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Fragen zur Schule - und nach einem guten Anwalt
#2
(25-06-2021, 21:18)Anton schrieb: Die Situation ist momentan, dass das AG der Mutter Teile des Sorgerechts zugesprochen und meinen Umgang massiv eingeschränkt hat. 
Das ist im Zusammenhang mit den Schulproblemen -die Du besser als die Mutter lösen könntest/kannst- schlecht.

Das Gericht wird Dir bei einemen erneutem Klageversuch nicht recht geben, weil sie keine Fehler zugeben wollen.
Das würde höchstens nach längerer Zeit funktionieren, weil sie dann sagen können, damals war die Mutter geeigneter und heute ist der Vater geeigneter.
Wenn Du nicht echte Knaller-Trümpfe in der Tasche hast, würde ich an der Sorge-Front so schnell nichts mehr machen.

Besser ist -wie Du es schon machst- mit den Lehrern etc. gute Kontakte aufzubauen und hier angenehm, konstruktiv und fähig mitzuwirken.
Kommt es in ein paar Jahren zum erneuten Knall, hast Du gute Karten.

(25-06-2021, 21:18)Anton schrieb: Ihre Antwort ist, dass fast sämtliche schulischen Angelegenheiten zur Alltagssorge gehörten - und mich nichts angingen. 

Jaaaa, das sind die feuchten Träume der Mütter....
Der VAMV berät gerne so und macht so manchen Muttermund wässerig nach Rückgewinnung der Macht, die ihnen ja der "fiese" europäische Gerichtshof genommen hat.
Die Alltagssorge ist die Hintertür, das zweite Sicherheitsnetz der Alleinsorgefetischistinnen.

Ich würde mir hier überhaupt nichts sagen lassen. Aber auch nicht darum streiten, sondern weiter mit den Lehrern reden.

Was Du gemacht hast, betrifft meines Erachtens auch nicht die Alltagssorge.
Die Förderkurse waren ja sinnvoll. Was wäre die Alternative gewesen? Soll die Mutter doch den Lehrern erklären, weshalb sie das nicht will und sich dort die A-Karte abholen....
Die Mutter darf ja die Zeiten der Förderkurse abstimmen. Du hast sie nicht übergangen. Das hast ihre heilige Alltagssorge nicht eingeschränkt.

Alltagssorge wäre nach meinem Verständnis:
Bsp1:
Die Mutter legt den Förderkurs auf den Freitag fest. Wenn Du jetzt das Kind alle 14 Tage Freitags hast, dann musst auch Du das Kind daran teilnehmen lassen. Die Alltagssorge schränkt in solchen Fall also Dein Recht auf freie Umgangsgestaltung ein.
Bsp2:
Du darfst Förderkurse in die Wege leiten, aber wenn Du den Kurs auf den Freitag legst und Mutti will das nicht, dann kann das Kind höchstens an Deinem Freitag hingehen. Weil Du als "Umgangselternteil" keine Alltagssorge hast, kannst Du ihr nicht in den Alltag hineinregeln.

Die Alltagssorge ist schon ein ernstzunehmendes Instrument, weil es uns Vätter sehr einschränken kann, wenn Mutti besonders fies taktiert.


Wie sieht es denn mit dem Umgang aus?
Einschränkung? Von was zu was wurde eingeschränkt?
Ich würde hier (!) den Schwerpunkt setzen, neben Deinen kontruktiven Gesprächen mit der Schule.
Als wir die Orientierung verloren hatten, verdoppelten wir die Anstrengungen (Mark Twain)
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RE: Fragen zur Schule - und nach einem guten Anwalt - von Ruckzuckmaschine - 26-06-2021, 01:05

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