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zurücknahme der Einwilligung.
#1
Hallo Forum,
ich weiß ich schreibe selten meinen Senf dazu, lese aber regelmäßig mit.
Leider ist das kühle Klima bei mir nun unterkühlt, ja man kann sagen es ist auf Ötzi Level...
Mutti und ich kommunizieren nur via SMS und 2-3 Wörter bei Kindsübergabe.
Nun benötige ich bitte mal Rat von euch.
Setember/Oktober 2016 wollte KM eine Asperger-Syndrom Diagnostik. Nachdem die KM mir ihre Gründe mitteilte, willigte ich ein.
Da ich es in die Wege leite sollte, machte ich es (immerhin mehr Zeit mit dem Kind Big Grin ).
Ich rief an und setze das Kind auf die Warteliste
Mai 2017 bekam ich einen Anruf zwecks Termin.
Juni 2017 Erstgespräch und Erklärung ablauf.
Juli - Setember 2017 Sitzungen zur Testung des Kindes.
Da jetzt ein Eltern-Interview mit beiden Eltern geleichzeitig statt finden sollte, und KM nicht mehr als 3 Wörter mit mir reden kann ohne Hysterisch zuwerden, drängte sie den Arzt es Aufzusplitten. Sie erfand einen Grund und schaltete darüber das Jugendamt ein.
Ihr Termin 13-14:30 Uhr, meiner 15-16:30 Uhr.
Um 15 Uhr war ich da, die KM war noch im Gespräch bis 16 Uhr. Daraufhin cancelte ich den Termin weil es an dem Tag nichts wurde.
Neuer Interview-Termin mit mir und das Abschlussgespräch Termin wurde dann vereinbart, mit anderen Worten wir sind auf der Zielgeraden...
Heute bekam ich einen Anruf des Arztes das die KM die Einwilligung zur Diagnostik, schriftlich via Mail, zurückzog. Aur meine bitten mir die zukommen zulassen, fasselte er was von Briefgeheimnis und legte auf.
Ich schrieb ihr und im CC dem JA, das ich eine Begründung für ihr verhalten habe. So wie ich sie kenne wird sie nicht antworten.
Da wie erwähnt die Diagnostik fast durch ist, was kann ich machen damit es weiter geht?

lieben Dank für die mühe
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#2
Du bist ganz klassisch verladen worden.

Der Exe war es zu mühselig, Arzttermin, Diagnosegespräche etc. pp. zu organisieren - alles zu mühsam für eine gestresste Mutter, da muss der Vater ran.

Jetzt ist es erledigt, kannst dich verpfeifen.
Bibel, Jesus Sirach 8.1

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#3
das problem dabei ist, es ist ja nicht erledigt... sie hat es Abgebrochen.
und verladen? denke ich nicht, da sie eh die meisten Termine für sich ändern musste Big Grin
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#4
Verstaendnisfrage: Wurde das Kind denn schon begutachtet oder nicht?
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#5
(13-09-2017, 15:50)Austriake schrieb: Jetzt ist es erledigt, kannst dich verpfeifen.

Ah -ja. Seh ich auch so. 

Gespräch von 13:00 bis 16:00 Uhr. Danach Abbruch. 

Mehr braucht sie nicht zu wissen und Du natürlich erst recht nicht. Entweder sie hat bekommen, was sie wollte oder gerade eben nicht. Hilfe für das Kind stand für sie wohl nicht zur Debatte. 

Wenn für Dich eine solche Hilfe angesagt ist und die Diagnose dafür wichtig, kannst Du versuchen, das Einverständnis durch FamG ersetzen lassen.
Das Gute ist in gewissem Sinne trostlos.     Franz Kafka
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#6
(13-09-2017, 16:07)kay schrieb: Verstaendnisfrage: Wurde das Kind denn schon begutachtet oder nicht?

Das Kind wurde in insgesamt 5 Sitzungen begutachtet. Es war nur noch mein Interview mit dem Arzt sowie das Abschluss gespräch offen.
(13-09-2017, 16:11)karlma schrieb:
(13-09-2017, 15:50)Austriake schrieb: Jetzt ist es erledigt, kannst dich verpfeifen.

Ah -ja. Seh ich auch so. 

Gespräch von 13:00 bis 16:00 Uhr. Danach Abbruch. 

Mehr braucht sie nicht zu wissen und Du natürlich erst recht nicht. Entweder sie hat bekommen, was sie wollte oder gerade eben nicht. Hilfe für das Kind stand für sie wohl nicht zur Debatte. 

Wenn für Dich eine solche Hilfe angesagt ist und die Diagnose dafür wichtig, kannst Du versuchen, das Einverständnis durch FamG ersetzen lassen.

Dachte ich mir, also Eilantrag ans FamG? ich habs befürchtet... aber danke
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#7
Bevor Du da gerichtlich vorgehst, sprich doch erstmal mit dem Arzt. Der kann Dir doch muendlich (und damit inoffiziell) das Ergebnis mitteilen. Danach kannst Du Dir immernoch ueberlegen was zu tun ist.
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#8
Die Unterlage zur Rücknahme der Einwilligung der Ex brauchst Du NICHT!

In erstem Schritt gehst Du zum Arzt und lässt Dir die Zwischenergebnisse darstellen - was kann es sein, was ist auszuschließen. Dazu bittest Du um kurze schriftliche Stellungnahme, damit Du - zur Not übers Gericht - die Untersuchung und Behandlung fortsetzen kannst.

Wenn dann noch mögliche Dramatische Diagnosen übrig bleiben (können), dann sofort

1. Aufforderung an Ex, die Analyse fortzusetzen (Frist 3 Tage)

2. Bitte das Jugendamt um Vermittlung (Wegen der Dringlichkeit Frist 10 Tage)

3. Antrag beim Familiengericht auf Ersetzung der Einwilligung zur Untersuchung im Wege der Einstweiligen Anordnung.

Eigentlich brauchst Du keinen Anwalt dafür. Wenn Du da keine Erfahrung hast, wird es auf Anwalt hinaus laufen. Gegenstandswert 3.000 EUR vermutlich.
remember
Don´t let the bastards get you down!

and
This machine kills [feminists]! 
(Donovan)
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#9
so erstens danke für eure Antworten,
wollte mich zurück Melden. Der ausführende Therapeut hat anscheinend kein Interesser mehr mit der Kindsmutter weiter zuarbeiten, der Zwischenbericht wird erstellt und an die Eltern/Kinderarzt versand.

Natürlich ist die Kommunikation z.Z. sehr angespannt... heute eröffnete sie mir, dass ich in zwei Jahren (wenn die Grundschule beendet ist) das Kind haben kann und sie mir dann zeigt, wie sich ein "Passiver" Elternteil in wirklichkeit verhält.
Möchte von euch keiner sie haben?  Huh
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#10
Speicher DAS ab, wenn du da schriftlich hast und versuche sofort, Dein Kind da raus zu holen
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#11
@ richtig "fragender". Wäre nur ein Hilfebaustein. Denn meistens überlegen sie es sich auf der Zielgerade anders.

Ich darf raten, dass JA nicht mehr zu kontaktieren. Im Übrigen sitzen dort auch keinerlei Personen, die eine eventuell zu erwartende Diagnose beurteilen können. Sie meinen es nur. Das JA hat schon kostenlosen Muttersupport betrieben. Das Du gegangen bist, ist für das JA Bestätigung. Die Gründe interessieren dort nicht.

Dem Kinderarzt bei Bedarf klar machen, dass er den sorgeberechtigten Elternteilen Auskunft zu erteilen hat. Vorsicht vor den therapiewütigen Helferlein, die sich nur allzu gerne in Eure Elternschaft hinein mischen. Gerade das JA. Am Ende heißt es noch, Du wärst schuld am Krankheitsbild. Bei diesen Laiendiagnostikern muss man alles erwarten....

Den Fokus auf den Umgang legen. Urlaubspapa spielen. Das Kind muss sich zumindest bei Dir entspannen dürfen.
Vorsicht bei allzuschnellen Diagnosen. Der bekannte Kinderpsychologe Steve Biddulph (empfehlenswerte Bücher!) benötigt für eine Asperger-Diagnostik mindestens 6 Monate! Bei Kindern ist die Fehlerquote noch höher!

Kommt eine Laiendiagnose seitens der Lehrer, noch größere Vorsicht walten lassen. Um den Problemen, die Dein Kind hat wirklich auf den Grund gehen zu können, wäre eine Zusammenarbeit mit der Mutter bei gleichem Ziel unbedingt nötig. Geht das nicht, stehst Du immer in der 2. Reihe.

Da hilft nun eher, sich nur auf den Umgang zu konzentrieren und dem Kind Sicherheit und Geborgenheit geben.
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