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Antrag gleichwertige Betreuung und gem. Sorge
#1
Hi, für Leute die mich nicht kennen. Betreue meine Tochter praktisch schon seit ihrer Gerburt gleichwertig, jedoch nicht offizielll.
Sie ist jetzt 6 und seit 5 Jahren gemäß der 12 Stunden - Regel 11 Tage/Monat bei mir.
Hatter schon mal gem. Sorge beantragt. Das ging schief.
Nun wollte die KM einer Umgangsänderung vor über einem Jahr wegen Vorschule.
Gespräche die vom JA empfohlen wurden bei der EZB wurden ihrerseits beendet, und sie wollte einen Antrag stellen.
Dies hat sie natürich nicht getan. Stattdessen geht eine ganze Menge Umgangszeit flöten weil ich meiner Tochter nicht die Zet mit den anderen Kindern nehmen möchte. Kann ja schlecht sagen das sie in meiner Umgangszeit nicht zur Vorschule darf. Statt das siich die Mutter auf eine Änderung des Umgangs einlässt, geht sie davon aus das ich mich zum Residenzelternteil machen lasse.

Ich habe ein regelrechtes Martyrium hinter mir, da ich versucht habe Konflikte zu verhindern indem ich den Unterhalt durch Aufstockung versucht habe sicherzustellen. Zum Dank, weil die Beistandschaft es nicht verstanden hat, wurde ich als Sozialschmarotzer bezeichnet. Die Mutter hatte sogar die Vertretungsbefugnis für Widersprüche verweigert um den Unterhalt sicher zu stellen. Dieses mussste ich mir erst beim FamGericht erstreiten.

Jetzt beantrage ich ein paar Stunden mehr Umgang. Das wäre dann genau 50/50 und zusätzlich nochmnal gem. Sorge.

Meine Anwältin ist spezialisiert auf Familenrecht und Sozialrecht. (Für Insider, Skippers Anwältin)
Also nicht ganz doof. Ich bin mir aber bei ihr auch nicht ganz sicher. Es gibt aber nicht viel Auswahl an Anwälte mit der Kompetenz.
Ich bin total überfordert.
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#2
Egal, wie du weiter vorgehst: Ich wünsche dir viel Erfolg und v.a. innere Ausgeglichenheit!

Und noch was: Die eigentlichen Sozialschmarotzer kassieren Steuergelder, um Kinder von ihren Eltern zu trennen.
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#3
@ Absurdistan,

was würde sich für die Mutter ändern, wenn Du die Betreuung herunter reduzierst auf die üblichen zweiwöchigen Umgangswochenden?

Wäre das für die Mutter vor- oder nachteilig?
Bibel, Jesus Sirach 8.1

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#4
Da hast du dir einiges vorgenommen. Überlege dir, die gemeinsame Sorge erst einmal auszuklammern und damit den Antrag leichter zu machen. Oder nur zu verfolgen, wenn wirklich neue Argumente dafür vorhanden sind, die im letzten schiefgegangenen Verfahren ganz anders lagen. Vor allem, wenn wieder dasselbe Gericht damit befasst ist.

(10-07-2017, 23:14)Absurdistan schrieb: Zum Dank, weil die Beistandschaft es nicht verstanden hat, wurde ich als Sozialschmarotzer bezeichnet.

"Rückmeldungen" dieser Art sind für mich eine Trefferanzeige und bestätigen mich. Abgesehen davon gibts auch meinerseits einige Bezeichnungen, die für die Gegenrichtung verwende. Die habe ich auch schon mitten im Gerichtssaal gesagt. Nichts weils irgendwas bringt, sondern weil es mir Spass macht.
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#5
(11-07-2017, 09:53)p__ schrieb:
(10-07-2017, 23:14)Absurdistan schrieb: Zum Dank, weil die Beistandschaft es nicht verstanden hat, wurde ich als Sozialschmarotzer bezeichnet.

"Rückmeldungen" dieser Art sind für mich eine Trefferanzeige und bestätigen mich. 

Diese JA-Loser sind richtig unverschämt. Hab von einem Betroffenen folgendes gehört: Er (Vater, getrennt und entfremdet vom Kind) geht zum JA und gibt ein Schreiben bzgl. Kindeswohlgefährdung an JA-Dame ab. JA-Dame schmeißt das Schreiben in den Papierkorb mit dem Kommentar, Väter könnten keine Kindeswohlgefährdung melden.

Man sollte solche Leute anzeigen und in den Etagen darüber melden. Selbst wenn es im eigenen Fall nichts bringt: Steter Tropfen höhlt den Stein! Irgendwann wird es heißen: "Frau Müller, warum haben Sie 10x so viele Beschwerden wie ihre Kollegin?" Und auch wenn eine Anzeige/Meldung diese Damen äußerlich kalt lässt, kann ich mir nicht vorstellen, dass sie ruhig schlagen können. Diese Damen (teilweise auch Herren) haben ein Recht auf schlaflose Nächte. Dieses Recht dürfen wir ihnen nicht nehmen.
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#6
Ein hier nicht mehr schreibendes Mitglied des Forums hat jetzt die gem. Sorge durchgeprügelt. Nach 10 Jahren. Das Kind ist aber mittlerweile schon 16.
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#7
10 Jahre zermürbender Kampf und Streit ... irre. Uns machen die inzwischen 3 Jahre völlig fertig.
Hut ab!
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#8
(12-07-2017, 17:29)Nappo schrieb: Ein hier nicht mehr schreibendes Mitglied des Forums hat jetzt die gem. Sorge durchgeprügelt. Nach 10 Jahren. Das Kind ist aber mittlerweile schon 16.

Glückwunsch! Kannst du bitte noch ein paar Sätze dazu schreiben, wieviel Kontakt der Vater zum Kind während dieser Zeit hatte (gegen den Willen der Mutter?) und wie das aktuelle Verhältnis zwischen den beiden ist?
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#9
(12-07-2017, 17:29)Nappo schrieb: Ein hier nicht mehr schreibendes Mitglied des Forums hat jetzt die gem. Sorge durchgeprügelt. Nach 10 Jahren. Das Kind ist aber mittlerweile schon 16.

Glückwunsch! Das kleine Sorgerecht war für mich völlig unnütz, da man als nur umgangsberechtiger Vater in Deutschland dennoch von vielem ausgeschlossen wird. Viel lieber wäre mir ein tatsächlich durchsetzbares Recht auf Umgang, was bei Verweigerung idealerweise sogar vom Strafrichter verhandelt wird oder gleich ein Strafbefehl rein auf ausreichend Beweise hin. In Deutschland kann man sogar wegen einfacher Beleidigung einen Strafbefehl erhalten, aber gegen die massenhafte Entsorgung von Elternteilen wird nichts unternommen.
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