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Unterhaltsrückstand, neuer Job
#26
So, mal kleines Update:

neuen Job begonnen und bis dato noch nichts vom JA in dieser Richtung gehört (das einzige, was ich bekommen habe, ist im Rahmen der Mitteilung über die neue DT ab 2018 einen üblichen Fragebogen zur aktuellen Einkommenssituation - den füll ich erst so spät wie möglich aus).

Jetzt hab ich aber mal ne Verständnisfrage zur Beistandschaft: weiss der Auftraggeber dieser (also meine Ex) eigentlich nicht, was die Beistandschaft alles macht? Also bekommt die nicht immer alle Infos?

Hintergrund meiner Frage ist, das meine Ex ggü. meiner Mutter erwähnt hat, das sie mich ja nur NIE  verklagt hätte (auf UH-Zahlung), da ich ja sowieso nur ALG II/Hartz IV bekommen würde und bei "solchen Leuten" ja eh nichts zu holen sei.

Tatsächlich hat mich das JA aber ja mal vor Familiengericht geschleppt um mir nen schönen Titel samt fiktivem Einkommen anzuhängen. Ebenso existiert ja ein Aufrechnungsersuchen für Unterhaltsrückstände beim Finanzamt.

Meine Ex scheint davon nichts zu Wissen?
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#27
Ja, die Bebeistandete bekommt alle Informationen, die du an die Beistandschaft schickst.Wenn die Ex davon nichts weiss, dann lügt sie entweder platt oder sie wirft die Schreiben des Jugendamts ungelesen weg.

In der Regel ist Lüge der Grund. Die Damen zimmern sich eine ganz eigene Welt zurecht, die nicht viel mit der Realität zu tun hat.
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#28
Ok............

Und noch was: ich hab jetzt seit 2011 oder 2012 (müsste ich jetzt raussuchen) nichts mehr von dem Aufrechnungsersuchen des JA beim FA gehört (ausser das es existiert). Ist das dann auf maximal der Summe, die damals existierte oder wird mein weiter aufgelaufener Rückstand dort jährlich automatisch fortgeschrieben (ohne das ich eine Mitteilung darüber erhalte)?
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#29
Das gilt normalerweise weiter. Kannst aber ja mal beim Finanzamt anrufen, ob da was vorliegt
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#30
Das das weiter gilt, ist mir klar. Hab mich vielleicht blöd ausgedrückt.

Ich wollte wissen, ob das Aufrechnungsersuchen von 2011 in Höhe von z.b. 10000 Eur auch in 2017 sich auf diese Summe  bezieht oder ob es in 2017 z.b. 15000 Eur durch neue Unterhaltsrückstände sein können, ohne das ich je eine Mitteilung darüber erhalten habe?
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#31
So, jetzt hat es mich scließlich doch erwischt.................................. :-(

Nachdem ich jetzt rund 5 Monate im neuen Job bin, eine positive Beurteilung habe und wohl meine 6-monatige Probezeit überstehen würde, trudelte heute der Lohnpfändungsbeschluss bei mir ein. Natürlich auch schon gestern ebenfalls an meinen Arbeitgeber geschickt worden. Denke da kann ich mich auf einen heißen Wochenanfang einstellen - und wenns schlecht läuft, wars das dann mit dem "tollen" unbefristeten Job im Öffentlichen Dienst.

Man möchte mir nur 1004 EUR von meinem Gehalt als Eigenbedarf belassen. Natürlich wurde auch bei mir eine Beschränkung der verschärften Pfändung auf die letzten 12 Monate vor Pfändungsbescheid NICHT vorgesehen :-(. Man möchte gerne von mir mittlerweile 35.000 rückständige EUR haben............

Dumm nur, das ich ja bei Einstellung Unterschreiben musste das insbesondere Lohnpfändungen nicht zu erwarten sind und ich dazu noch in einem korruptionsanfälligen Bereich Arbeite, was natürlich bei wenig verbleibendem Einkommen dem Dienstherren wohl auch nicht so gefallen dürfte.

Wie kann ein Jugendamt bloß so dumm sein? Wenns wie voraussichtlich läuft, bin ich dann ab nächsten Monat wieder Arbeitslos und komplett platt. Dann hat KEINER von den Beteiligten irgendwas von der Aktion gehabt. Muss ich ja nicht verstehen sowas.

Nachdem ich dann ebenfalls heute mit meiner Ex-Frau dann doch nochmal gesprochen habe, wusste diese angeblich (aufgrund der überraschten Reaktion auf mein Vorzeigen des Pfändungsbeschlusses auch durchaus überzeugend) nichts davon, das das JA so gehandelt hat. Sie hätte erst vor kurzem noch mit dem JA gesprochen und denen gesagt, das sie schon zufrieden wäre, wenn sie den laufenden Unterhalt für das Kind bekäme und ein gerichtliches Verfahren wolle sie nicht.

Jedenfalls habe ich mich mit ihr dahingehend einigen können, das ich zukünftig den Mindestunterhalt zahle zzgl. eine kleine Minirate auf den Rückstand. Dies würde mich finanziell erheblich besser stellen als og. Lohnpfändung.

Fraglich ist nur, ob der im Pfändungsbeschluss involvierte Gerichtsvollzieher mit sich Reden lässt respektive das JA, welches ja als Gläubigervertreter auftritt?

Ebenfalls fraglich bleibt, ob trotz obiger vereinbarter Regelung mein Arbeitgeber nicht trotzdem nach Erhalt des Lohnpfändungsbeschlusses meine Probezeit vorzeitig beendet, sprich: kündigt??

Weiterhin sind einige geforderte Summen fraglich. Das hatte ich ja schon in früheren Posts erwähnt, das die Rückstand-Aufstellung des JA für mich nicht immer nachvollziehbar war, insb. die Jahre 2004-2006, wo ich etliches an Unterhalt gezahlt hatte. In der Aufstellung stand aber immer 0,-- EUR.

Heute kam meine Ex-Frau dann darauf, das sie ja 2006 in eine andere Gemeinde umgezogen ist und vermutlich hat das jetzige JA/Beistandschaft die Unterlagen des alten JA/Beistandschaft evtl. nie bekommen hat. Ebenso gibt es noch andere fragwürdige Zeiträume.

Bin mal gespannt, wie das ausgeht :-( :-(
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#32
(20-04-2018, 22:18)Gast1969 schrieb: Man möchte mir nur 1004 EUR von meinem Gehalt als Eigenbedarf belassen. Natürlich wurde auch bei mir eine Beschränkung der verschärften Pfändung auf die letzten 12 Monate vor Pfändungsbescheid NICHT vorgesehen :-(. Man möchte gerne von mir mittlerweile 35.000 rückständige EUR haben............

Das ist üblich. Die hauen immer volle Kanne rein, auch wenn sie ganz genau wissen dass sie Recht brechen. Du musst dann den Klimmzug machen, beim Vollstreckungsgericht den pfändungsfreien Betrag zu korrigieren. Aber warte mal nächste Woche ab, kann sehr gut sein dass es bald sowieso kein Gehalt mehr gibt, das gepfändet werden kann.

Ich kenn das so, dass man dann einfach rausfliegt. Aber vielleicht hast du ja einen speziellen Job, für den es sehr schwer ist, qualifizierte Bewerber zu finden, dann werden auch Personaler etwas flexibler. Ich hatte jetzt nichts mit der Ex vereinbart, wenn du keinen Job mehr hast kannst du auch keine Zusage für Unterhalt mehr einhalten und du bist wieder mal der Schuldige, der seine Versprechungen nicht hält.
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#33
Danke für Deine Auskunft. Ja, gottseidank dauert in meinem Bereich (Asyl- und Flüchtlingsangelegenheiten) die Einarbeitung eeeeeeeeettttttttwwwwwwaaaaaasssssss länger, ein halbes Jahr ist da nichts. Aber gleichzeitig ist eben dieser Bereich auch sehr korruptionsanfällig (s. auch aktuellen Fall in den Nachrichten). Was ist wohl ein Mitarbeiter (nach Meinung der Chefs), der nur noch über geringe Geldmittel auf Jahre verfügt? Daher, wie oben gesagt: ich bin gespannt, wie das ausgeht.

Und mit meiner Ex-Frau hab ich das natürlich in Hinblick auf einen noch existierenden Job vereinbart. Bei Jobverlust gibts wohl......... nichts :-P
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#34
(20-04-2018, 22:18)Gast1969 schrieb: So, jetzt hat es mich scließlich doch erwischt.................................. :-(

Wo andere Hirn haben, vergammelt bei diesen Unterhaltsvollstreckern Schei... an derselben Stelle. Sry, aber anders kann ich mir das nicht mehr erklären. Wie blöd muss sein, dass man lieber alles auf's Spiel setzt, anstatt dankend die laufenden Unterhaltszahlungen anzunehmen und ggf. über Rückstände erst mal vernünftig zu verhandeln. 

Ich würde an deiner Stelle jetzt alle Involvierten benachrichtigen und deutlich betonen, dass es dümmer in der Tat nicht mehr geht. Und wenn dann tatsächlich die Kündigung ausgesprochen wird, unbedingt alle noch mal darüber informieren und vor allem an die Presse gehen. Soviel verdammte Blödheit darf nicht verschwiegen werden sondern muss raus. Wenn du es nicht schaffst, mach ich das für dich. Benötige hierzu nur deine Kontaktdaten. Das muss in die lokale Presse und zu SternTV, etc.
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#35
Solltest Du tatsächlich deinen Job verlieren aufgrund der Vollstreckung...wirst Du wohl auch keine Unterhaltsschulden mehr haben...
Das überlebt kein OLG...
Es muss alles vermieden werden was die Leistungsfähigkeit beeinträchtigt...
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#36
OLG?

@Flo: Danke. Werde dann darüber nachdenken!
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#37
(22-04-2018, 16:18)Arminius schrieb: Solltest Du tatsächlich deinen Job verlieren aufgrund der Vollstreckung...wirst Du wohl auch keine Unterhaltsschulden mehr haben...

Ich denke, das ist Quatsch. Seine Unterhaltssrückstände werden ihn die nächsten dreissig Jahre seines Lebens begleiten - er sei denn, er bezahlt sie ab.
Bibel, Jesus Sirach 8.1

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#38
Austriake, ich glaube, er meinte das eher so, das ich die Unterhaltszahlungen dann wohl nie mehr leisten kann. Dürfte schwierigst werden, nach einer solchen Kündigung (Probezeit, öffentlicher Dienst) und darüberhinaus sicher dann auch zukünftig zu erwartenden Lohnpfändungen bei jedem neuen Job überhaupt noch einen Job zu bekommen bzw. längerfristig halten zu können. Die Rückstände würden dann wohl bis zum Sankt Nimmerleins Tag bestehen bleiben...................


P.S.: habe mittlerweile meine Teamleiterin und meine Sachgebietsleiterin in die Lohnpfändung eingeweiht. Positiv ist ja, das diese mich beide nach der Probezeit gerne weiter beschäftigen würden.................... negativ allerdings, das keiner eine Erfahrung damit hat, wie unsere Personalabteilung mit dieser Situation umgehen wird.
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#39
(25-04-2018, 23:41)Gast1969 schrieb: P.S.: habe mittlerweile meine Teamleiterin und meine Sachgebietsleiterin in die Lohnpfändung eingeweiht. Positiv ist ja, das diese mich beide nach der Probezeit gerne weiter beschäftigen würden.................... negativ allerdings, das keiner eine Erfahrung damit hat, wie unsere Personalabteilung mit dieser Situation umgehen wird.

Das ist dort immer so. Im Prinzip hat in einer Behörde keiner eine Ahnung von irgendwas. Wenn es wirklich negativ ausgehen sollte, würde ich das als Chance sehen. Grundsicherung + eine angemessene Nebenbeschäftigung + den Tag genießen. Eine Kündigung solltest du wirklich mit einem Lächeln wegstecken.

Ich muss mich noch mal wiederholen: Diese Vollidioten vom Jugendamt :-)
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#40
Mal kurzer Zwischenstand:

bisher sieht es wohl so aus, das man mich seitens Arbeitgeber nicht entlassen möchte, sondern ich nach meiner Probezeit übernommen werde.

Mit dem Jugendamt bin ich derzeit bei einer Einigung (nach deren Rücksprache mit der Kindsmutter) das ich mich verpflichte den laufenden titulierten Unterhalt freiwillig zu zahlen + 50 EUR auf den Rückstand. Dafür wird die Lohnpfändung dann ruhend gestellt.

Sieht bisher so aus, als sei ich mit einem "blauen Auge" davongekommen.
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#41
(05-05-2018, 22:08)Gast1969 schrieb: Sieht bisher so aus, als sei ich mit einem "blauen Auge" davongekommen.

Ich würde eher sagen, dass die Gegenseite mit einem blauen Auge davongekommen ist. Für dich zum Lebensunterhalt kannst du immer genug erwirtschaften (solange du gesund bist), aber für Unterhalt hätte es dann halt nicht mehr gereicht. 

Trotzdem verstehe ich, dass du ers tmal aufatmest. Freut mich sehr für dich!
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#42
Danke!
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#43
So, geb nochmal nen kurzen Zwischenstand (oder hoffentlich Endstand):

meinen Job hab ich behalten, hab da auch kein unangenehmes Gespräch oder sonstiges führen müssen, Lohnpfändung "ist halt so" oder so ähnlich. Meine Probezeit hab ich jetzt auch überstanden, starte also ab diesen Monat in den "unbefristeten" Teil meines Arbeitsvertrages :-) .

Unterhaltsmäßig zahle ich jetzt den festgelegten titulierten Mindesunterhalt, die Lohnpfändung ruht. Eine kleine Rückstandsrate soll ich noch zahlen, tu ich aber erst, wenn ich die genauen Zahlen zum Rückstand hier habe.

Von meinem Gehalt bleiben mir demnach noch ca. 1.500 EUR netto über + Wochenenddienste/Rufbereitschaft + Weihnachtsgeld + Alters-/Lohnerhöhungen. Das ist wohl deutlich besser als 1004,-- EUR, die man mir nach Lohnpfändung belassen wollte. Da mein Kind nächstes Jahr volljährig wird und studieren geht dürfte sich mein Gehalt noch zu meinen Gunsten weiterhin verändern (Mutter auch Barunterhaltspflichtig), denke ich. Und in ein paar Jahren ist der Spuk dann hofffentlich ganz vorbei und darf dann mal mein komplettes -gutes- Gehalt für mich behalten............................. :-)

Jedenfalls alles besser als ALGII-Bezug oder/und aufs Minimum gepfändet!
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#44
Gut, Glück gehabt. Bei Lohnpfändung gibts auch ganz anders reagierende Arbeitgeber. Was verdient denn die Mutter? Je mehr, desto besser für deine Haftungsquote.
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#45
Ja, ich weiss. Deshalb hatte ich ja Sorge, meinen schönen neuen Job direkt wieder zu verlieren. Confused 

Ach die Mutter................................... dürfte etwa das Gleiche wie ich verdienen. Quasi "Öffentlicher Dienst" (Krankenkasse).
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#46
Bei mir ist aktueller Sachstand jetzt, das die Unterhaltsvorschusskasse (UVK) Sorge hatte, von meinem gezahlten Rückstand nix abzubekommen. Hab mich jetzt geeinigt, das von meinen Zahlungen auf Rückstand jeweils 50/50 an die UVK und mein Kind (bzw. die Kindsmutter) geht. Der Zahlbetrag erhöht sich dadurch für mich nicht, gottseidank.
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#47
Das wird gerne probiert, ist aber unzulässig. Laufender Unterhalt für das Kind geht immer vor. Erst danach kommt die Tilgung alter Rückstände bei der Unterhaltsvorschusskasse. Die UVK darf sich nicht zu Lasten des Kindes vollfressen.
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#48
(22-10-2018, 20:15)p__ schrieb: Laufender Unterhalt für das Kind geht immer vor.

Dann dürfte doch rückständiger Unterhalt OHNE Erwerbseinkommen gar nicht gepfändet werden, oder ? Wäre jetzt für mich interressant !

Laufender Unterhalt hat doch immer vorrang.
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#49
Nein. Es geht nur um die Wünsche der Unterhaltsvorschusskasse. Selbstverständlich können die auch rückständigen Unterhalt pfänden. Aber mit den laufenden Zahlungen die eigenen Rückholquote verbessern auf Kosten des Kindes, das könnte denen so passen.
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#50
(22-10-2018, 20:52)p__ schrieb: Nein. Es geht nur um die Wünsche der Unterhaltsvorschusskasse. Selbstverständlich können die auch rückständigen Unterhalt pfänden. Aber mit den laufenden Zahlungen...[...]

p_Verständnisfrage: Man hat kein Einkommen und wird Zwangsvollstreckt...z.B. Pfüb (Kontopfändung u.s.w)...Dann hat man ja plötzlich ein viel höheren Pfändungsfreibetrag als wenn man "regulär" zahlen würde. Dodgy 

Das macht doch keinen Sinn !...und macht nur probleme für den laufenden Unterhalt. Oder meinetest Du nur Pfändung bei Einkommen ?
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