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Kosten Umgang bei 2ten Anlauf, Gericht o. RA
#26
(08-08-2017, 14:17)Pfanne schrieb: Was würde wohl passieren, wenn erwachsene Trennungskinder den Richter, JA etc. anzeigen würde, weil sie sich durch die staatlich geförderte Trennung vom Vater seelisch missbraucht fühlen und nun Schmerzensgeld in Höhe von z.B. 200.000 Euro fordern? (vermutlich gar nichts)

Von Müttern manipulierte und somit entfremdete Kinder werden dies auch später nicht als seelischen Missbrauch wahrnehmen. Sie spüren zwar, dass da was passiert ist, aber die Mutter war ja schließlich immer überlebenswichtig. Vor allem macht es die Mutter meines Kindes sehr geschickt, da sie ihm schon seit seinem dritten Lebensjahr eingeredet hat, dass er entscheiden darf, wann er zu mir will und wann nicht. Wenn er nicht wollte, hat sie ihn bestätigt, usw. Sehr hinterfotziges Spiel. Dass er das jemals durschaut, glaube ich nicht.
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#27
Richter sind da ganz einfach raus: es ist eben so vorgetragen worden, dass sie nur so bescheiden konnten.
Das Gute ist in gewissem Sinne trostlos.     Franz Kafka
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#28
(08-08-2017, 15:42)karlma schrieb: Richter sind da ganz einfach raus: es ist eben so vorgetragen worden, dass sie nur so bescheiden konnten.

Richtig. Und vor allem hat's ja der Gutachter so gegutachtet.
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#29
Anstatt Zeit, Geld und Lebensenergie in aussichtslose Gerichtsverfahren zu stecken (nichts ist sinnloser, als einen Gerichtsprozess zu gewinnen und trotzdem keinen Umgang mit dem Kind zu haben, weil die Mutter straflos sabotiert) sollte Mann sich darauf konzentrieren, für die eigene Verarschung nicht auch noch zahlen zu müssen.

Beruf- als auch Privatleben radikal verändern, raus aus dem Hamsterrad, rein in die Unabhängigkeit.

Mutti will das Kind alleine haben? Bitte, ist ja ihr Kind. Soll sie es dann auch alleine versorgen. Vater ist raus aus der Nummer, Vater beginnt zu leben...
Bibel, Jesus Sirach 8.1

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#30
(08-08-2017, 13:48)Flo schrieb: Nur habe ich keine Kraft mehr mich gegen die Mutter zu stellen.

Mit den vielen Möglichkeiten meinte ich nicht deine Möglichkeiten nach dem Verfahren jetzt, sondern die Möglichkeiten, die die Typen hätten, die sich die alle familiäre unter den Nagel gerissen haben - das Rechtswesen. ich wüssten nicht, dass es dort ein Verbot gibt, das Kindeswohl korrekt zu definieren. Wenn das sogar (!) ein paar Sozpäds schaffen....

Deine Möglichkeiten vor Gericht sind jetzt beendet. Du hast einem Umgangsausschluss zugestimmt. Das ist fast immer ein endgültiger Zustand. Zahlen würde dafür nichts mehr. Keinen Cent.
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#31
(08-08-2017, 16:32)p__ schrieb: Mit den vielen Möglichkeiten meinte ich nicht deine Möglichkeiten nach dem Verfahren jetzt, sondern die Möglichkeiten, die die Typen hätten, die sich die alle familiäre unter den Nagel gerissen haben - das Rechtswesen.

Genauso sehe ich das auch. Würde man früh genug ordentlich durchgreifen, dann müsste sich das Ganze gar nicht erst so hochschaukeln. Wie ich schon mal an anderer Stelle schrieb: Beim ersten Umgangsboykott 25.000 Euro Ordnungsgeld und selbst der bindungsintoleranteste Elternteil hat seine Lektion ein für alle Mal gelernt. Klar werden jetzt wieder viele sagen, dass das ja viel zu viel Geld sei bzw. unverhältnismäßig. Wenn man sowas aber selbst durchgemacht und somit mit ansehen musste, wie sehr ein Kind dabei leidet - wenn es vom hauptbetreuenden Elternteil manipuliert wird, dann (nur dann) kann man nachvollziehen, wie wichtig es ist anstatt mit gut gemeinten und schlussendlich sinnlosen Worten mit einem gezielten Eingreifen sofort für Ruhe zu sorgen. Mein Kind hat nun einen Elternteil verloren und einen irreparablen Schaden davon getragen, hätte man aber konsequent durchgegriffen, dann wäre lediglich ein Geldschaden entstanden. Im Übrigen spräche nichts dagegen, wenn man nach einer Wohlverhaltensphase eine gewisse Restschuldbefreiung für umgangsboykottierende Eltern in Aussicht stellen würde. Arbeit am WE zur Tilgung der Schuld - notfalls mit der Polizei als Chauffeur -, wenn das Kind beim anderen Elternteil ist, bietet sich auch an. Also ich bin da durchaus für humane Methoden und für eine zweite Chance, allerdings nicht zu dem Preis, dass ggf. wieder das Risiko entstehen könnte, dass das Kind einen Elternteil verliert. 

Solange aber Väter grdsl. als Eltern 2ter Klasse gelten und Gesetze wie z.B. das Gewaltschutzgesetz Männer per se unter Verdacht stellen, und somit Umgangsboykott quasi geduldet wird, weil die Mutter könnte ja Recht haben und der Vater hochgradig gefährlich, solange wird immer nur ein bisschen rumgedocktert bzw. sogar nur Homöopathie betrieben.
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#32
Mit Schulden beendet man einen Schaden am Kindeswohl nicht. Aber indem der Täterin die Macht über das Kind entzogen wird. Sorgerecht gibts nur bei Bindungstoleranz. Keine Bindungstoleranz, kein Sorgerecht. Damit wäre auch das ABR weg. Gibt das Recht schon lange her, §1671 BGB und §1687 BGB. Sorge oder Teile davon kann entzogen werden, wenn ..."zu erwarten ist, dass die Aufhebung der gemeinsamen Sorge und die Übertragung auf den Antragsteller dem Wohl des Kindes am besten entspricht."
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#33
Jetzt ist das Kind beim anderen Elternteil - beim Vater - und nach wenigen Monaten stellt sich heraus, dass dieser zwar bereit war für den Umgang alles zu tun, nun aber als hauptverantwortlicher Elternteil plötzlich eine unheimlich Angst hat, das Kind könnte beim Umgang mit der Mutter wieder manipuliert werden. Außerdem mag er den neuen Lebenspartner der Mutter nicht. Folglich wird er selbst zum Täter und boykottiert den Umgang. Das Kind erlebt also erneut ein Trauma. Konsequenterweise müsste ihm nun auch das Sorgerecht entzogen werden. Oder anders gesagt: Das kann zum Teufelskreislauf werden und das Kind mittendrin als Spielball. Daher würde ich als Richter Bindungstoleranz nicht als einziges Kriterium für das Sorgerecht in Betracht ziehen. Als Bundle evtl. ja. Hier gilt es aber zu untersuchen, wer dem Kind auf lange Sicht die besseren Entwicklungsmöglichkeiten bietet. Nun steht aber dennoch das Recht des Kindes und des Vater auf Umgang im Raum. Jeder weiß, dass ein Kind im Regelfall beide Eltern für eine gesunde Entwicklung benötigt. Was also tun? Beim Sorgerechtsentzug hat man nur einen Zug.
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#34
Und wenn ich als Richter erkenne, dass sich Eltern gar nicht wieder in die Spur kriegen - egal wer jetzt der eigentliche Schuldige ist -, dann richte ich meinen Blick nur noch auf das Kind und schließe im schlimmsten Fall den Grund für den Konflikt aus. Das kann der Umgang sein. Natürlich hole ich mir zuvor noch den Rat eines Gutachters ein, der auch in die Familien schauen soll. Ich bin jetzt zwar kein Richter und obendrein bin ich selbst entsorgt, aber juristisch wäre das für mich ok. Und ich könnte als Richter damit leben, insofern ich durch das Gutachten mit einer relativ hohen Wahrscheinlichkeit sichergehen kann, dass das Kind bei dem Elternteil lebt, zu dem es die stärkere Bindung hat. That's it.

Das Verständnis dafür macht es mir leichter mit der Situation zu leben.
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#35
Deshalb spielt z.B. in Kalifornien erkennbare Bindungstoleranz eine grosse Rolle, wenn ums Kind gestritten wird. Beide Elternteile haben einen Plan vorzulegen, wie sie gedenken, den Umgang des Kindes mit dem anderen Elternteil zu organisieren. Eine machbare Umgangsregelung plus Goodies wie zum Beispiel das Angebot, das Kind einen Weg hinzubringen. Um die einzuhalten gibts Sanktionen.

Und klar ist, das dies natürlich nicht das einzige Kriterium ist Eine drogensüchtige Mutter, die mit dem Kind im Auto Unfälle baut kann sich mit einer tollen Umangsregelung nicht das Kind sichern.
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#36
Ein Plan ist immer gut. Wenn dieser dann noch von einer kompetenten Stelle überwacht wird, dann steigt die Wahrscheinlichkeit, dass es im Sinne beider Eltern und vor allem zum Wohle des Kindes klappt. Wenn aber einer von der Spur abkommt, muss scharf sanktioniert werden. Und zwar nicht erst auf Antrag eines Elternteils sondern die überwachende Stelle muss sofort eingreifen. Das Kind darf davon nichts mitbekommen. Das deutsche Familienrecht ist eher eine große Spielwiese für geldgierige Juristen und noch einige mehr. Der Staat hat sich die Familie zwar unter den Nagel gerissen, aber er ist nicht willens und fähig einem Kind beide Eltern zu erhalten. Das ist eigentlich ein Armutszeugnis. Insbesondere ist es doch eine Unverschämtheit sich die Hoheit für etwas einzuheimsen, schlussendlich aber keinen funktionierenden Plan vorlegen zu können. Sowas nennt man schlichtweg Piraterie.
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#37
Das deutsche Familienrecht belohnt den Konflikt !

Gegen Umgangsboykott hilft nachhaltig nur das Wechselmodell. Hier erlebt das Kind, dass es nicht von einem Elternteil abhängig ist.
remember
Don´t let the bastards get you down!

and
This machine kills [feminists]! 
(Donovan)
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