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Berechnung Kindesunterhalt 3tes Kind
#1
Hallo liebes Forum und liebe Mitglieder,

ich wende mich zum ersten Mal an ein Forum, da ich grade seelisch am Ende bin und Euren Rat brauche. Im folgenden Text versuche ich so viele Informationen wie nötig zur Verfügung zu stellen, um die Situation transparent darzustellen.

Vorgeschichte
Ich, männlich 37, zahle seit April 2017 Unterhalt für ein jetzt 5jähriges Mädchen und für einen 9jährigen Jungen. Für sie - 252€ und für ihn - 304€. Soweit alles ok.

Meine Ex und ich - wir waren nicht verheiratet - hatten zusammen ein Haus das ich zu 100% finanziert habe, obwohl wir 50 / 50 im Grundbuch standen. Bei der damaligen, vorhergehenden und unschönen Trennung war es mir wichtig, dass die Kinder im Haus bleiben wo sie aufgewachsen sind. Ich bin dann im Januar 2017 ausgezogen (6 Monate Sofa bei einem Freund). Wir haben uns nach einem zähen Kampf darauf einigen können, dass sie mir ansatzweise meinen Anteil den ich ins Haus gesteckt habe auszubezahlen. Das sie mir keine 17000€ sofort zahlen konnte war mir bewusst, sodass ich bereit war für einen Deal der für alle akzeptabel war. Deal: 5000€ sofort und die letzen 12000€ als monatliche Raten á 200€. Notariell beglaubigt. Da mein Verdienst nicht gut ist und ich alles reingesteckt habe, brauchte ich das Geld für einen Neustart, da ich sämtliche Sachen ihr überlassen habe, um den Mäusen den Übergang leichter zu gestalten.

Dem Jugendamt war dieser Deal bei der Beantragung der Beistandschaft bekannt, da dies angegeben wurde. Dies wurde aber bei der Berechnung nicht berücksichtig. Warum auch immer. Mit dem Verdienst hat man mich auf die 1080€ Selbstbehalt reduziert. Ich habe davon bis heute gelernt mit wenig Geld klarzukommen und den Mäusen dennoch alles zu ermöglichen, da ich sie sehr liebe und sie auch gerne bei mir sind.

Situation jetzt
Am 06.07.2019 kam ein weiteres Kind zu Welt. Ein kleiner süßer Junge. Leider nicht geplant, aber dennoch dankbar, dass er da ist. Mit einer anderen Frau. Wir leben nicht zusammen, da die Situation mehr als schwierig ist.

Ich habe schon vorab um eine Neuberechnung bei dem Jugendamt meiner beiden ersten Kinder gebeten, da ich verantwortungsvoll meine Pflichten erfülle und jedes Kind das Geld bekommen soll was ihm zusteht, obwohl noch gar keine Beistandschaft beantragt wurde.

Mein Einkommen hat sich die Jahre über nicht verändert. Im letzen Monat habe ich 1544€ überwiesen bekommen, davon ging schon vorher die betriebliche Altersvorsorge ab und ein Firmenwagen auf 1% Regelung mit 120€. Da ich kein eigenes PKW besitze, bin ich darauf angewiesen, es ist Bestandteil meines Arbeitsvertrages und ich kann sonst die Kinder nicht abholen oder mit ihnen wegfahren.

Wenn ich die 1544€ (netto Einkommen) + 200€ (Rate der Ex für das damalige Haus) hätte ich theoretisch 1744€ real zur Verfügung. Davon gehen noch ab:
- 556€ Kindesunterhalt
- 500€ Wohnung warm inkl. Strom ~55qm, sodass die Mäuse auch bei mir bleiben können.
- 65€ Handy, Internet, Telefon
- 50€ Sparvertrag für meine 5j. Tochter seit 2014
- 24€ Haftpflicht
- 44€ Rechtschutz
Sind schon knapp gerechnet 1239€ an Ausgaben (GEZ und Co. nicht mal mit einbezogen), sodass ich 505€ den Rest des Monats für mich und meine Kinder zum Leben habe. Das ist nicht viel, aber ich habe gelernt damit umzugehen und es war bisher immer noch ein Eis, eine Fahrt mit dem Karussell oder der Besuch in einem Indoorspielplatz möglich.

Das Problem
Das Jugendamt hat jetzt meine Bitte der Neuberechnung erhört und mein bereinigtes Nettoeinkommen auf 1986€ berechnet.

Mit folgendem Ergebnis:
Kind 1. 304€
Kind 2. 252€
Kind 3. 252€
Gesamt: 808€
Ab Januar 2020 sogar 860€, da meine kleine Maus dann 6 wird.

Diesmal wurden die monatlichen Raten von 200€ mit eingerechnet als Einkommen was damals nicht der Fall war.

Das ist meine persönlicher Untergang, da ich diese Summen nicht mehr bedienen kann. Ich bin aufgelöst und verzweifelt. Mir liefen die Tränen.

Ich brauche euren Rat, denn ich weiß grade nicht mehr weiter.
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#2
Aufstocker werden! Du findest viel darüber im Forum und Detailtipps bekommst du hier. So wie du es beschreibst, könntest du in der Situation sein dass es bei dir passt. Und dafür ist es auch ganz gut, dass du nicht mit der Person zusammenwohnst, der du nun ein Kind beschert hast. Wie stehst du denn mit der und wie ist die finanziell ausgestattet?

Die Predigt, wie du sich bei so instabilen Verhältnissen und so knappen Mitteln mit einer neuen Frau einlässt und ruckzuck ein Kind zeugst, hast du hoffentlich schon so oft gehört, dass wir das nicht zu wiederholen brauchen :-) Du scheinst das Risiko sehr zu lieben und die Berechnung von Handlungsfolgen weniger. Ein Haus mit diesem Einkommen zu finanzieren war auch schon zu Ehezeiten eine ziemliche Versklavung.
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#3
Vielen Dank für die schnelle Antwort.

Das Thema Aufstocker habe ich bisher noch nie gehört, werde mich mit diesem mal tiefergehend auseinandersetzen. Finanziell steht sie gut da. Sie hat bereits 2 Kinder und bezieht für beide Unterhalt und sie hat von ihrem Arbeitgeber ~1400€. Einen genauen Einblick hat man mir nicht gestattet. Man versteht sich wegen der Geburt des Kindes halt dementsprechend "professionell".

Die Entscheidung das Kind auszutragen hatte ich nicht in der Hand. Das letzte Wort hat immer die werdende Mutter.

Die ersten beiden Kinder und der Hauskauf waren hingegen geplant und in voller Absicht. Nach 9 Jahren Beziehung ein normaler Schritt ins Unglück.
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#4
(31-07-2019, 22:12)Nagilo schrieb: Die Entscheidung das Kind auszutragen hatte ich nicht in der Hand. Das letzte Wort hat immer die werdende Mutter.

Die Entscheidung fürs Kind hast du auch nicht mit der Hand, sondern mit einem anderen Organ herbeigeführt. Das auch den Nachteil hat, das Blut vom Gehirn abzuziehen. Hätte ja sein können, dass sie viel mehr verdient wie du, das könnte auch mal auf den Unterhalt Auswirkungen haben. Leider nicht. Die sammelt sich die Kinder offenbar, um ihr ebenfalls mageres Gehalt aufzupumpen. 1400 plus 800-1000 Euro Unterhalt plus 600 EUR Kindergeld, hoch die Tassen und immer nachgefüllt aus dem Unterhaltskrüglein.

(31-07-2019, 22:12)Nagilo schrieb: Die ersten beiden Kinder und der Hauskauf waren hingegen geplant und in voller Absicht. Nach 9 Jahren Beziehung ein normaler Schritt ins Unglück.

Eine Immobilie in wirtschaftlich schwachen Verhältnissen ist bereits eine Fahrkarte in grösste Risiken und Instabilität. Krankheiten, unerwartete Reparaturen, dann fällt das Kartenhaus zusammen. Eine Scheidung, das ist dann der garantierte Zusammenbruch oder die grenzenlose Selbstausbeutung. Ich bewundere euch, dass ihr das Haus überhaupt halten konntet. Das ist echt eine Leistung und eher die Ausnahme.
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#5
Arschvoll habe ich schon zu genüge bekommen. So ist das, wenn man gutgläubig durchs Leben geht. Bisher habe ich es immer irgendwie meistern können, dabei haben mir meine Mäuse sehr geholfen nicht einfach aufzugeben. Ich liebe meine Kinder sehr und dafür zahle ich auch gerne, aber jetzt kommt eine Passage in der ich mir nicht mehr zu helfen weiß und wo es langsam frech wird. Es häufen sich die negativen Gedanken über das ganze System. Seitdem kämpfe ich um meine eigene Existenz. Reiß mir knapp 50 Stunden in der Woche den [Unterschreitung des Mindestniveaus] auf, um am Ende doch mit der Hand im Mund zu sterben. Das ist nicht fair. Bin von 91Kg auf 64Kg runter und überall hört man "Pech gehabt, so ist es halt...". Ich bin langsam am Ende.
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#6
Hör auf mit den Überstunden und versuche, Aufstocker zu werden. Falls du keine weiteren Damen mit Unterhalt beglücken willst, solltest du auch über eine Vasektomie oder eine Zeugungspause nachdenken.
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#7
Das mit dem Firmenwagen ist ja schon mal sehr gut, da fällt eine große Last weg. Renault/Dacia? Wie berechnet das Jugendamt den Firmenwagen? Im Prinzip dürfen sie nach meinen Recherchen nicht mehr berechnen, als dir tatsächlich auch abgezogen wird, ergo diese 120 Euro.

Marschrichtung in deinem Fall sollte sein sofort Aufstocker zu werden. Nichtsdestotrotz reduzierst du damit natürlich nicht deine Kosten. Ergo Sparvertrag weg (völliger Käse, du bezahlst ja ne Menge Unterhalt und trägst die Umgangskosten), Haftpflicht weg, Rechtsschutz weg (wofür?). Und wenn ein Firmenwagen geht, ist sicher auch ein Firmenhandy mit Vertrag drin (auch wieder 30 oder 40 Euro gespart). Bei 1&1 bekommst du eine 16.000er Leitung mit Telefonie für 19,99 Euro. Dann hast sofort 163 Euro mehr zur Verfügung. GEZ fällt beim Aufstocken übrigens weg, somit kannst du hier auch wieder knapp 20 Euro sparen. Optimierung nun fast schon in Höhe von 200 Euro.

Deine Situation ist sogar hervorragend, da du Umgang hast, infolge du als Aufstocker auch Umgangskosten und Regelleistung für deine Mäuse beantragen kannst - summa summarum zusätzlich ca. 200 Euro/Monat. Überstunden sofort auf null setzen und dafür lieber alle 6 Monate 1 oder 2 Stunden für den Aufstockungsantrag verwenden. Dein Ziel sollte ab jetzt nur noch sein deine Vaterschaft und deine Aufstockung zu optimieren und die Arbeit + Firmenwagen zu halten.

Schau lieber, dass du statt der Überstunden noch mehr Umgangs rausholst, wenn das geht und du das willst. Alles gut... wir helfen dir hier bei der Beantragung. Ich bin fast neidisch mit deiner Situation (wegen Umgang) ;-) Also Kopf hoch. Nutze das System anstatt dich drüber zu ärgern. Der Unterhalt wird dadurch zum durchlaufenden Posten.
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#8
Zum Thema Aufstocken wegen Kindesunterhalt. Der Artikel beschreibt ganz gut, wie es vom Prinzip her funktioniert.

Kindesunterhalt zum Nulltarif

https://www.ra-koblenz.de/kategorie1/uki...index.html

PS: Bin auch Aufstocker mit Firmenwagen. Wegen des SGBII Leistungsbezuges (Aufstocken mit Hartz IV) ist es wichtig, daß man bei der Inanspruchnahme des Dienstwagens
keine Wahlfreiheit hat (ob die Stelle mit oder ohne Firmenwagen angetreten werden kann). Ansonsten würde man die Privatnutzung des FW als anrechenbares Einkommen auf den
ALG II Anspruch anrechnen (SG Berlin, 05.03.2019 - Aktenzeichen S 127 AS 16902/16).
"Du Mama. Wenn Papa tot ist kauf ich mir meinen eigenen Ponyhof!" - CosmosDirect Lebensversicherung, 2007

Quelle: http://de.wikiquote.org/wiki/Vater
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#9
(01-08-2019, 09:20)Sixteen Tons schrieb: Wegen des SGBII Leistungsbezuges (Aufstocken mit Hartz IV) ist es wichtig, daß man bei der Inanspruchnahme des Dienstwagens
keine Wahlfreiheit hat (ob die Stelle mit oder ohne Firmenwagen angetreten werden kann).

Es gibt mW zwei gegenteilige Entscheidungen von LSGs - NRW und BW. Das Ganze ging meiner Erinnerung nach sogar bis zum BSG, wurde von denen aber zurückgewiesen, weshalb das NRW-Urteil rechtskräftig wurde. Ich müsste jedoch nochmal querlesen, ob man hier auch auf Wahlfreiheit abstellte. MW haben die eine Anrechnung komplett abgelehnt, weil das Ganze eben in Geldeswert oder gegen Nahrung nicht tauschbar ist. Wenn überhaupt, dann wäre das Urteil vom SB Berlin haltbar, wenn sie nicht einfach stur nach der 1-Prozentregelung gingen. Wenn dir dein Chef einen Firmenwagen für 40.000 Euro hinstellt, weil er das aus Imagegründen für die Firma so will, dann wäre man ja ziemlich gearscht. Wer legt sich bei der Einstellung schon mit dem Arbeitgeber an?! Und gerade als Unterhaltspflichtiger ist man ja froh überhaupt Arbeit zu bekommen. Also wenn, dann müssen sie einen nachvollziehbaren Betrag als Einkommen errechnen. Das sind mir alles zu fiktive Werte und zu viel Raterei, was hier der Richter berechnet hat. Vermutlich wird das Ganze aber nicht in die nächste Instanz gehen, somit bleibt es nur eine Einzelfallentscheidung von einem Richter. Die Frau hat hier einfach den Fehler gemacht zu viel zu erzählen anstatt einen Arbeitsvertrag mit dementsprechender Verpflichtung vorzulegen.

Auf der anderen Seite hat man natürlich eine Ersparnis. Unter 100 bis 150 Euro mtl. wird man kein Auto kaufen oder leasen können. Hinzukommen ca. 50 Euro pro Monat für Reifen(wechsel), Wartung, Reparaturen (kann auch deutlich höher sein), etc. Sprit variabel 100 bis 150 Euro mtl bei reiner Arbeitswegstrecke plus ab und zu mal wohin fahren. Also selbst bei einem Auto für 10.000 Euro hat man ohne Kredit- oder Leasinggebühren schon ca. 150 Euro Ersparnis pro Monat. Normalerweise ginge für ein Auto vermutlich tatsächlich der komplette Erwerbstätigenfreibetrag drauf, wenn man also wie die Frau in dem o.g. Gerichtsfall mit knapp 140 Euro berechnet wird oder wie der TO hier mit einem ähnlichen Betrag, dann geht das ja eh. Der komplette Erwerbstätigenfreibetrag plus Grundfreibetrag beträgt 330 Euro (mit mind. einem Kind in oder außerhalb BG). Wenn dem TO also dann ca. 130 Euro wg. dem Wagen angerechnet werden, bleiben noch 200 Euro übrig. Schwierig wird es, wenn der Chef aus Imagegründen einen teuren Wagen stellt. Gerade als Unterhaltspflichtiger wird es aber schwierig einen eigenen Wagen zu finanzieren und zu erhalten. Das erkennen natürlich die meisten Chefs und werden einen dann sicher nur einstellen, wenn auch gewährleistet ist, dass man jeden Tag zur Arbeit kommen kann. Sobald man ländlich arbeitet, wird's dann schwierig. Außerdem wollen Firmen ihren Fuhrpark ungern auf dem Hof rumstehen haben. Wer regelmäßig in den Außendienst fährt, wird schlechte Karten haben einen Firmenwagen abzulehnen. Am besten steht im Arbeitsvertrag, dass für die Ausübung der Arbeitsstelle ein Firmenwagen erforderlich ist, den der Arbeitnehmer auch jeden Tag mit nach Hause nimmt, um dann aus Zeit- und Kostengründen direkt zum Kunden fahren zu können. Der Ausschluss der Privatnutzung wird dann alleine schon deshalb von Chefs nicht mitgetragen, weil die Gefahr zu groß ist, dass der Mitarbeiter dann doch mal Privatfahrten unternimmt. Auf dieses Risiko lässt sich keiner ein. Ergo hatte man schon keine Wahl den Firmenwagen abzulehnen. Das müsste auch der dümmste Sachbearbeiter erkennen.
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#10
Das Thema mit dem Firmenwagen als Aufstocker betrifft die Situation des Fragestellers ja eigentlich nur am Rande.
Die Rechtsprechung LSG NRW und BW ist überholt. Wir hatten 2016 die "Rechtsvereinfachungen" und mit denen sind auch einige Regelungen in der
Arbeitslosengeldverordnung weggefallen, wo es damals hieß, von Einkommen in Geldeswert kann nur der Anteil als Einkommen angerechnet werden, der auch im Regelsatzanteil enthalten ist.
Diese Voraussetzungen sind 2016 schlicht gesetzlich weggefallen. Nach neuerer Rechtsprechung ist demach alles, was an geldwerten Vorteilen über den Arbeitbgeber "zufliesst", auf ALGII anrechenbares Einkommen. Was heute noch gilt:
Weiter mußte der geldwerte Vorteil auch einen reelen Preis am Markt erzielen, sprich, in Geld umtauschbar sein. Im SGBII gibt es ja auch immer noch das Prinzp der "nicht bereiten Mittel". Insofern gilt immer noch, daß es entscheidend ist, ob man als Fahrer des Firmenwagens bei der Anstellung ein Wahlrecht hatte (z. b. mehr Geld statt Dienstwagen oder Ausschluß der Privatnutzung). Wenn kein anderer außer mir etwas mit der gewonnenen Mobilität anfangen kann und mir diese quasi "aufgezwungen" ist, wäre es ungerecht, daraus einen geldwerten Vorteil im Sinne des SGB II zu generieren.
So schrieb z. B. das Sozialgericht Berlin in seiner Entscheidung:
Eine Ungleichbehandlung von Leistungsempfängern, die aufgrund einer selbständig getroffenen Entscheidung ein Dienstfahrzeug auch privat mit der Ein-Prozent-Methode nutzen zu Leistungsempfängern, die ein privates Fahrzeug aus ihrem Regelbedarf finanzieren, ist vor diesem Hintergrund nicht gerechtfertigt. Eine Nichtberücksichtigung dieses geldwerten Vorteils in Zusammenhang mit der Erwerbstätigkeit würde zudem den Willen des Gesetz- und Verordnungsgebers unterlaufen.[Hervorbehebungen durch mich]

Künftig wird es also weniger maßgeblich sein, ob der volle Betrag der steuerlichen 1% Bruttolistenpreismethode vom Jobcenter als Einkommen angerechnet wird, sondern die Tatsache, ob ich als Leistungsempfänger bei der Inanspruchnahme des FW auch im Verhältnis zum Arbeitgeber hätte verzichten können. Bei den Entscheidungen des LSG Sachsen-Anhalt und BW war das z. B. bei den Leistungsempfängern nicht der Fall. Anders als in dem Fall in Berlin, da hätte die Frau schon auf das Auto, bzw. auf die Privatnutzung verzichten können.
"Du Mama. Wenn Papa tot ist kauf ich mir meinen eigenen Ponyhof!" - CosmosDirect Lebensversicherung, 2007

Quelle: http://de.wikiquote.org/wiki/Vater
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#11
Zitat:Bin von 91Kg auf 64Kg runter und überall hört man "Pech gehabt, so ist es halt...". Ich bin langsam am Ende.

Ja, für Männer hat niemand Mitgefühl in der Gesellschaft. Empathie und Mitgefühl gibt es ausschliesslich nur für das schwache Geschlecht ;-) .... - ausser hier in diesem Forum. ;-)

Mach dir einfach klar, du bist naiv durchs Leben gelaufen, hast an das Gute im Menschen geglaubt und all die Jahre ein schönes Leben gehabt. Also weil du das ganze Schlechte gar nicht gesehen hast. Nun bist du wach geworden und siehst die kalte, nackte Realität. Die Weibchen gehen ihrer Lieblingsbeschäftigung nach: Resourcen "organisieren". So sind sie programmiert biologisch. Kann ihnen niemand so richtig vorwerfen. (Biologisches kann man immer nur Männern vorwerfen ;-))
Romantische Liebe, Empathie usw. gibt es n u r im Gegenzug für Resourcen oder für die Aussicht auf solche. (Es sei denn sie fickt mit einem sogenannten Alpha-Hengst, da spielt dann nur das Körperliche ein Rolle.) .
Sieh das mit dem Abnehmen vielleicht irgendwie auch von der positiven Seite. ... Lebenserwartung und BMI korrelieren sehr stark miteinander. ;-) , und zwar positiv. Und wenn dir das Aufstockermodell dann mal klar ist und die Umsetzung aufgegleist ist, die Überstunden abgebaut sind, kannst du erst mal durchatmen.

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