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Meine Tochter will mehr Zeit mit mir
#1
Hallo Forum,

da ich hier immer sehr kompetentes Feedback erhalten habe, wende ich mich aktuell an euch.

Kurz zusammengefasst will die Kleine mehr Zeit mit mir verbringen. Sie fängt an zu rebellieren und lasst sich von Mama nicht mehr vorschreiben wo und wie sie zu leben hat. Tochter wird in einer Woche 9 Jahre alt.
Es ist aus meiner Sicht und Beobachtung auch eine Notwendigkeit geworden. Ihr Sozialverhalten an der Schule ist schlechter geworden, hierzu gab es bereits in der Schule ein Elterngespräch, zudem sind die letzten beiden Arbeiten eine Note abgerutscht. Tochter berichtet auch, dass sich Mama noch weniger kümmert und kaum mit ihr lernt. Sprich seitdem ihr Halbbruder auf der Welt ist, ist es noch schlimmer geworden. Will die Mutter nicht schlecht machen, jedoch ist Tochter dort oftmals das fünfte Rad am Wagen, wird sich selbst überlassen, auch im Hinblick auf schulisches Lernen wird ihr kaum Hilfestellung gegeben. Das übliche Problem halt, womit sich Trennungsväter herumschlagen müssen. Bisher war die Gier größer, wie ihr Verstand. Nun wendet sich langsam das Blatt.
Mutti schlägt nun vor, dass sich Tochter probeweise für 2 Wochen in meinem Haushalt aufhalten soll. Am Stück. Dies hatten wir jedoch schon mal und sie weiß wie der Alltag bei mir ist. 2 Wochen halte ich für zu lang und sie hatte letztes Mal dann auch nach einer Woche Sehnsucht bekommen, als sie mal außerplanmäßig wieder zu mir wollte.
Mir schwebt eine Woche im Wechsel vor. Bspw. von Donnerstag-Donnerstag. Es sollte sich in etwa an einem Wechselmodell orientieren und Tochter sollte erleben wie es sich anfühlt und dies vielleicht über einen Monat lang. Zudem kommt es jetzt sehr plötzlich, vermutlich auch weil Mutter jetzt wieder halbtags arbeiten will und dann noch weniger Zeit für die Kleine haben wird. Sprich ich muss es auch erst noch mit meinem Arbeitgeber klären.
letzten Endes wird es vermutlich auf ein Wechselmodell hinauslaufen.
Und da wollte ich euch fragen, welchen Turnus ihr für am Besten haltet?
Klar gibt es dort nicht das Allheilrezept, jedoch halte ich 2 Wochen am Stück für zu viel. Ich weiß auch nicht ganz genau, warum dies die Mutter nun vorschlägt. Tochter war vor ein paar Monaten schon längere Zeit bei mir. Rief kurz nachdem ich sie zur Mutter gebracht habe wieder an und wollte noch zwei Wochen bleiben. Wir sollten wenn dann gleich auf das Wechselmodell hinarbeiten.
Sie mag den Lebensgefährten der Mutter auch nicht leiden. Seine Tochter ist nur alle zwei Wochen da und sie bekommt dafür ein Zimmer reserviert. Meine Kleine muss mit dem Halbbruder der grad ein Jahr alt ist, in einem Zimmer schlafen. Wie sich dies auf die schulischen Leistungen auswirkt, brauch ich nicht darstellen. Und so wird mit meiner Kleinen von Anfang an umgegangen.
Ein zweiter Punkt ist die Trennung. Tochter beschäftigt dies sehr. Mutter will sie ständig in irgendwelche Therapiegruppen stecken oder zu Psychologen schleppen. Bisher konnte ich dies abwenden, nun kommt auch Druck von der Schule. jedoch sage ich dort, dass sie auch einen Vater hat der ihr helfen kann und wird. In der Schule gab ich auch den Hinweis, dass es nicht nur an der Tochter liegt, sondern ggf. an der Umgebung und Erziehungskompetenz. Nett formuliert, jedoch kam es an der richtigen Adresse an. Klar bevor der Vater helfen darf, wird das Kind erst mal durchtherapiert und nachhaltiger Schaden produziert.
Jedoch ist der Wille meiner Tochter jetzt schon sehr stark und ich werde immer an ihrer Seite stehen.
Was haltet ihr von so einer Therapiegruppe? Ich persönlich gar nichts! Vor allem hatte Mutter in der Vergangenheit in ihrer Familie die Erfahrung schon gemacht. Mit ihrem Bruder. Dieser wurde immer weggeschoben, therapiert und hat sich letzt endlich das Leben genommen. Ich hatte mit ihm ein gutes Verhältnis. Jedoch wurde er von seiner Familie leider immer weggeschoben. Sie sollte es also am Besten wissen, hat daraus scheinbar nicht gelernt. Für so was ist verdammt noch mal die Familie da. Vorausgesetzt es bewegt sich im normalen Rahmen, was es bei meiner Tochter noch tut.
Ich wage zu behaupten, dass ich ihr dies selbst verständlich machen kann, was ich ja auch schon tue. Jedoch war meine Zeit halt bisher sehr begrenzt. Und hier ist das Problem.
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Meine Tochter will mehr Zeit mit mir - von Einszweidrei - 14-08-2017, 09:05

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