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Borderline-Störung - Modediagnose oder Gesellschaftssymptom?
#1
PROGRAMMTIPP
Heute 19.30 Deutschlandradio Kultur

Forschung und Gesellschaft
Nächste Sendung: 28.11.2013 19:30 Uhr
Auf der Grenze
Borderline-Störung - Modediagnose oder Gesellschaftssymptom?
Von Tim Wiese

Die Diagnose Borderline-Störung wird immer häufiger gestellt. Eine Suche nach Gründen.
"Hoffnung ist eben nicht Optimismus, ist nicht Überzeugung, daß etwas gut ausgeht, sondern die Gewißheit, daß etwas Sinn hat - ohne Rücksicht darauf, wie es ausgeht." - Václav Havel
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#2
Ich wette das kein Wort darüber fällt das es eine sozial übertragbare Störung ist. Wie gefährlich es ist wenn aufgrund der gestörten Mutter durch krankhaftes lügen, manipulieren der emotional stabile und gesunde Vater entsorgt wird, und eine emotional instabile Persönlichkeit Alleinverziehend als Hauptbezugsperson einem Kleinkind vorgesetzt wird, welches um eine gesunde Persönlichkeit zu entwickeln eigentlich stabile Bezugspersonen braucht.

Die Folgen einer unsicheren (die emotionale Lage der Borderlinerin ist für ein Kind nicht einzuschätzen) Bindung zur Hauptbezugsperson sind ADHS, und Persönlichkeitsstörungen.

So was ist natürlich Buh, darf man nicht drüber reden. Die sind natürlich Opfer ihrer Kindheit und das rechtfertigt alles. Die armen gestörten leiden natürlich selber am dollsten.,

Wer Erfahrungen mit einer Borderline-Partnerin hat, und dann gesagt bekommt das aufgrund von Konflikten kein Sorgerecht oder eine enge Bindung zum Kind möglich ist, weiß wie leicht ein Konflikt aus dem Hut gezaubert werden kann und dieser höchst emotional bei der Helferindustrie vorgetragen wird.
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#3
Vielleicht erst mal heute abend den Beitrag anhören ?
"Hoffnung ist eben nicht Optimismus, ist nicht Überzeugung, daß etwas gut ausgeht, sondern die Gewißheit, daß etwas Sinn hat - ohne Rücksicht darauf, wie es ausgeht." - Václav Havel
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#4
Wer auf die Idee von "Modediagnose" kommt, hat noch keine Borderline-Partnerin gehabt und keinen Bekannten, der eine hatte.
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#5
Hast ja recht.
Bin heute Abend leider bei der Arbeit und kann den Bericht nicht hören. Wäre schön wenn jemand berichtet.
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#6
Zitat:In den letzten Jahren ist die Zahl der Betroffenen erheblich gestiegen. Aber ein klares Krankheitsbild zu definieren, ist auch für viele Mediziner schwer. Und genauso schwer ist es hier, Ursache und Wirkung zu identifizieren. Eine Spurensuche von Tim Wiese.
http://www.deutschlandradiokultur.de/med..._id=270413

Das Manuskript zur Sendung als PDF-Dokument:
http://www.deutschlandradiokultur.de/skr...efe5b9.pdf
"Hoffnung ist eben nicht Optimismus, ist nicht Überzeugung, daß etwas gut ausgeht, sondern die Gewißheit, daß etwas Sinn hat - ohne Rücksicht darauf, wie es ausgeht." - Václav Havel
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#7
Nicht zu fassen wie weichgespült der Beitrag ist.

Kein Wort darüber was diese Familienterroristen/innen anrichten können.
Kein Wort darüber wie Trennungsfamilie mit Borderlinern funktioniert.

Es wird zwar erwähnt das Ursache sein könnte das es viele "Allein"erziehende gibt. Das sich das aber sozial überträgt durch ein unsichere Bindung wird nicht mal als Gefahr für das Kind erkannt. Das wäre auch zu viel verlangt.
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#8
Im Gegenteil:

Viele Psychiater sind mit der Diagnose 'Borderline' sehr vorsichtig, weil dies für den Betroffenen gesellschaftlich gesehen wie ein Stigma sein kann.
Außerdem und das ist der Hauptgrund, brechen Borderliner i. d. R. eine Therapie ab, insofern sie einen Spiegel vorgehalten bekommen, sprich tatsächlich mit der Bandbreite ihrer Erkrankung konfrontiert werden. Ein Borderliner erträgt nicht die geringste Kritik. Solange sie ihr Gegenüber idealisieren und als Projektionsfläche benutzen, lassen sie sich kritik durchaus gefallen, aber wehe, der andere ist bedeutungslos oder gerät gar auf die für ihn emotional schwarze Seite.
Auch ein Psychiater will Geld verdienen, infolge werden meist andere Diagnosen wie 'manisch depressiv', 'ängstlich-vermeidende Persönlichkeitsstörung', oder auch mehrere Diagnosen auf einmal, etc. gestellt.

De facto ist es aber wirklich so, dass nicht jede Frau an Bordline leidet, die u. U. nicht treu oder gar verrückt im Kopf ist. Zur Borderline Persönlichkeitsstörung kommen immer Ängste dazu, gravierende Ängste, die permanent das Leben des Betroffenen bestimmen. Wirklich erkennen kann man einen Borderliner aber erst am Schluss also am Ende einer intensiven Beziehung, wenn ihn seine Zerstörungswut, die eigentlich auch wieder ein Teil seiner Angst ist, überkommt. I. d. R. versucht eine richtige Borderline-Frau ihrem Ex nach Beziehungsende irgendwas, was für ihn wichtig ist, wegzunehmen, denn sie weiß, wo der andere seine empfindliche Stelle hat. Und wenn das keine Wirkung zeigt, dann wird noch eine markante Anzeige hinterhergeschoben. Borderliner sind sehr prädestiniert dafür zu erkennen, was der andere fühlt und denkt, allerdings nutzen sie das für sich, ehrliche Empathie lassen sie ihrem Gegenüber nicht zukommen. Ein Markenzeichen des Borderliners ist u. a. seine 100%ige Gefühlskälte, welche man insbesondere dann erkennt, wenn man ihn e.g. mit einer für ihn unbekannten Situation konfrontiert, in der ein anderer sofort mit ehrlichen Gefühlen agieren würde.

Wie gesagt, vieles muss man selbst erlebt haben, um sagen zu können, wie es sich anfühlt. Einen Borderliner wird man nie vergessen und man wird noch lange an den Scherbenhaufen, den er nach der Trennung hinterlassen hat, erinnert.

Tue so viel Gutes, wie du kannst, und mache so wenig Gerede wie nur möglich darüber. _CD

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#9
ich habe mir gerade die pdf zur Sendung durchgelesen. Und das was du zitierst habe ich dort nicht gelesen. Das die gestörten gefährlich für Kinder, Angehörige und Partner sein können kommt mir nicht deutlich rüber.
Es geht doch gerade uns darum das das psychische Wohl unserer Kinder gefährdet ist.
Also Kindeswohlgefährdung. Und zwar eine manifestierte Gefährdung die mal nicht so eben in einer Kuscheltherapiesitzung zu therapieren ist.
Wenn dann eine Richterin sagt der Vater müsse daran arbeiten das die Mutter Vertrauen hat, könnte ich platzen vor Wut. Das sowas störungsbedingt gerade für einen "schwarzen" Ex unmöglich ist darauf kommt keiner.
Ich höre regelmäßig die Frage was wir/ich getan haben um die Kommunikation zu verbessern. Die Kommunikation funktioniert nur dann wenn man jeden Schwachsinn kritiklos hinnimmt und seinen Kopf bis zu den Schultern in den Hintern der Ex schiebt.
Kritik können die ja nicht vertragen.
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#10
(29-11-2013, 09:45)Absurdistan schrieb: Wenn dann eine Richterin sagt der Vater müsse daran arbeiten das die Mutter Vertrauen hat, könnte ich platzen vor Wut. Das sowas störungsbedingt gerade für einen "schwarzen" Ex unmöglich ist darauf kommt keiner.

Absolut meine Meinung!

Eine erwachsene Frau muss nicht emotional chauffiert werden. Ein Vater wird vom Familienrecht auch mit der vollen Härte behandelt.

Es geht nicht darum vertrauen aufzubauen sondern darum, dass ein Kind seine Eltern sprich sowohl Papi wie auch Mami erleben und vollumfänglich lieben darf.

Das einzige, was meiner Meinung nach funktioniert ist, eine umgangsbehindernde Mutter umgehend mit der vollen Härte des Gesetzes zu bestrafen, e.g. der Richter zur Mutter 'wenn sie den Umgang nochmal behindern, gebe ich ihnen beim nächsten Mal für ein Umganswochenende Zeit im Gefängnis ihr unsägliches Verhalten zu überdenken.'

Dies wird aber vermutlich niemals passieren, weil niemand verstehen will, wie sehr Kinder leiden, wenn sie einer Doppelbindung ausgesetzt werden und insbesondere immer wieder ihres Vaters beraubt werden.

Umgangsboykott muss wie eine Straftat behandelt werden!

Tue so viel Gutes, wie du kannst, und mache so wenig Gerede wie nur möglich darüber. _CD

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#11
Ich finde hier könnte auch das Wechselmodell helfen. So wie es z.B. Sünderhauf und der deutsche Familiengerichtstag sieht. Je größer die Konflikte desto paritätischer die Betreuung. Wenn schon ein Elternteil Probleme hat eine sichere Bindung aufzubauen könnte hier nämlich der andere Elternteil die Folgeschäden kompensieren.

Es ist übrigens wahnsinnig gefährlich diese Problematik anzusprechen. Am einfachsten ist es dann nämlich für Richter zu sagen:
Unüberbrückbare Kommunikationsprobleme zw. den Eltern. Gem. Sorge unmöglich.
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#12
Natürlich!

Gerade das Wechselmodell (von Anfang an) lässt für ein Kind beide Elternteile gleichermaßen wichtig erscheinen. Welcher Elternteil möchte hier dann noch den Umgang boykottieren? Wenn eine Mutter das in Bezug auf einen Standardumgang macht, dann handelt es sich im besten Fall um einen minimalen Verstoß, gäbe es jedoch ein Wechselmodell, wäre dies eine Straftat evtl. Kindesentführung.

Ich bin ein absoluter Befürworter des Wechselmodells!

Tue so viel Gutes, wie du kannst, und mache so wenig Gerede wie nur möglich darüber. _CD

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#13
Wer einmal erlebt hat wie eine Borderlinerin bei 180km/h in das Lenkrad greift und danach versucht aus dem Auto zu springen weis was für gefährliche Menschen das sind.

Das war das erste und letzte mal das ich eine Frau geohrfeigt habe! Diese Irre hat dann 2 Jahre später ein Kind von einem "Unbekannten" bekommen und "Irrlichtert" bis heute in der Welt herum.

Wenn man mit so einer Frau ein Kind hat hilft eigentlich nur das Kind schnappen und ab nach Übersee.

Ich meine Kay`s Ex ist auch Borderlinerin? Ging für ihn und seinen Sohn gerade noch mal so gut aus.
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#14
Ich werde diese Dr. Dulz mal anschreiben. Meine Ex ist in der Asklepiosklinik-Nord Patientin gewesen. Bekannter unter dem Namen Psychatrie Ochsenzoll. Im Hochsicherheitstrakt der Forensischen Abteilung sitzen dort die gefährlichsten Menschen Deutschlands ein.

Genau dort gehören solche Personen wie Heidi Külzer (Horst Arnold) oder die Stampfli (Karl Dall) hin.
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#15
Man kann es gar nicht oft genug sagen: Hütet euch vor dem Großteil der Frauen!
Der richtigen zu begegnen, ist wie ein Lotto 6er. Unter hohem Druck halten die besten durch, die weniger gefährlichen brechen zusammen und richten wenigstens keinen Schaden an, ein Großteil dreht aber total hohl.

Mir sind in meinem Leben schon viele Frauen begegnet und es gab durchaus auch integere Frauen, aber die meisten haben irgendein psychisches Problem, das sie anfangs zwar gekonnt verstecken, später aber die Sau rauslassen. Die einzige Frau, die meinen absoluten Respekt verdient, ist meine Mutter, da sie trotz ihrem hohen Alter weltoffen, intelligent, unvoreingenommen, stets flexibel und selbstrefklektierend ist.

Leider fällt mir auf, dass auch immer mehr Männer aus der Spur geraten. Am besten merkt man das daran, dass völlig überreagiert wird, wenn man irgendwas sagt, sich vertut, sich irrt etc.. Man wird dann gleich als Bedrohung angesehen, die es umgehend zu bekämpfen gilt.

Tue so viel Gutes, wie du kannst, und mache so wenig Gerede wie nur möglich darüber. _CD

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#16
Hm, im Trennungsfall ist es egal ob es sich um eine Modeerscheinung, eine echte Erkrankung oder sonstwas handelt. Da hilft nur baldmöglichst Schadensbegrenzung zu betreiben und einen möglichst großen Abstand zur gestörten Person aufzubauen...
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#17
(29-11-2013, 10:53)Kindeswohlhandel.de schrieb: Ich meine Kay`s Ex ist auch Borderlinerin? Ging für ihn und seinen Sohn gerade noch mal so gut aus.

Ja, ist sie wahrscheinlich aber offiziell nicht diagnostiziert weil sie sich bisher erfolgreich saemtlichen Begutachtungen entzogen hat. Im Augenblick ist Ruhe da Madam im Knast sitzt. Wahrscheinlich wird jetzt wohl entschieden werden, dass unser autistischer Sohn Madam im Knast besuchen muss. Der Richter ist von der Idee hellauf begeistert und hat dem Jugendamt angeordnet, dass ganze so schnell wie nur moeglich zu pruefen und moeglich zu machen.
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#18
(29-11-2013, 12:10)kay schrieb: Ja, ist sie wahrscheinlich aber offiziell nicht diagnostiziert weil sie sich bisher erfolgreich saemtlichen Begutachtungen entzogen hat.
Könnte Dein RA jetzt nach der Entführung nicht eine Begutachtung bei Gericht beantragen ?
"Hoffnung ist eben nicht Optimismus, ist nicht Überzeugung, daß etwas gut ausgeht, sondern die Gewißheit, daß etwas Sinn hat - ohne Rücksicht darauf, wie es ausgeht." - Václav Havel
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