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Working Poor in der Schweiz - Druckversion

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Working Poor in der Schweiz - Bodenseebursche - 13-02-2019

Vor einigen Tagen, quasi direkt nach der gescheiterten Einigungsverhandlung kam die Verfügung der Sozialhilfe, von der werde ich nun ergänzend unterstützt. Gemäss Budget komme ich auf knapp 1400.00 zum Leben. Miete, Krankenkasse usw. ist schon Alles bezahlt von der reichen Sozialhilfe in der Schweiz. 
Einkommensfreibeträge bei Niedriglohn sind etwas tolles. Knappe 500.00 kommen so jeden Monat.

Und weil die Ex schön weiter durchdreht, drückt Ihr jetzt der Anwalt der Sozialhilfe auch noch die Kosten für das begleitete Besuchsrecht und Fahrtkosten aufs Auge. Zuerst wollte ich ja noch verschwinden. Mittlerweile gefällt es mir mit ergänzender Sozialhilfe aber richtig gut. 

Aktuell habe ich mehr Geld als vor der Trennung. Merkwürdig.  Big Grin


RE: Working Poor in der Schweiz - Sixteen Tons - 13-02-2019

Nicht schlecht. Erwerbsfähige Hilfebedürftige in Deutschland müssen in etwa mit der Hälfte auskommen (Miete etc., schon bezahlt) und dürfen gerade einmal 100 Euro anrechnungsfrei hinzuverdienen.

Zitat: drückt Ihr jetzt der Anwalt der Sozialhilfe auch noch die Kosten für das begleitete Besuchsrecht und Fahrtkosten aufs Auge.

Das versuchen die Sozialrichter in Deutschland auch und fühlen mal auf den Zahn, aber bei Müttern wird dann doch wieder ein Auge zugedrückt. Oder deren zwo.