch offen. Verdacht auf gefährliche Körperverletzung. KM hatte richterlichen Vernehmungstermin am Mittwoch, ich wurde mit Beschluss ausgeschlossen, weil die KM durch meine Anwesenheit seelisch belastet wäre und daher eventuell nicht die Wahrheit sagen würde.

mal sehen was das wird....... ich werd erstmal Frühstücken gehen...
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#89
(31-05-2014, 10:34)egon123123 schrieb: ich wurde mit Beschluss ausgeschlossen, weil die KM durch meine Anwesenheit seelisch belastet wäre und daher eventuell nicht die Wahrheit sagen würde

So leicht kann man sich freie Bahn schaffen. Einfach was vorlügen und schon steht der Beschuldigte draussen. Komisch, bei sonstiger Gewaltkriminalität werden die Beschuldigten praktisch nie ausgeschlossen.

Mal sehen, was Montag passiert.
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#90
Klingt doch alles in allem nicht übel.

Wichtig:
Es gibt einen gewichtigen Unterschied zwischen einem Umgangspfleger und begleitetem Umgang.
Was die VB wohl meinte war begleiteter Umgang - der ist nicht angezeigt, wenn Kind und Du bestens alleine zurecht kommen.

Eine Umgangspflegschaft könnte für dich allerdings interessant werden, wenn Umgang beschlossen wird und deine Ex sich verweigert.
Ein Umgangspfleger ist dafür zuständig, die Durchführung des Umgangs sicher zu stellen. Der begleitet zwar auch 1-2 Termine um sich ein Bild zu machen, ansonsten ist er aber lediglich dazu da, die Übergaben zu begleiten und ggf. neutral an das Gericht zurück zu melden, was nicht funktioniert und warum nicht.
Viele nützliche Artikel - Lesenswert: www.trennungmitkind.com
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#91
Bzgl. der harten Sachen wirst Du anwaltloch unterstützt, das ist gut.

Du musst jetzt taktisch vorgehen.

Es wird vermutlich zu begleiteten Umgängen kommen. Nimm diese korrekt wahr, sonst verlierst Du.

Parallel Antrag auf Umgangspflegschaft, spätestens nach Ende der begleiteten Umgänge.

Verlange einen Deal, stelle dich als Opfer dar und verkünde deutlich deine Angst dein Kind zu verlieren! Und erkläre, dass Du niemals etwas tun würdest, was den Umgang zu deinem Kind gefährden könnte!

Tue so viel Gutes, wie du kannst, und mache so wenig Gerede wie nur möglich darüber. _CD

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#92
Moin an alle,

danke erstmal für die Antworten.

Werd langsam nervös wegen Morgen, zu viele Faktoren sind hier ungeklärt. Ich muss mich auf unterschiedlichste Strategien vorbereiten.

-Möchte auf jeden Fall einen Beschluss erwirken mit Straf- Ordnungsgeld und keinen Vergleich etc., sonst gibt sie das Kind eh nicht raus.

-Umzug ca 100km weit weg hat sie wohl auch vor, im Moment leben wir ca 200m voneinander entfernt! Der Umgang muss ja dementsprechend angepasst werden!

-Verfahrensbeistand hat gesagt Umgangspfleger wird das Gericht nicht bewilligen und begleiteter Umgang sei nicht angezeigt, obwohl ich das gerne selbst hätte um mich vor weiteren Unterstellungen der KM zu schützen, mal sehen was das wird! Sie meinte da müsse man andere Möglichkeiten finden, bzw. auch Beratung in Anspruch nehmen.... Elternberatung etc. also eher eine gütliche Lösung finden.... also genau das was ich die ganze Zeit wollte! Wird sicher lustig wenn die KM weiter boykottiert....

-Das wichtigste wäre jedoch zu erfahren ob das Ermittlungsverfahren eingestellt ist, oder ob ein Strafverfahren eingeleitet wird. Im Gewaltschutzverfahren hat sie zumindest zugegeben das es nie zu einer gefährlichen Körperverletzung kam! Keine Ahnung was sie jetzt wieder bei der richterlichen Vernehmung hat verlauten lassen!?

-auf jeden Fall hält die KM alle auf Trab und das findet sie sicher Super!

Ich muss mal los zur Arbeit, euch allen noch ein schönes Wochenende
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#93
Nachdem meine Borderline-Ex nach der Beziehung mit der Mutter meines Sohnes kollaborierte und ihre damalige (korrekte) Aussage (zu meinen Gunsten) zurückzog, wurde die Staatsanwaltschaft wieder aktiv und es erreichte mich ein Strafbefehl, gegen den ich umgehend Widerspruch/Einspruch einlegte. Es kam infolge zur Strafverhandlung.

Ich machte alles alleine, sprich, ohne Anwalt. Da braucht man Drahtseile als Nerven.

Strafbefehl:
Das ist quasi ein Urteil ohne eine vorhergehende Verhandlung, das heißt, der Strafbefehl legt die Rechtsfolgen der Dir vorgeworfenen Tat fest.

PS. Mami ist natürlich als Nebenklägerin aufgetreten und hat sich einen Anwalt genommen.

Meine Genugtuung:
Nun ja, die Kosten in Höhe von knapp 1.000 Euro zahlt sie heute noch in mtl. Raten an ihren Anwalt Smile

Selbst zwei Frauen, die sich gegen mich verbünden, haben keine Chance gegen mich.

Tue so viel Gutes, wie du kannst, und mache so wenig Gerede wie nur möglich darüber. _CD

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#94
(23-03-2014, 16:41)egon123123 schrieb: Sie hat angeblich schon als Kind Ihren Stiefvater wegen Missbrauch in den Knast gebracht.
Hat sie anderen gegenüber dasselbe behauptet, ist es falsch, und kannst du beides belegen?
(23-03-2014, 17:25)Skipper schrieb: Es drohen in dieser Szenerie gegenseitig Mord und Totschlag, Suizid, auch erweiterter.
Die Frau bringt sich nicht um. Niemals!
(24-03-2014, 10:14)Skipper schrieb: Die Fristen setzt Du in den jeweiligen Anschreiben an Mutter und Amt.
Bei der Mutter sehr höflich im Schlußsatz "Um eine Antwort bitte ich Dich bis zum xyz".
Beim Amt etwa so "Für Ihre Antwort notiere ich mir den xyz als Reaktionsfrist".
Du bittest die Mutter um Antwort und du teilst dem Amt mit, dass du dir etwas notierst. Ist das für Juristen ein Setzen von Fristen?!
(24-03-2014, 19:53)egon123123 schrieb: http://www.file-upload.net/download-8745969/2.bmp.html
http://www.file-upload.net/download-8745954/b2.bmp.html
Angry
Das hätte auf Gegenseitigkeit beruhen müssen. Es hätte auch von ihr verlangt werden müssen, dass sie sich nicht dir nähert. Dass du ausweichen musst, wenn sie sich etwaig zufällig dir nähert, geht gar nicht. Damit kann sie dich treiben.
Gab es Zeugen für den Scheiterhaufenspruch?
(25-03-2014, 10:19)egon123123 schrieb: Gestern Morgen geschah dies! Mutter und Kind an der Bushaltestelle, Oma hielt mit dem Auto an und hat die Kleine Angesprochen, das Kind hätte sie wohl erst angelächelt, sei dann aber im Kinderwagen immer tiefer gerutscht und hat die Mutter dabei ängstlich mit Blicken fixiert. Kindesmutter hätte so boshaft geschaut das ihr Angst und Bange wurde,
Das hätte ich gerne beobachtet. Meine Oma erzählte mir, dass meine Mutter durch boshaften Gesichtsausdruck meine damals einjährige Schwester zum Schreien brachte.
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#95
Moin egon.

Das mit Beschluß und Vergleich sieht Du mE nicht realistisch.

Ich kenne es so:
Endet das Verfahren mit eiem 'Beschluß', dann können beide Parteien Beschwerde gegen diesen einlegen.
Endet das Verfahren mit einem Vergleich, dann stimmen beide Parteien einer Regelung verbindlich zu.
Änderungen sind dann nur noch im Abänderungsverfahren nach § 1696 BGB möglich oder indem sich beide Eltern auf andere Regelungen einigen, denn es gilt grundsätzlich die Elternautonomie.

Gerichte sind von Gesetz wegen verpflichtet, auf gütliche Einigungen der Eltern hinzuwirken. Von daher besteht seitens der Gerichte zunächt wenig Neigung, gleich scharfe Mittel zu beschließen.

Wenn sich im Verfahren eine Regelung abzeichnet, mit der DU keinesfalls leben kannst, DANN solltest Du Deine Zustimmung zum Vergleich verweigern.

Wenn sich eine für Dich günstige Regelung abzeichnet, DANN auf einen nur schwer änderbaren Vergleich hinarbeiten und zudem beantragen, daß das Gericht dem Vergleich beitritt, ihn billigt.

Ein gerichtlich gebilligter Vergleich ist dann grundsätzlich auch vollstreckbarer Titel.

Hier wird das mE recht gut erklärt.

An Deiner Stelle würde ich zunächst versuchen, die gerichtliche Elternvereinbarung zu leben und der Mutter die Gelegentheit zur Kooperation bzw. zu weiterem Fehlverhalten geben. Verhält sie sich erkennbar nicht absprache- und vereinbarungsgemäß, DANN folgen die nächsten Schritte.

-

Die Strafsache würde ich von der Umgangssache strikt trennen.
Die Strafsache berührt die Eltern- bzw. Paarebene. Umgang betrifft die Beziehungen zu den Kindern. Wenn dennoch die Sprache darauf kommt, dann nur kurz darauf hinweisen, daß die Frau dem Übergriff inzwischen widersprochen hätte, die Vorwürfe daher haltlos seien.

S.
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#96
hallo,

wollte mal kurz den Stand der Dinge mitteilen.

Umgang dreimal drei Stunden pro Woche mit Umgangspfleger, dann ohne. Mehr geht nicht da Umgangspfleger hier überlastet sind.

Gewaltschutzding hab ich ohne Rechtspflicht nun doch anerkannt, das Ding ist das Papier nicht wert, Richterin hat begründet das ich dem Zustimme damit die KM sich sicherer fühlt, das ich Ihr aber nichts angetan habe und die KM so angeleitet werden soll auch irgendwann Umgang ohne Umgangspfleger leisten zu können. Also sehr gut für mich!

KM und Kind habe ich zwei Tage nach der Verhandlung gesehen, sie hatte sich telefonisch gemeldet bei mir!!!! Wäre ein Notfall, sie hätte niemanden der die neue Wachmaschiene anschliessen könne.... Ihre Familienhilfe hatte ich auch am Telefon... bin dann mit einem Freund dahin, ohne Zeuge hätte ich es nicht getan..... lief alles gut, konnte wenigstens mein Kind sehen.

Eine Woche später ein Treffen mit KM auf der Strasse, habe gefragt ob ich die kleine kurz mal sehen darf... ging auch..... hab aber diesmal mit ihr über ihren Umzug und die Gesamtsituation gesprochen.....was die Frau für Vorstellungen hat...... unglaublich.... das wären für sie Partnerschaftliche Streitigkeiten, die würden ja überall mal vorkommen.... ging soweit das ich nach dem Umzug auch bei Ihr übernachten könnte und sie mich ja auch lieben würde!????? Hab mir nur an den Kopf gepackt und mein Augenmerk auf ein Gespräch Richtung Umgang gelegt..... das war wohl ein Fehler.....

Abends rief sie an und maulte rum sie wäre froh bald weg zu sein und wie scheisse meine familie und ich sein..... bin ruhig geblieben.

Am nächsten Morgen rief sie wieder an, jetzt ganz ruhig und sie wolle ja auch das die Kleine Umgang mit mir, oma usw. hat.....

Diese Woche fand der Umzug statt, gemeldet hat sie sich nicht mehr......

Die Beschlüsse vom Gericht sind auch erst gestern raus gegangen, Rechtspflegerin hatte UrlaubSad Die Sachen gehen wohl direkt zu meinem Anwalt, weiss jetzt nur nicht ob sich der Umgangspfleger bei mir meldet, oder muss ich erst zum Anwalt?

Jugendamt der neuen Stadt hat mich auch angeschrieben wegen UVG.
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#97
bei dem UVG Ding bräuchte ich dringend Hilfe! Das war so schriftlich geregelt das wir dem Jobcenter mitgeteilt hatten das wir das Kind gemeinsam versorgen und daher keine Unterhaltspflicht besteht.

Jetzt ist sie in einer anderen Stadt und muss da ja wohl Uvg beantragen, allein schon weil sie schon immer von Sozialleistungen lebt. Das Jugendamt zahlt ab 01.07 diese 133 euro und fordert das ich mindestens diesen Betrag zahle.

Ein Wisch über meine wirtschaftlichen Verhältnisse muss ich wohl ausfüllen. unter anderem steht da:

1. ich bin grundsätzlich bereit zu zahlen kann aber nicht, wegen...

2. ich bin nicht bereit zu zahlen, weil....

3. Ich zahle freiwillig einen Unterhaltsbetrag von....

Stocke jetzt schon ALG 2 auf, also wie soll ich reagieren?
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#98
Moin egon.

Du schildest Eure Elternbeziehung noch recht spannungsreich.
Aller Erfahrung nach ist es in dieser Phase besser, den persönlichen elterlichen Kontakt auf das Notwendigste zu beschränken bis sich der Pulverdampf etwas gelegt hat. Die Mutter scheint derzeit emotional 'sehr flexibel' zu sein. Geh ihr besser komplett aus dem Weg, zunächst.

Als Aufstocker nach SGB II hast Du die Möglichkeit, titulierten KUnterhalt von Deinem Einkommen abzusetzen und diesen dem Kind bzw der Mutter zu zahlen, ohne daß Dich das weiter belastet.
Wenn Du KUnterhalt zahlst, dann besteht auch kein Anspruch auf Unterhaltsvorschuß! Mit der Beistandschaft bzw der Vorschußkasse hast Du dann wenig zu tun, auch Mutter und Kind können entspannen.

S.
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#99
(28-06-2014, 09:45)egon123123 schrieb: Gewaltschutzding hab ich ohne Rechtspflicht nun doch anerkannt

Was genau anerkannt? Doch hoffentlich nicht die Verpflichtung, einen Abstand zu ihr einzuhalten? Dann wärst du des Wahnsinns fette Beute gewesen, anschliessend zu ihr in die Wohnung zu kommen. Egal ob mit oder ohne Zeugen.

Männer sind sind wirklich so unergründlich wie Frauen. Du wirst von ihr vor Gericht gezerrt, falschbeschuldigt mit Gewalttaten, fertigmachen, in einen betreuten Umgang pressen und hüpfst anschliessend auf Zuruf los, ihr die Waschmaschine anzuschliessen. Rufst du sie auch an, wenn du nicht mit dem bügeln von Hemden klarkommst und sie rauscht dann mit einer Freundin an, um das zu erledigen?
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http://www.trennungsfaq.com/forum/showth...p?tid=9161

Die Mutter meiner Tochter hat leider auch Borderline und zieht völlig sinnloses ab und zieht ihre 14Jährige Tochter immer mit rein. Ich hatte jetzt einen Antrag auf Umgang gestellt und nun erstmal abwarten... wenn sie den Brief bekommt wird sie wieder abgehen und wer weiss was machen.
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