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Baby zum Papa möglich ?
#1
Meine Frau ist Ausländerin und hat hier in Deutschland keine Familie.

Sie ist nun mit unserer 8 Monate alten Tochter ins Frauenhaus geflüchtet.

Bei mir würde unsere Tochter in einem gewachsenen Familienverband mit Großeltern, Geschwistern und anderen Verwandten aufwachsen.

Ich halte dies für das Kindeswohl besser als in einem Frauenhaus aufzuwachsen. Die gegnerische Anwältin schrieb dies auch so schön in ihrem Schreiben, dass meine Frau auf längere Zeit auf fremde Hilfe angewiesen ist.

Ich würde deswegen unsere Tochter zu mir holen. Mir wurden ja auch schon die Teenager zugesprochen und arbeiten tue ich auch.

Außerdem würden meine Eltern und Tanten tatkräftig mit helfen wollen.

Die KM kann ihre Tochter jederzeit besuchen, wenn sie dies möchte.

Sind hierzu Referenzfällle bekannt ?
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#2
Da hast Du in der westlichen Gesellschaft wenig Chancen wenn die Mutter halbwegs klar im Kopf ist. Ein Kind gehoert IMMER zur Mutter fuer die Helferindustrie und Gerichte. Ist die Mutter allerdings schwer psychisch gestoert oder schwerst drogensuechtig, haettest Du eine geringe Chance. ABER da das Kind auch erst 8 Monate alt ist, sieht das alles nicht gut aus fuer Dich. Ich hatte das ja auch schon geschrieben, sie hat jetzt die ganze Feminazi Frauenhausmafia hinter sich und die werden alles tun um Dich fertig zu machen und Dir das Kind vorzuenthalten.
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#3
Hast du etwa eine mittellose Importbraut geheiratet? Gibts auch noch einen Altersunterschied? Ja, dafür gibts eine sechsstellige Zahl von Referenzfällen. Die praktisch ausnahmslos der Mutter das Kind zusprechen. Du hast dich leider ganz gepflegt ohne Not freiwillig selbst auf die schlechtestmögliche Position gesetzt, die man als Mann überhaupt nur haben kann.

Und keine Sorge, die bleibt nicht im Frauenhaus. Die nimmt sich eine Wohnung. Mach dich mal auf nette Unterhaltsforderungen gefasst. Die werden dich noch ausquetschen, wenn du schon wegen deiner anderen Kinder Opa bist.

Versuche jetzt mal, mehr Realismus zu erreichen. Ich weiss, das ist extrem schwer, weil du dir noch nicht vorstellen kannst, was alles passiert.
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#4
(24-11-2017, 18:52)Ruwii schrieb: Baby zum Papa möglich?

Ich würd's dir gönnen, aber versetz dich in die Lage des Richters. Warum sollte er das so entscheiden? Stichworte: Bindung des Kindes, Kontinuität, Alter des Kindes, bisherige Urteile, etc. Eher würde man doch dir unterstellen, dass du mit zwei Teenagern + Erwerbstätigkeit + einem 8 Monate altem Kleinkind überfordert sein könntest. Auch ist in diesem Fall die Bindung der Halbgeschwister untereinander nicht wirklich relevant. 

Meine ehrliche Meinung? Wäre ich Richter, ich würd's nicht tun. Die Ex müsste schon offensichtlich so gestört sein - ähnlich wie kay's Ex -, dass sie mit hoher Wahrscheinlichkeit eine Gefahr für das Kind darstellen könnte. Aber selbst dann wäre mein Ar.. als Amtsrichter zu weit unten, wenn es keine trifftigen Beweise für ihre Gestörtheit gäbe, die schlussendlich auch vor dem OLG Bestand hätten. Weißt, wie ich mein?

Referenzfälle gibt es eher dergestalt, dass z.B. zwei Geschwister e.g. 12 Jahre lang zusammen mit Papi und Mutti im gemeinsamen Haus aufgewachsen sind, und Mutti nun plötzlich mit den Kindern davon will. Hier kenne ich sogar einen Fall, der Vater hat hier die Kinder zugesprochen bekommen. ALLERDINGS auch nur, weil die Kinder zum Richter gesagt haben, dass sie beim Papa bleiben wollen. Und selbst hier hat sich die Ex doof angestellt, denn hätte sie Gewalt mit ins Spiel gebracht oder wäre sie mit den Kindern in einer Nacht- und Nebelaktion davon - ggf. hätte sie die Kinder zuvor sogar aufgehetzt -, dann hätte auch hier der Vater in die Röhre geschaut.
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#5
Moin,

das Forum war auch mal etwas hilfreicher, als ausschließlich allgemeine Negativ-Kommentare zu bieten ...
Das Wichtigste wurde bislang überlesen:
(24-11-2017, 18:52)Ruwii schrieb: Mir wurden ja auch schon die Teenager zugesprochen

Kannst Du das näher erläutern ?
Bereits 2 Kinder von derselben Mutter leben bei Dir ?
Per Sorgerecht-Gerichtsentscheidung ?
"Hoffnung ist eben nicht Optimismus, ist nicht Überzeugung, daß etwas gut ausgeht, sondern die Gewißheit, daß etwas Sinn hat - ohne Rücksicht darauf, wie es ausgeht." - Václav Havel
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#6
(25-11-2017, 20:36)Pistachio 00 schrieb: Das Wichtigste wurde bislang überlesen:
(24-11-2017, 18:52)Ruwii schrieb: Mir wurden ja auch schon die Teenager zugesprochen

Die Situation war damals komplett anders. Andere Frau, (vermutlich) deutlich ältere Kinder, leibliche Geschwister, ggf. anderer Richter, Kontinutiät, Bindung, Beweise, Gründe, uvm.
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#7
Pistachio 00 hat Recht. Die Situation klingt nicht besonders gut, aber wir sollten nicht gleich aufgeben.

@Ruwii: Wir brauchen mehr Informationen, Beschreib doch die Lage mal etwas ausführlicher. Hast Du Elternzeit gemacht (Bindung zum Kind)? Wie ist die KM so drauf, welchen Charakter hat Sie?
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#8
Jedes Detail ist wichtig und kann dir eventuell dazu weiterhelfen, dass Sorgerecht für das Baby zu bekommen. Schildere uns alles ausführlich und vielleicht lässt sich etwas finden, womit du gute Chancen haben kannst Wink
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#9
Rede mit Ihr, dass es vernünftig ist, das Kind erst mal zu Dir zu holen, biete ihr an dafür etwas zu zahlen.
Falls Sie sich verweigert, stelle eine einstweilige Anordnung schnellstmöglich per Anwalt zur Klärung von Aufenthaltbestimmung ans Gericht.
Die Uhr läuft. Je länger das Kind jetzt bei der Mutter ist, desto mehr ist es für Dich verloren.
Dann mit Hilfe von Verbänden/Vereinen einen perfekten Schriftsatz mit schärfster Argumentation ausformulieren, um Dir die Gunst des Richters zu sichern.
Aussichtschancen mittelmässig. Kommt stark darauf an, welches Gericht zuständig ist und welche Sesselpupser für Deinen Fall abgestellt wird.
Viel Glück!
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#10
So heute war der erste Termin.

Umgang einmal in der Woche für 45 min., weil Mama anscheinend noch stillen würde ( mir hat sie zwar was anderes geschrieben aber naja ).

Da darf man sich richtig glücklich schätzen.
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#11
Das ist doch absurd!

Bei so einem kleinen Kind muß die Betreuung durch den Vater täglich - mindestens jedoch zweitäglich - erfolgen.

Und 45 Minuten ist einfach nur lachhaft!

Simon II
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#12
Wer war anwesend bei diesem Termin und wie sieht die Vereinbarung genau aus? Ist sie schriftlich fixiert? Hast du zugestimmt oder wurde dir das diktiert? 45 Minuten pro Woche wo? Du kriegst den Kinderwagen mit dem schlafenden Kind und darfst ihn 45 Minuten um den Block schieben? ist ein Folgetreffen vereinbart?

Vermutlich wirst jetzt Stück für Stück auf dem Boden der Trennungväterrealität in diesem Land ankommen und die Träume vom Kind holen werden sich daran anpassen müssen. So geht es jedem.

Warst du schon beim Anwalt? Wenn nicht: Schiebe das nicht hinaus. Jeder Tag kostet nur extra. Wichtig ist, auch die Scheidung frühestmöglich einzureichen.
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#13
(30-11-2017, 19:23)Ruwii schrieb: Umgang einmal in der Woche für 45 min., weil Mama anscheinend noch stillen würde ( mir hat sie zwar was anderes geschrieben aber naja ).

Tut mir leid. Kenn ich allerdings nur zu gut. Ich durfte das Kind auch nach Lust und Laune der Mutti mit dem Kinderwagen durch die Siedlung schieben. Und wenn sie mal keinen Bock hatte, dann stand ich vor verschlossener Tür. Manchmal hat sie mir geschrieben, dass sie Geld braucht, ich solle ihr was bringen... dafür dürfe ich dann das Kind sehen. OMG und ich war sooooo vernarrt in den Kleinen  Sad Zweimal hat sie dann die Polizei gerufen, weil ich nicht gleich wieder gehen wollte. Ich bat sie noch ein klein bisschen mit dem Kleinen spielen zu dürfen, aber bevor ich mich versah, stand schon die Polizei vor der Tür. Und sie hat mich dreckig angegrinst. 

Damals haben mir auch andere Väter geraten zu kämpfen, Anträge zu stellen, etc., und meine Rechte durchzusetzen - genau wie die Vorposter in deinem Thread. Ja sogar Geld habe ich ihr geboten. Hat alles nichts gebracht außer Stress und Ärger. Für mein Kind bin ich heute der böse Papa, weil ich Mami mit Gerichtsverfahren geärgert habe.

Die Realität in diesem Land ist, dass man als Vater in Bezug auf die eigenen Kinder nur ein Recht hat... nämlich Unterhalt zu (be)zahlen. 45 Min. Umgang ist doch ein kompletter Witz. Ich ziehe vor jedem Vater den Hut, der sich einfach umdreht und geht, wenn die Ex den Umgang diktiert oder mit so einem Schwachsinnsvorschlag daherkommt. Im Übrigen kann man Muttermilch auch abbumpen, sodass du dem Kind das Fläschchen geben kannst. Aber bringt doch alles nichts.
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