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Mütter geht es ähnlich
#1
Hallo,

ich bin neu hier und habe einige Beiträge gelesen... Ich bin recht erstaunt über die Ähnlichkeit vieler Fälle wie meinen. Nur mit dem Unterschied, dass ich eine betroffenen Mutter bin.

Kurze Geschichte: Ich war gerade 16, da lernte ich meinen heutigen EX-Mann kennen. Nach längerem Zusammensein, bekamen wir einen Sohn - bauten ein Haus und bekamen dann noch eine Tochter. So weit so gut. Nach vielen Auf`s und Ab`s und der Faulheit (er ging nicht arbeiten...lag nur noch auf dem Sofa usw.) schließlich die Trennung, welche von mir aus ging.
Schließlich begann ein harter Kampf um die Kinder vor Gericht... welchen ich anfänglich "gewann". Das heißt, die Kinder sind zu mir gezogen - lt. richterlichen Beschluß. Nach 4 Wochen dann die Nachricht, er ist vor das OLG in Berufung gegangen. Dort bekam mein (Ex-) Mann Recht, da mein Sohn (damals 11 Jahre) dort aussagte, dass er zum Vater möchte... (tja: ich sage nur Beeinflussung und materielle Anreize.... Sad  - dagegen kam und komme ich nicht an).

Dann begann für mich ein Kampf um das Umgangsrecht, wenigstens um meiner Tochter, da mein Sohn von da an jeglichen Kontakt mit mir verweigert. Mein Ex schaffte sich schnell eine neue Flamme an, somit war/ist die Kinderversorgung gewährleistet (Darum hat er sich vorher nämlich nicht besonders gekümmert). Weiterhin war diese neue Frau bald schwanger und er baute sich eine neue Familie auf....

Ich kämpfte weiter und verlor eigentlich immer, das Jugendamt schaffte es auch nicht in irgendeiner Weise zu vermitteln. Von kompetenten Mitarbeitern - keine Spur- Er behauptete dort etwas (z.B. ich will auswandern mit den Kindern nach Dänemark...? Dabei gab ich schon im Vorfeld beim Jugendamt an, dass ich dort einen Urlaub verbringen möchte.... Huh )

Derzeit habe ich weiterhin keinen Kontakt zu meinen (mittlerweile 15 jährigen Sohn) und einen 2- wöchigen Umgangskontakt zu meiner Tochter. Weiterhin sehe ich sie jeden 2. Donnerstag Nachmittag... Sie weicht mir währenddessen kaum von der Seite...

Es gibt auch weiterhin "Kleinkrieg". Jetzt will er mir den Donnerstagnachmittag streitig machen, da es für ihm angeblich beruflich nicht vereinbar ist, dass ich sie dort sehe. Diesbezüglich wurde ein Anwalt konsultiert. Diesen Brief erhielt ich gestern mit der Post. Dort standen für mich 2 Ausweichtage drin...Da er ja mir den Kontakt nicht verwehren will...alles Schwachsinn! Letztendlich hole ich meine Tochter ab und bringe sie auch wieder hin...

Ich habe absolut kein Geld für einen Anwalt, da ich ja auch Unterhalt zahle. Mit dem Jugendamt zu reden, bringt gar nichts. Die stehen immer den Elternteil bei, welcher die Kinder hat. So ist mein Gefühl! Letztendlich habe ich keine Rechte mehr, sondern nur noch Pflichten. Das mit dem Unterhalt boxt das Jugendamt gnadenlos durch und wenn Du dem nicht nachkommst wird gleich mit dem Gericht gedroht.
Aber wehe, ich möchte mal etwas, dann lassen die sich Zeit....

Ich glaube, das kennt ihr alle!
Nur als Mutter, wird man oft gefragt...."Da muß doch was gewesen sein! Die hat sich doch was zu Schulden kommen lassn! Sonst wären die Kinder bei ihr!" NEIN, ich bin da so reingerutscht und mein Ex will sich für die Trennung rächen....das ist der Grund. Und seine neue Flamme spielt das Spielchen wunderbar mit...

Das war nur ein kurzer Ausschnitt meiner, mittlerweile 3,5 jährigen Auseinandersetzung mit meinem Ex-Mann.
LG biwa
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#2
Hallo. Wenn Du schreibst, dass die Kinder damals erst zu Dir zogen, warst Du also aus dem gemeinsamen Haus ausgezogen? Wer blieb dort? Dein Ex? Und wenn Dein Sohn zum Vater wollte, hatte das Gericht verfügt, dass Deine Tochter dies auch soll? Oder warum ging sie auch? Wie alt ist Deine Tochter?

So wie ich lese, geht er arbeiten. Du scheinbar auch, sonst könntest Du keinen Unterhalt zahlen. Warst Du jemals bei einem Anwalt, oder hat das Jugendamt immer alles befehligt?

Wegen des strittigen Donnerstages: Wenn 2 Ausweichtage drin stehen, dann suche Dir einen aus. Warum er deshalb zum Anwalt geht, erschließt sich mir nicht. Auf den Anwaltskosten darf er dann sitzen bleiben. Oder hast Du keine Möglichkeit, auf einen anderen Tag auszuweichen? Wenn Du mit dieser Problematik vor Gericht gehst, verlierst Du, weil er hier mit Ausweichtagen entgegen kommt. Das wird man so dort annehmen.

Das Jugendamt vermittelt nicht. Es hilft nicht. Es kann nichts. Unterhalt ausrechnen und das meist auch noch falsch. Ja, das schon. Das Jugendamt lebt nach wie vor davon, dass Alle dorthin laufen. Habe ich ja auch getan. Wir Deutsche sind halt festplattenzerkratzte Lemminge. Manche kapieren es aber irgendwann.

Bei dem letzten Abschnitt gebe ich Dir Recht. Da die Mütter meist diejenigen sind, wo die Kinder bleiben, bekommen die wenigen Mütter, denen es genauso geht wie den entsorgten Vätern diesen Satz zu hören. Dieser Satz beinhaltet den Beweis, dass es strukturelle Väterbenachteiligung gibt. Dummerweise wird er vom dummen Michel ausgesprochen, ohne die Tragweite des Satzes zu kennen. Aber das macht er ja öfter. Ich kenne eine Mutter, der es gerade genauso geht.

Aber diese seltsamen Vorgänge vor Gericht, kann ich gerade noch nicht nachvollziehen. Dafür sind die Infos zu dünn.

Dein Bub ist in der Pubertät. Jahrelang nun von Dir entfernt. Verweigert er sich Dir gegenüber komplett oder geht es über das andere Elternteil und Du bist Dir nicht sicher?
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#3
Dehalb gehts uns auch nicht um eine Umkehrung der Verhältnisse, sondern um eine Umkehrung bislang festbetonierter Familienrechtsprinzipien. Beispielsweise wollen wir keine Alleinsorge für Väter ab Geburt statt wie jetzt für Mütter ohne Trauschein, sondern gemeinsame Sorge.

Den Sohn mit 15 kann meiner mehr zu was bewegen, wenn der nicht mehr kommt. Ein radikaler Abbruch ist kein gutes Zeichen. Sowas geht bei Kindern häufig von einer Schuldzuweisung aus. Du bist aus seiner Sicht Schuld an der Trennung, am Familienende, du hast die Familie verlassen, den arbeitslosen Vater. Wie alt ist denn die Tochter? Benötigt sie für Umgang überhaupt noch den Vater? Du könntest sie ja auch direkt von der Schule abholen. Biete das doch an, so läuft das normalerweise auch. Um den Nachmittag zu streichen reicht die Begründung jedenfalls nicht aus. Dieser Auseinandersetzung würde ich gelassen entgegensehen. Sollte es zu einem Verfahren kommen, brauchst du auch keinen Anwalt. In Umgangsverfahren sind Anwälte kein Vorteil.

Zitat:Nur als Mutter, wird man oft gefragt...."Da muß doch was gewesen sein! Die hat sich doch was zu Schulden kommen lassn! Sonst wären die Kinder bei ihr!" NEIN, ich bin da so reingerutscht und mein Ex will sich für die Trennung rächen....das ist der Grund. Und seine neue Flamme spielt das Spielchen wunderbar mit...

Genau, das ist einer von mehreren Gründen, der alles noch schlimmer macht. Mütter, denen die Kinder "davonlaufen" haben einen gesellschaftlichen Makel, deshalb unternehmen sie viel -nicht zum Wohle der Kinder-, dass das nicht passiert. In deinem Fall bezahlst du für etwas mit, das Folge der "Erfolge" anderer Mütter ist. Würden die nicht zu 95% die Kinder bekommen, wären Kinder, etwas gewöhnliches, die bei beiden Eltern oder auch beim Vater sind und der Rechtfertigungsdruck würde entfallen.
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#4
[Vollquote gelöscht, bitte Nr. 6 beachten]

Hallo,
und vielen Dank für die schnelle Antwort.  Ich weiß, dass man, was damals alles passiert ist, nicht hier kurz und knapp widerspiegeln kann. Ich freue mich aber einen Austausch zu haben und vielleicht ein paar Anregungen, wie ich das aktuelle Problem angehe...

Mein Ex wollte damals das Haus behalten. Er hat mich quasi vor die Tür, ohne meine Kinder, gesetzt. Das war ein cleverer Schachzug von ihm. So ging der Kampf um die Kinder los....

Das Gericht (OLG) bzw. eine Richterin fragte, ob ich eine Geschwistertrennung anstrebe bzw. möchte. Dies wollte ich damals jedoch nicht. Keine Ahnung, im Nachhinein hätte ich vielleicht diesen Weg versuchen sollen....(?)

Meine Tochter ist jetzt 9 Jahre alt (damals war sie gerade 5)

Natürlich war ich bei einer Anwältin....ohne geht es ja nicht...
Ich habe damals sehr viel mit dem Jugendamt geredet. Aber das brachte nichts. Mein Ex hat das allerdings nicht so ernst genommen. Er hatte die Kinder ja sowieso... warum sollte er auch ? Für ihn war das nicht wichtig. Ich war sogar bei einer vom Jugendamt empfohlenen Familientherapeutin. Wie gesagt, ich allein, er kam nicht, oder ging einfach aus dem Gespräch raus....

Mein Ex hat jetzt auch wieder Arbeit. Aber so ging das die ganzen Jahre. Er arbeitete 2 bis 3 Jahre und dann  schmiß er es wieder....
Ich war immer arbeiten. War nie arbeitslos.

Das er jetzt gleich einen Anwalt konsultiert verstehe ich nicht... Wir haben ein Buch, wo wir sämtliche Dinge, was unsere Tochter betrifft eintragen (sollten). Hier wurde das auch zum Thema. Aber er nannte mir keinen Grund, warum der Donnerstag nicht mehr geht...Ich war immer gesprächsbereit, aber die gingen dann gleich zum Anwalt, anstatt sich mal mit mir zu unterhalten....Das kann Er nämlich nicht. Er kann mir auch nicht mehr in die Augen sehen....Jegliche Kommunikation geht über seine neue Flamme...wenn mal erzählt wird, d.h. er hält lässt SIE machen! Das macht mich auch ziemlich fertig....

Ja, ich suche eigentlich auch Mütter, denen es genauso geht....Ich suchte lange... Persönlich kenne ich jedoch keine...schade.

Ich kann aber die Väter voll und ganz verstehen!
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#5
(09-10-2016, 08:56)biwa schrieb: Nur als Mutter, wird man oft gefragt...."Da muß doch was gewesen sein! Die hat sich doch was zu Schulden kommen lassn! Sonst wären die Kinder bei ihr!"

Ich kenne einige Mütter, die in derselben schrecklichen Situation wie Du sind. Damit hat man als Vater allerdings noch stärker zu kämpfen. Beispiel: Über mehrere Ecken ist mir vor kurzem zu Ohren gekommen, dass die Mutter meines Sohnes mittlerweile stolz verbreitet 'Er habe nun erkannt, wie sein Vater wirklich ist'. Oder man macht sich selbst den Vorwurf oftmals nicht nachgiebig genug gewesen zu sein oder ihm nicht alle Wünsche erfüllt zu haben, usw. Das ist ein ekelhafter Teufelskreislauf.

Schlussendlich sind aber andere Faktoren für die Haltung der Kinder verantwortlich: 1. Anziehungskraft der Eltern auf's Kind und 2. Unbewusste und bewusste Manipulationskraft der Eltern generell auf andere. Wenn diese Faktoren vorhanden sind, dann kann dieser Elternteil mit dem Kind nahezu alles machen. Schlussendlich müssen diese Faktoren natürlich auch auf den richtigen Nährboden treffen, also ein relativ berechnendes Kind, das von sich aus schon stark urteilt bzw. verurteilt oder anders gesagt einen Hang bzw. Drang zum Besseren hat. Schwer zu erklären.

Tue so viel Gutes, wie du kannst, und mache so wenig Gerede wie nur möglich darüber. _CD

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#6
(09-10-2016, 11:39)biwa schrieb: Natürlich war ich bei einer Anwältin....ohne geht es ja nicht...

Die Scheidung geht nicht ohne, aber freistehende Verfahren um Umgang haben keine Anwaltspflicht.
Diskussionen mit der Next würde ich nicht führen. Du und der Vater seid die Eltern, nicht sie. Wenn dich der Vater nicht ansehen kann, soll er es lassen und es mit der Schriftform halten.

Ohne Begründung hätte ein Antrag auf Streichung des lange eingespielten Donnerstages keine Chance. Auch das Kind würde dazu gehört werden. Ich würde den Anwaltsbrief mit Gegenvorschlägen beantworten und abwarten, ob wirklich geklagt wird.
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#7
Du (be)schreibst noch ein paar weitere wichtige Faktoren, die schlussendlich dazu führen, dass sich Kinder gegen einen Elternteil entscheiden. Z.B. dieser unbändige Hass und eine enorme Verachtung auf den anderen, was sich selbst nach Jahren nicht legt. Ist dieser Elternteil dann zus. im Stande eine enorme Manipulationskraft in Kombination mit einer starken Anziehungskraft auf die Kinder auszuüben, dann geht alles relativ schnell in Richtung PAS. Dagegen ist der jeweils andere Elternteil - der entsorgte - machtlos. Du schreibst auch, dass er während eines Gesprächs bei einem Familientherapeuten einfach raus ging. Auch wenn's auf den ersten Blick nicht so erscheint, ist das ein weiterer Faktor, den ich konsequentes Handeln nenne. War bei der Mutter meines Sohnes nicht anders. Ich war generell der nachgiebigere und stets zu Konfliktlösungen bereit, sie aber nicht oder anders gesagt: sie hat ihr Ding immer durchgezogen, wie sie wollte. Kinder merken das und idealisieren dann genau diesen Elternteil, weil er ihnen als (ich vermute) stärker erscheint bzw. mehr Sicherheit gibt. Ist zwar fies, aber genauso läuft das ab.

Ohne dich jetzt aufhetzen zu wollen rate ich dir dringend, dass Du dich zumindest in Bezug auf die Tochter noch nicht geschlagen gibst. Zum einen gibt es viele Beratungs- und Anlaufstellen für Mütter und zum anderen sind viele Richter pro Mutter. All das, was ich eigentlich verabscheue, kannst Du dir zu nutze machen. Und das würde ich auch! Denn es ist nach wie vor ein Verbrechen Kindern einen Elternteil zu nehmen. Auch wenn das ein Vater macht, verabscheue ich dieses Verhalten zutiefst. Was also tun? Was spricht dagegen mit der richtigen Begründung das Aufenthaltsbestimmungsrecht (ABR) für deine Tochter zu beantragen? Begründen kannst Du das u.a. auch damit, dass dein Sohn keinen Kontakt mehr zu dir hat. Allerdings musst Du dir die richtige Strategie gut überlegen und ich würd's auch nicht ohne Anwalt durchziehen.

Nachtrag:
Bei den entsorgten Müttern, die ich kenne, schwingt sehr oft mit, dass sie frühzeitig aufgeben und/oder der Überzeugung sind, sie würden dem Kind schaden, wenn sie um's Kind kämpfen. Allerdings ist das bei vielen Vätern auch nicht anders. Nur mit dem Unterschied, dass Väter gegen unbesiegbare Windmühlen ankämpfen müssen. Bei dir sehe ich allerdings eine realistische Chance das ABR für die Tochter zu bekommen.

Tue so viel Gutes, wie du kannst, und mache so wenig Gerede wie nur möglich darüber. _CD

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#8
Wenn der Umgang an einem der alternativ vorgeschlagenen Tage fuer Dich moeglich ist, wuerde ich das akzeptieren und gut ist. Prinzipienreiterei bringt nichts. Wenn Dein Ex mit Dir nicht reden kann/mag, macht es schriftlich per Email.
Heute: Alter weisser Mann, Klimaleugner, Covidiot. Morgen: Held der Freiheit. Haltet Stand!
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#9
Vielen lieben Dank für die Anregungen. Ich werde einen Brief an diesen Anwalt schreiben. Werde den Montag als Umgangsnachmittag (schlimmes Wort für mich...) nehmen. Ich muß die Härte aus diesen Konflikt nehmen. Über Anwälte zu kommunizieren ist echt mist....Ich werde nochmals versuchen, über das Jugendamt ein Gespräch anzuleiern...wird aber nichts bringen....malsehen. Erstmal werde ich diesen Brief schreiben...
Dankeschön an Euch....
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#10
Deine Antwort erstaunt mich gerade. Du unterschätzt die Gefahr. Zumal ein Kind bereits umgekippt ist. Auch könnte der Vater das Kind bzw. den Sohn mit erzieherischen Mitteln dazu anregen Kontakt mit dir zu halten. Macht er aber nicht. Was denkst Du, wie groß daher die Gefahr ist, dass sich auch deine Tochter in diesem Umfeld - insbesondere durch den bereits gepasten Bruder - irgendwann gegen dich stellen wird? Genau das fällt mir bei diesen Müttern, die entsorgt wurden, auf nämlich, dass sie relativ gutmütig und friedlich sind. Was ja an sich nicht verkehrt ist, aber nicht, wenn's drum geht deine Entsorgung aufzuhalten!

Tue so viel Gutes, wie du kannst, und mache so wenig Gerede wie nur möglich darüber. _CD

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#11
Dankeschön, da hast Du recht. Ich bin von Grund auf ein ehrlicher Typ. Denke immer an das positive im Menschen..Das hat mir vermutlich auch das Genick gebrochen. Ich werde über Deine Worte nachdenken....
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#12
Du musst hart in der Sache bleiben, sprich Umgang aufrecht erhalten. ABER kompromissbereit dort wo es nicht drauf ankommt und fuer Dich moeglich ist, wie z. B. der Umgangstag. Manchmal aendern sich Situation einfach.
Heute: Alter weisser Mann, Klimaleugner, Covidiot. Morgen: Held der Freiheit. Haltet Stand!
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#13
(09-10-2016, 11:53)p__ schrieb:
(09-10-2016, 11:39)biwa schrieb: Natürlich war ich bei einer Anwältin....ohne geht es ja nicht...

Die Scheidung geht nicht ohne, aber freistehende Verfahren um Umgang haben keine Anwaltspflicht.
Diskussionen mit der Next würde ich nicht führen. Du und der Vater seid die Eltern, nicht sie. Wenn dich der Vater nicht ansehen kann, soll er es lassen und es mit der Schriftform halten.

Ohne Begründung hätte ein Antrag auf Streichung des lange eingespielten Donnerstages keine Chance. Auch das Kind würde dazu gehört werden. Ich würde den Anwaltsbrief mit Gegenvorschlägen beantworten und abwarten, ob wirklich geklagt wird.

Genau, das habe ich schon so oft gesagt....will ja auch nur mit ihm reden, aber es ist kein rankommen an ihm...dann versuchte ich es über SIE. Leider giften wir uns meist auch nur an. Sie beschimpfte mich sogar im Beisein meiner Tochter.
Ich habe noch etwas nicht geschrieben: Mein Ex schlug mich vor meiner Tochter, hat mir die Nase gebrochen. Nachdem er (ca. 3/4 Jahr später) beim OLG "gewonnen" hat. Habe danach versucht, das ABR zu bekommen. Es wurde ein Gutachten erstellt. Indem stand, dass beide Elternteile gleich geeignet sind bei der Erziehung. Bei Ihm wurde sogar gesagt, dass er eine Bindungsintoleranz hat....trotzdem sollte meine Tochter bei Ihm bleiben, da sie zu diesem Zeitpunkt gerade umgezogen sind und meine Tochter gerade in die Schule dort gekommen ist.
Ich verstand irgendwie die Welt nicht mehr...

Meine Vorwürfe wegen des Nasenbeinbruchs verliefen im Sande...ich wurde stetig als Lügnerin dargestellt....

Ich hatte auch keine gute Anwältin, meines Erachtens hätte sie daraus richtig was machen können....

(09-10-2016, 14:14)kay schrieb: Du musst hart in der Sache bleiben, sprich Umgang aufrecht erhalten. ABER kompromissbereit dort wo es nicht drauf ankommt und fuer Dich moeglich ist, wie z. B. der Umgangstag. Manchmal aendern sich Situation einfach.

Ja, Dankeschön....
Smile
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#14
(09-10-2016, 14:05)biwa schrieb: Dankeschön, da hast Du recht. Ich bin von Grund auf ein ehrlicher Typ. Denke immer an das positive im Menschen..Das hat mir vermutlich auch das Genick gebrochen. Ich werde über Deine Worte nachdenken....

Ja wie bei mir. Bei der ersten Lügen der Kindsmutter bin ich auch wie ein begossener Pudel im Gerichtssaal gesessen und habe entsetzt nachgefragt, ob sie das ernst meint. Die Frau hat dann sogar nicht mit ja geantwortet. Und irgendwann fing ich zu meinem Vorteil auch ein bisschen zu flunkern an - allerdings nur insoweit um die Lügen der Kindsmutter abzufedern, vergaß dabei aber, dass sie die Zügel in der Hand hält, sprich, sie manipulierte meinen Sohn einfach noch stärker. Daher denke ich, dass Du jetzt handeln musst, bevor auch deine Tochter gegen dich eingestellt ist.

Tue so viel Gutes, wie du kannst, und mache so wenig Gerede wie nur möglich darüber. _CD

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#15
Zu reden ist da nicht mehr viel. Es kommt nur noch drauf an, dass der Umgang läuft, wenigstens mit dem jüngeren Kind. Du hättest dich nicht an die Next wenden sollen, das verkompliziert es immer. Und wenn, dann sofort Ende, wenns doch nur angiften ist. Du willst viel durch Reden lösen. Das ist gut, aber dazu gehört auch die Erkenntnis, wo reden seine Grenzen hat.

Nicht nur Väter sind in hochstrittigen Situationen sehr gut beraten, wenn sie persönlichen Kontakt mit dem anderen Elternteil komplett vermeiden. Du hast eins auf die Nase bekommen, bei Vätern sind Falschbeschuldigungen beliebte Methode. Das schädigt alle. Auch Mütter wie dich, wenn tatsächliche Gewalttätigkeiten dann im Donner falscher Showgeschosse untergehen. Man hat dir das sicher als falsche Retourkutsche nach dem verlorenen OLG-Verfahren ausgelegt.

Üblicherweise holt man die Kinder direkt von der Schule ab und bringt sie dorthin zurück oder bis zur Haustür. Wo sie dann selber klingeln. Habe ich auch konsequent so gemacht. Als das Kind noch klein war, habe ich nur aus der Entfernung beobachtet, ob es auch reingeht. Hätte ja sein können, dass die Ex betrunken im Keller liegt und das Kind dann nicht abgeholt vor der Haustür erfriert.
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#16
[Vollquote gelöscht, bitte Nr. 6 beachten]

Ja, das wird es gewesen sein.... das wird es sein, dass die mir das als falsche Retourkutsche ausgelegt haben...was gar nicht so war. Ich weiß es doch, was er mit mir gemacht hat. Ich wollte mein Kind vor diesem Vater, mit seinen Alkoholproblemen und dem Hang zur Aggression, schützen..oh man...jetzt wird mir einiges klar... man handelt immer in solchen Sachen nicht sachlich, sondern sehr emotional, das war auch ein Fehler. Aber hier geht es um meine Kinder, da kann man nicht sachlich bleiben.
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#17
Es wird wohl so sein, dass Du dich im Sinn des deutschen Familienrechts arg ungeschickt angestellt hast. Da war jemand geschickter.

Es ist alleine schon deshalb ein unsinniges FamilienUNrecht, da es Sieger und Besiegte produziert.

Ist wie bei allen hier: entweder Du akzeptierst, dass Du der Looser bist oder Du spielst alles oder Nichts.

Tochter bei Dir macht Mann unterhaltspflichtig.
remember
Don´t let the bastards get you down!

and
This machine kills [feminists]! 
(Donovan)
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