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"Auf Russisch"
#1
http://www.spiegel.de/panorama/justiz/ru...89112.html
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#2
Wie üblich:
Schlechter Artikel, gute Kommentare.
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#3
Ist hier jemand der noch nicht mit diesem oder vergleichbar radikalen Gedanken gespielt hat?

Müsste man einmal eine Umfrage daraus machen.
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#4
Ist es sooo schwer, kurz eine Inhaltsangabe zu machen?

(17-03-2013, 16:12)c schrieb: http://www.spiegel.de/panorama/justiz/ru...89112.html

Beispiel:

Russischer Aktivist Alpatov: Entführung im Namen der Väter

In Russland kidnappt der Ex-Polizist Georgij Alpatow am helllichten Tage Kinder. Auftraggeber sind Väter, die nicht das Sorgerecht haben. Die Aktionen werden gefilmt und ins Internet gestellt. Bei ihm steht Gewalt über Recht und Gesetz.


Und das war nur eine Kopie des Headers ...

@Beppo: Stimmt!
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#5
(17-03-2013, 17:20)iglu schrieb: Ist hier jemand der noch nicht mit diesem oder vergleichbar radikalen Gedanken gespielt hat?

Müsste man einmal eine Umfrage daraus machen.
Dann würde p Ärger kriegen.
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#6
(18-03-2013, 01:03)Das Nerdliche Orakel schrieb: Dann würde p Ärger kriegen.
Warum?
Der Mensch wägt ab und schreitet zur Tat. In solchen Fällen aber nur ausnahmsweise. Nicht grundlos lassen die meisten Väter hierzulande von der Überlegung schneller ab, als Mütter, die ihre Kinder wie Möbelstücke einfach einpacken können und dürfen - es gar von ihnen erwartet wird, weil Kinder, nach traditioneller und feministischer Meinung zu Müttern gehören - und an anderem Ort neu platzieren.

Um aber die Frage von @iglu aus meiner Sicht zu beantworten:
Ich! Und zwar aus dem Grund, weil ich davon überzeugt bin, dass Kinder beide Elternteile lieben, dies dürfen und sie zur gesunden Entwicklung auch beide brauchen.
Hätte ich unser Kind entführt, es hätte auf einen Elternteil nicht nur zeitweilig, sondern komplett verzichten müssen, weil ich mit Kind hätte abtauchen müssen.

Ich habe sehr früh für mich den beschwerlichen Umweg der gesellschaftlichen Debatte gewählt, nach dem Motto: Wenn schon unser Kind, dann wenigstens weniger andere betroffene Kinder.
Ich handle nicht ausschließlich gemäß eigenen spontanen Bedürfnissen. Das ist sicherlich auch meiner Herkunft geschuldet.
16.02.2012, BILD: "Das Halbwahre ist verderblicher als das Falsche." (Ernst Freiherr von Feuchtersleben)
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#7
Ich halte Entführungen auch nicht für zweckmäßig, hierzulande schon gar nicht.

Aber es wäre auch nicht unmöglich betroffenen Müttern eine Entscheidungshilfe oder Gedankenstütze an die Hand zu geben, um dem von Bluter erläuterten Kindeswohl Geltung zu verschaffen.
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#8
(18-03-2013, 11:21)Bluter schrieb:
(18-03-2013, 01:03)Das Nerdliche Orakel schrieb: Dann würde p Ärger kriegen.
Warum?
Der Mensch wägt ab und schreitet zur Tat.
und wenn das z.zt. auch noch nicht für Väter zutrifft, dann wird sich die Politik künftig etwas einfallen lassen müssen, um das zu verhindern.

Das p Ärger kriegen würde, halte ich auch für Nonsens.
Auf den Artikel "sprechen Sie russisch", den wir bei Väterwiderstand.de ins Netz gestellt haben, gab's ja auch einige wenige dumme Kommentare und Hinweise (die gab es ja schon zu "Kein Sorgerecht - kein Unterhalt! Basta.).
Rechtsunkenntnis ist meiner Meinung nach die Ursache und der Umstand, sich oftmals vollmundig mit dem Völkerstrafrecht zu befassen, ohne das nationale Strafrecht verstanden zu haben.

Danke für den aus meiner Sicht sehr wertvollen Link.
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#9
(19-03-2013, 10:39)Ibykus schrieb: Das p Ärger kriegen würde, halte ich auch für Nonsens.
Wenn hier einer einen Vater dazu auffordert, sich sein Kind mit Gewalt von der Mutter zu holen, und dann mit dem Kind unterzutauchen, hat p ein Problem.
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#10
Rolleyes
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#11
Ich bin verdammt froh, dass ich nicht in dieser Situation bin. Ich denke gerade wieder an den Vater, dessen Kind von seiner Mutter totgeschüttelt worden ist, als er auf Arbeit war, nachdem es schon einmal wegen eines abgedrehten Beines im Krankenhaus war.
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#12
"Auf Türkisch" geht wohl so (wobei es auch jede andere Nationalität sein könnte).

Regayit K. hat der jungen Frau im vergangenen Juli in deren Wohnung mit einem Fleischermesser die Kehle durchgeschnitten. ... Laut Anklage hatte die junge Frau dem Mann eine Handy-Kurzmitteilung geschickt, dass sie die Beziehung beenden und den Kontakt zum gemeinsamen, damals erst drei Monate alten Sohn unterbinden wolle.
http://www.welt.de/regionales/muenchen/a...r-SMS.html

Nun sieht das StGB für Totschlag im Affekt eine Freiheitsstrafe von 1 bis 10 Jahren vor. Hier war es aber wohl Mord.
Laut Anklage hatte der Koch für die Bluttat sein Fleischermesser extra noch geschliffen, ehe er am Tattag zu seiner Freundin nach Augsburg fuhr.

Und das Kind hat jetzt weder Vater noch Mutter.
.
Habe die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die du nicht ändern kannst.
Habe den Mut, Dinge zu ändern, die du ändern kannst,
und habe die Weisheit, das Eine von dem Anderen zu unterscheiden.
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