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Vaterschaftstest DNA ohne richterliche Anordnung?
#26
[

(und ja, ich habe in meinem Bekanntenkreis erlebt, daß nicht mal die Mutter wußte, wer denn jetzt tatsächlich der leibliche Vater war)

Simon II
[/quote]

Das fällt mir schwer zu glauben.
Ein Mutter, welche tatsächlich nicht weiß, wer leiblicher Vater ihres Kindes ist - ganz ehrlich, das nenne ich asozial.
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#27
Betrunken gewesen, im Swingerclub gewesen...
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#28
@P
Bin vollkommen Deiner Meinung! Ferner muss jeder der in dieser Situation ist selbst für sich entscheiden ob er einen Vaterschaftstest mit allen Konsequenzen mache will oder nicht. Mein Bekannter hat sich dafür entschieden, ich respektiere seinen Mut. Immerhin investiert er ein paar Hundert Euro um Gewissheit zuhaben.
Ich würde keinen Mann für diesen Schritt kritisieren, zuviele Frauen kommen mit solch einen Betrug davon. Respekt vor den Männern die solche hinterhältigen Taten aufdecken und bekämpfen.

@Zeitgenosse
Wieso kritisierst und beleidigst zum Teil den Mann der eventuell betrogen wurde und nun seinen Mut zusammenpackt und handelt?
Eine Frau kann man nicht"im Griff" haben! Partnerschaften basieren meiner Meinung nach auf Vertrauen und oftmals wird so ein Vertrauen stark missbraucht.
Das könnte hier der Fall sein, mal abwarten was nun dabei herauskommt. Ich werde weiter berichten, bzw meinen Bekannten das Forum empfehlen um hier selbst posten zukönnen.
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#29
Das ist ein sehr emotionales Thema. Meinem Erstgeborenen wurde wohl auch viele Jahre lang ein anderer Mann als Vater vorgemacht. Das ist immer schwer zu verdauen. Sowohl für den betrogenen Elternteil, als vor allen auch für das hauptbetrogene Kind. Das ja viele Jahre lang von seinen engsten Verwandten und Bekannten heuchlerisch durchs Leben gelogen wurde. Wobei die das selbstverständlich alle durch die Bank weg nur gut gemeint hatten mit dem verunsicherten Kind.

Wenn ich etwas zu sagen hätte, dann wären die Betrügerinnen und ihre mit betrügenden Sympathisanten nach Feststellung der Tat und nach Aburteilung mindestens vorbestraft. Wie gut, dass ich nichts zu sagen habe. Nichts Entscheidendes wohlgemerkt.
Wer Deutschland für kapitalistisch hält, hält auch Kuba für demokratisch. G.W.
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#30
Womit wir dann beim pschen Andstandsparadoxon wären:

(17-03-2016, 16:48)p__ schrieb: Vom illegalen Test muss niemand erfahren. 
versus
(17-03-2016, 16:48)p__ schrieb: Haltbarer Frieden entsteht auf haltbarer Grundlage, nicht auf Verdeckung und Lüge
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#31
Ein Widerspruch nur für Jene, die sich die Situation nicht vorstellen können. Tja, ein offenes Cabrio fährt auch mit unversteuertem Benzin zur legalen Tankstelle :-)

Dieser Test (der im übrigen noch vor wenigen Jahren auch in Deutschland legal war) sorgt sehr wohl für sofortige Klarheit beim Vater. Der Test lügt keineswegs. Er deckt im Gegenteil eine Lüge auf, schafft auch für alle anderen Beteiligten die Voraussetzungen für eine offene, haltbare Grundlage, denn dieser Test ist die erste und notwendige Bedingung für den darauffolgenden Schritt.

Die Alternative wäre eine Vaterschaftsanfechtung ohne privaten Test. Wenn rauskommt, dass er der Vater ist, dann hat er nur teure und falsche Zweifel offiziell gemacht und die Familie beschädigt. Minus. Nur wenn rauskommt, dass er nicht der Vater ist, decken sich die Folgen.
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#32
Und Sowas nennt sich heute Emanzipation! Unter Gleichberechtigung verstehe ich was anderes. Aber bei den JA`s und Blindgängern in der Justiz und Politik, gibt es immer nur einen Schuldigen! Sollte das Kind ein Kuckuckskind sein, ist auch wieder der Mann Schuld (s. @zeitgenosse)! Hätte er mal mehr Soldaten, als Reservisten gehabt, dann hätte die Arme Frau nicht fremd gehen müssen! Und das hat Sie sicherlich nicht mit Freude gemacht, die Arme! Wink
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#33
(17-03-2016, 17:01)Zuschauer schrieb: Das fällt mir schwer zu glauben.
Ein Mutter, welche tatsächlich nicht weiß, wer leiblicher Vater ihres Kindes ist - ganz ehrlich, das nenne ich asozial.

Manche Betriebsfeste enden in der Horizontalen....
Bibel, Jesus Sirach 8.1

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#34
Der Punkt von mir ist eigentlich ganz einfach: Wir doch alle auf ein mehr oder weniger niederträchtiges Wybsstück hereingefallen. Wir waren blind und dumm. Warum: Weil wir keine Erfahrung mit dem anderen Geschlecht hatten. Die meisten sind mit der Erstbesten in die Kiste gehopst und dann war s geschehen.

Ich kann nur jedem raten, auch mal die eigene Seite anzuschauen, bevor man sich (wie die [Unterschreitung des Mindestniveaus] das gerne tun) in der Opferrolle einnistet.

Und jedem jüngeren oder auch älteren Mann raten: Lernt Frauen aufzureissen, lernt MANN-ZU-SEIN. Erkennt wie die feministische Ideologie euch zu lila Pudeln und irgendwelchen androgynen, politisch korrekt denkenden, Männlichkeit ablehnenden Halbmännern gemacht hat.

Wenn man dann mal mit 100 oder 200 Weibsen was hatte, Sex, und zwar ohne irgendwelche Zicken, längere oder kürzere Beziehungen ...., ohne sich gleich ein Kind andrehen zu lassen und wenn man sich mal bewusst gemacht hat, dass MANN der Hauptpreis ist, wenn man denn mit 30 ode 40 eine feste Beziehung eingeht, sieht die Geschichte ganz anders aus. Wetten, dass der Kumpel von Heinrich niemals dieses Problem hätte, welches er jetzt hat?
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#35
@Zeitgenosse
so gesehen kann ich Deine Gedanken sehr gut nachvollziehen. Der Mann reift mit dem Alter und wird schlauer, jeder macht seine Erfahrungen und aus schlechten Erfahrungen sollte man besonders lernen!
Wer ist mit 18,20 oder 24 Jahren so weise? Welcher Mann hat keine Fehler in einer Partnerschaft gemacht? Solche Fehler kosten leider viel Geld und Nerven, manchmal zerstören sie auch das Leben eines Mannes!
Der Bekannte versucht halt, diesen eventuellen Fehler zu korrigieren.
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#36
(18-03-2016, 20:24)zeitgenosse schrieb: Der Punkt von mir ist eigentlich ganz einfach: Wir doch alle auf ein mehr oder weniger niederträchtiges Wybsstück hereingefallen.

Ich war ein Spätzünder und relativ unerfahren, als mir die Mutter meines Sohnes begegnete. Diese Frau hat mein gesamtes Weltbild auf den Kopf gestellt. Ich wusste verdammt noch mal nicht, dass es Frauen gibt, die auf den Vater ihres Kindes schei.. Heute noch der angebliche Traummann und morgen komplett entwertet.

Trotzdem kann man vor einer berechnenden Person nie gefeit sein, außer man ist selbst noch berechnender. Was mir nur stinkt ist die zweite. Die erste hätte ich ja durchaus trotz Schock gut verarbeitet, aber die zweite hat mich nahezu vernichtet. Verdammt, ich wollte mit dieser Frau keine Beziehung, weil ich merkte, dass mit ihr was nicht stimmt. Aber dann immer ihre Anfragen, wie es mir geht und ihr Weinen auf Knopfdruck, was in mir Mitleid auslöste. Natürlich auch ihre Figur, also da will ich gar nichts leugnen. Ich WAR (Betonung liegt auf war) so eine perfekte Mischung aus einem gutmütigen schwangesteuerten Vollidioten. Wobei sich diese Frau in mein Leben drängte, als es mir wegen meinem Sohn sehr schlecht ging. Ich war also bereits geschwächt und hatte keinerlei Selbstschutz mehr, infolge ich mir eine noch viel schlimmere (tödliche) Krankheit (mit ihr) einfing. Da muss jeder Mann extrem aufpassen.

Tue so viel Gutes, wie du kannst, und mache so wenig Gerede wie nur möglich darüber. _CD

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#37
Dann will ich auch einmal meinen Senf dazu geben. Mir ist bewusst, dass man das so oder auch anders sehen kann und für beide Seiten gute ethisch-moralische Argumente ins Feld führen kann...

Aber wenn ich ein Kind von dem Moment an, an dem es seine Augen geöffnet hat groß gezogen hätte, oder groß ziehen würde oder groß ziehe...Dann ist das auch mein Kind. Da muss ich dann auch über das Genom des Kindes nichts wissen.
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#38
Diesem Vater ist die Abstimmung des Kindes nicht unwichtig. Das ist zu respektieren. Genauso wie wenn es anders wäre.
Für das Kind geht es um seine persönliche Herkunft. Das ist ein starkes Recht, das persönliche Ansichten der rechtlichen Eltern in die zweite Reihe stellt. Auch wenn der rechtliche Vater nichts wissen will, sollte seine Haltung nicht dazu führen, dass auch das Kind in einer tatsächlich unsicheren Herkunft stehen bleibt.

Das macht nämlich durchaus etwas aus, auch wenn das Kind keine offenen Zweifel hat - siehe oben.
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#39
(18-03-2016, 21:43)p__ schrieb:  Das ist zu respektieren.

Ich habe hier nicht so ganz genau mitgelesen, aber ich nehme an, niemand hat das bezweifelt. Nur, und das kann man wohl als sicher und gesetzt unterstellen: Es gibt nichts zu gewinnen. So oder so. Jedenfalls unter der Prämisse, dass man sein Kind bedingungslos liebt.

Wenn es primär darum geht, der Mutter etwas nachzuweisen und dass man die Liebe zum eigenen Kind vom Genom abhängig macht, dann mag ein Test hilfreich sein.
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#40
Also ich kann nur von mir sprechen. Mir persönlich wäre es schon wichtig zu wissen, ob das Kind von mir ist oder nicht. Allerdings nur unter der Prämisse, dass ich mit Frau und Kind zusammenlebe. In meiner Konstellation ist es mir irgenwie wurscht, weil ob ich jetzt für ein Patenkind aus der 3. Welt oder für ein inländisches Kind was zahle, ist fast gehüpft wie gesprungen. Natürlich nur fast, weil ein Kind in diesem Land jederzeit Anspruch auf ALG2 hätte, ein armes Hascherl in der 3. Welt nicht. Geld hat für mich keine Bedeutung, solange ich mich mit dem, was ich habe, wohlfühle.

Tue so viel Gutes, wie du kannst, und mache so wenig Gerede wie nur möglich darüber. _CD

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#41
Ich habe nicht bezweifelt, das es niemand bezweifelt hätte... das war die Feststellung, dass für die Fragen des betroffenen Vater der Wille dieses Vaters entscheidend ist. Für ihn ist die Abstammung ein Punkt, den er klären will. Um ihn gehts im Thread. Wenns ihm egal wäre und er auch für das Kind ein "egal" verordnet, würde es den Thread nicht geben. Eine Motivgewichtung würde ich ihm auch nicht unterstellen, dazu müsste er erst einmal selbst ausführlicher schildern, was bei ihm los ist. Die Geschichte ist bis jetzt zu indirekt vermittelt.

Ich bin trotzdem gepannt, wie es weitergeht, was der Test ergibt und wie er reagiert. Normalerweile kommt erst ein Tiefpunkt, egal was rauskommt. Etwas wie "Was bin ich ein Idiot, mich von Zweifeln zerfressen zu lassen" wenn er der Vater ist oder "Was bin ich für ein Idiot, erst jetzt einen Test zu machen, wo ich doch schon lange Zweifel habe" wenn ers nicht ist.
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#42
Ich glaube auch, dass ein negativer Vaterschaftstest nichts an der Liebe zum Kind ändern wird. Rechtlich macht es natürlich einen großen Unterschied. Außerdem ist Gewissheit (haben) etwas Erleichterndes. Ist die Liebe zum Kind erst mal frei von Zweifeln, kann das die Liebe ggf. sogar noch intensivieren. Aber diese These ist durchaus gewagt.

Tue so viel Gutes, wie du kannst, und mache so wenig Gerede wie nur möglich darüber. _CD

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#43
Das ist wieder ein typischer p:

Im Brustton der Überzeugung, persönlich getroffen, irgendwelche Positionen verteidigen, obwohl eine "Motivgewichtung" nicht klar ist.Big Grin

Ich habe meine Sicht der Dinge beigesteuert und gut. Ich würde es nicht wissen wollen und für mich würde es keine übergeordnete Rolle spielen.

Der betreffende Mensch, so es ihn denn gibt, wird schon tun, was er für richtig oder geboten hält.
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#44
Was geht mich dein Ego an? Ich schreibe für Hilfesuchende, die in ähnlicher Sache mal auf diesen Thread stossen.
Nun arbeite deine üblichen letzte-Wort Spielchen schnell ab, damit es wieder ohne Lärm um den Vater gehen kann.
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#45
Was er erreichen kann, ist, den Zweifel, was wäre, wenn er den Test gemacht hätte, zu beseitigen. Solch ein Zweifel kann jemanden bis zum Lebensende quälend begleiten.

Wie sich der Test auswirkt, steht in den Sternen. Natürlich kann das auch der Gedanke sein "hätte ich doch bloß nicht...". Da kommen aber auch viele andere Varianten in Frage. Einige sind schon diskutiert worden. Je nach innerer Stabilität, Risikobereitschaft und Sicherheitsbedürfnis kann er die Frage, ob er den Schritt gehen will, nur allein beantworten. Wir können ihn über das Wie informieren und auf Risiken und Chancen hinweisen, soweit wir sie sehen können.

Wir können natürlich auch moralisieren u.s.w. Das nutzt erfahrungsgemäss aber nicht viel.
Das Gute ist in gewissem Sinne trostlos.     Franz Kafka
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#46
(18-03-2016, 23:01)karlma schrieb: Was er erreichen kann, ist, den Zweifel... zu beseitigen. Solch ein Zweifel kann jemanden bis zum Lebensende quälend begleiten.

Das ist doch die interessante Frage. Zweifel woran? An der Mutter, an sich selbst, am Kind...

Da helfen auch wohlfeile und abstrakte Argumente über die Rechte des Kindes nicht weiter. Die Wahrheit aus dem Mund eines Lügners ist schlimmer als die Lüge selbst, wenn ich einmal protestantische Ethik zitieren darf.

Die zielführende Frage ist, wer dadurch glücklicher wird. Es gibt durchaus Erkenntnisse von Adoptivkindern. Die sind durch die Wahrheit in den meisten Fällen nicht glücklicher geworden.
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#47
(16-03-2016, 09:34)Austriake schrieb: Na hör mal, wir sind doch nicht in Schweden!
Wird das da nach jeder Geburt von amtswegen automatisch gemacht ?

Hab auch mal was gehört gehabt das es in Schweden keinen nachehelichen Unterhalt gäbe. Hab das aber nie nachrecherchiet ob das stimmt.
--
3. DEUTSCHER GENDER KONGRESS, 06.07.2019, Köln
https://goo.gl/cHp86A
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#48
Bitte nicht streiten! Einfach die Handlungsweise meines Bekannten akzeptieren und tolerieren. Wären hier 50% Frauen im Forum, wäre die Ablehnung wahrscheinlich noch größer Smile

Ein DNA Set hat er geordert, eine Zahnbürste und Haare hat er von seiner "Tochter" auch schon. Der Aufwand fürs Labor ist entsprechend größer, als bei einem regulären Test mit Wattestäbchen. Aber sie soll davon ja nichts mitbekommen.
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#49
(18-03-2016, 23:12)Bruno schrieb:
(16-03-2016, 09:34)Austriake schrieb: Na hör mal, wir sind doch nicht in Schweden!
Wird das da nach jeder Geburt von amtswegen automatisch gemacht ?

Hab auch mal was gehört gehabt das es in Schweden keinen nachehelichen Unterhalt gäbe. Hab das aber nie nachrecherchiet ob das stimmt.

In Schweden gibt es keine Unterhaltspflichten zwischen Erwachsenen, nur gegenüber Kindern.
Bibel, Jesus Sirach 8.1

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#50
Ich kann die Ansichten hier gut nachvollziehen, auch das "für" und das "wider".

Hier geht es ja nur um die Diskussion eines Bekannten von einem Bekannten.

Nicht dass uns da jemand eine Aufforderung zu einer Straftat (25 Gendiagnostikgesetz) rein textet!

Das würden wir hier nie tun
remember
Don´t let the bastards get you down!

and
This machine kills [feminists]! 
(Donovan)
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