Trennungsfaq-Forum

Normale Version: Anzeige wegen Unterhaltspflichtverletzung
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Hallo Ihr Lieben,

Frau Borderline war nebst ihrer Vergewaltigungsanzeige wieder aktiv, so erhielt ich heute ein Schreiben der Polizei „Vorladung in der Ermittlungssache Verletzung der Unterhaltspflicht im Zeitraum 2013 bis 17.01.2020.  

Termin zur Vorladung ist schon am kommenden Montag. Und ich soll Lohnabrechnungen sowie etwaige Sozialbescheide der letzten 7 Jahre mitbringen. 

Nun meine Fragen. 

- Kann ich den Termin verschieben? Weil so schnell bringe ich die Unterlagen nicht zusammen und ich muss mir auch erst freinehmen. 

- Wie in der Arbeit kommunizieren?

- Soll ich zum Termin überhaupt etwas mitbringen?

Kurz zum Hintergrund:

Ich zahle für zwei Kinder Unterhalt und ergänze seit Geburt des zweiten Kindes meinen Lohn mit ALG2 bin also sogenannter Aufstocker in dem genannten Ermittlungszeitraum.

In diesem Jahr gab es ein Verfahren wegen Unterhaltserhöhung, ich wurde dann zu Mindestunterhalt verurteilt, den ich auch bezahle bzw. aufstocke. Davor hat das Kind, zu dem ich seit Schwangerschaft keinen Kontakt habe, UVG bekommen und ich habe 155 Euro im Monat bezahlt.
du musst doch als Beschuldigter keine Aussagen zur Sache machen? Du weißt gar nicht was gemeint ist und bittest vor Ort erst einmal um Erklärung des Sachverhaltes?
Der punkt ist, die ermitteln gegen dich und suchen Beweise. Du musst denen dabei nicht helfen. Wenn sie belastendes material finden, muss Du nur versuchen das glattzubügeln.
Lies mal die FAQ zu dem Thema
Mich hat keiner vorgeladen, da die StAnwältin meine Abrechnungen vom Arbeitgeber angefordert hat.
Sie hat meine Schuld bewiesen. Bei dir scheint es unmöglich zu sein.
(27-08-2020, 16:51)Zahlesel_RUS schrieb: [ -> ]Mich hat keiner vorgeladen, da die StAnwältin meine Abrechnungen vom Arbeitgeber angefordert hat.
Sie hat meine Schuld bewiesen. Bei dir scheint es unmöglich zu sein.

Er hat ja wohl auch immer pflichtbewußt titlulieren lassen, gezahlt und aufgestockt.  Angel
(27-08-2020, 16:53)Sixteen Tons schrieb: [ -> ]Er hat ja wohl auch immer pflichtbewußt titlulieren lassen, gezahlt und aufgestockt.  Angel


Wenn demnach so ist warum nicht eine Gegenanzeige erstatten, damit die  Hexe ihr Lehrgeld auch mal zahlt?
https://www.anwalt.de/rechtstipps/was-is...79262.html
meine Anzeigen wegen Falschverdächtigungen waren erfolglos, da keine öffentliche Interesse
aber Ex wurde vorgeladen und will es sicherlich nicht mehr Wink
Also muss ich nichts machen? Ehrlich gesagt habe ich gar nicht alle Lohnabrechnungen. Ich könnte alle ALG2-Bescheide vorlegen.
Nix machen. Die sollen selber ermitteln. Aktenzeichen holen, akteneinsicht beantragen.
(27-08-2020, 15:13)NurErzeuger schrieb: [ -> ]Verletzung der Unterhaltspflicht im Zeitraum 2013 bis 17.01.2020.  

Klasse...ein absolutes Qualitätsschreiben !...Da bleibt mir echt die Spucke weg ! In dem Zeitraum hatte ich schon 3 Anklageschriften und einen grösseren vierstelligen Betrag als Kosten für die Staatskasse... Big Grin Wink Big Grin

@p hat alles gesagt!...DU MACHST GAR NICHTS !
(27-08-2020, 18:24)p__ schrieb: [ -> ]Nix machen. Die sollen selber ermitteln. Aktenzeichen holen, akteneinsicht beantragen.
Was sind die Rechtsfolgen für "Nix machen"? Ist man als Beschuldigter überhaupt gesetzlich verpflichtet, einer Vorladung der Polizei nachzukommen?

VM Cool
(27-08-2020, 19:18)Vater Morgana schrieb: [ -> ]Was sind die Rechtsfolgen für "Nix machen"? Ist man als Beschuldigter überhaupt gesetzlich verpflichtet, einer Vorladung der Polizei nachzukommen?

NEIN !...Du musst weder der Vorladung folge leisten noch irgendeine Stellungnahme abgeben. Die Einladungen sind aber so "Formuliert" das der Rechtslaie denkt das er dem folgen muss...
Kritisch wird es erst, wenn die Staatsanwaltschaft dir schreibt und somit ein Verfahren gegen Dich eröffnet.
Meine persönliche Erfahrung: mir konnten 3x30 € nachgewiesen werden. Resultat: 30 Tagessätze
Wenn die Polizei vorlädt: Nicht hingehen

Wenn die Staatsanwaltschaft vorlädt: hingehen und Aussage verweigern. Das heisst: Man sagt garnix, nicht mal guten Tag und unterschreibt auch nichts.

Ansonsten wie schon weiter oben geschrieben:

Sich das Aktenzeichen geben lassen und Akteneinsicht nehmen. Wie soll man Ohne Aktenkenntnis etwas zum Sachverhalt sagen?
(27-08-2020, 20:55)fragender schrieb: [ -> ]...[...]... mir konnten 3x30 € nachgewiesen werden. Resultat: 30 Tagessätze

Das begreife ich bis heute nicht...
Der Beschuldigte ist in keinster Weise verpflichtet, bei den Ermittlungen gegen sich selbst mitzuwirken. Akteneinsicht verlangen, keine Aussage zum Tatvorwurf machen!
Die Staatsanwaltschaft hat offensichtlich, ausser dem Text der Anzeige, NICHTS in der Hand. Deshalb soll der Beschuldigte selbst für die Beweise seiner Straftat sorgen!

Ich würde, wenn ich schon bei der Polizei bin, meinerseits Strafanzeige erstatten nach §145d StGB, Vortäuschung einer Straftat und Irreführung der Behörden.

Wenn die Staatsanwaltschaft nichts ermitteln kann - weil die Anzeigeerstatterin keine Beweise liefert und der Beschuldigte nicht so dumm ist, sich selbst reinzureiten - dann wird aller Wahrscheinlichkeit die Staatsanwaltschaft die Sache einstellen. Bis dahin ist es allerdings möglich, dass der Beschuldigte im SIS (Schengen Informations System) zur Aufenthaltsermittlung ausgeschrieben ist. Das hat dann u.U. zur Folge, dass man auf einem Flughafen festgehalten wird bis die Adresse in den Ausweispapieren überpüft wurde und ähnliches. Wenn man dadurch seinen Flieger verpaßt und Mehrkosten hat - auf jeden Fall dokumentieren und die Anzeige-Erstatterin auf Schadensersatz verklagen!

Gegen mich wurde schon zwei Mal nach §170 StGB ermittelt; beide Male wurden die Verfahren eingestellt. Beim zweiten Mal war ganz offensichtlich, dass die Anwältin meiner Ex sich den Aufwand der Ermittlung meiner Adresse (im Ausland) ersparen wollte und per Strafanzeige Polizei und Staatsanwaltschaft in die Spur bringen wollte für ihre Zwecke. Deswegen empfehle ich die Gegenanzeige nach §145d. Das kann so einer Fraueneanwältin schon mal die Zulassung kosten, zumindest eine hochnotpeinliche Anhörung durch die Anwaltskammer.
Danke Austriake und alle anderen.

Also Gegenanzeige erstatte ich dann auf jeden Fall und ich werde nichts zur Sache sagen. Außer vielleicht: Macht es evtl. Sinn zu sagen, dass ich in dem genannten Zeitraum ergänzend zum geringen Lohn ALG2 bezogen habe?

Wenn ich zur Vorladung der Polizei nicht hingehe, kann mir dann nichts passieren? Oder soll ich den Termin wenigstens absagen?
(28-08-2020, 10:50)NurErzeuger schrieb: [ -> ]Also Gegenanzeige erstatte ich dann auf jeden Fall und ich werde nichts zur Sache sagen. Außer vielleicht: Macht es evtl. Sinn zu sagen, dass ich in dem genannten Zeitraum ergänzend zum geringen Lohn ALG2 bezogen habe?


Nein, das macht keinen Sinn. Heb dir das auf für eine eventuelle Gerichtsverhandlung - zu der dir, übrigens, das Gericht einen Pflichtverteidiger zuordnen muss.
Lass die den maximalen Aufwand betreiben. Du musst nicht deine Unschuld beweisen, die müssen deine Schuld beweisen!!!! Lies dir den Text des §170 StGB noch mal aufmerksam durch. Dieser Paragraph stellt nicht unter Strafe, zu wenig Unterhalt (nach Auffassung der Ex) zu zahlen, sondern keinen - so dass jemand anderes den Unterhalt erbringen muss. Die Kindsmutter eventuell, die Unterhaltsvorschusskasse oder sonst wer. Und zwar, weil der Unterhaltspflichtige in strafbarere Weise seiner Verpflichtung nicht nachgekommen ist, obwohl er es hätte können. Genau das aber trifft ja bei dir nicht zu - du bist gar nicht leistungsfähig, hast also nicht schuldhaft irgendetwas unterlassen. Aber hierzu muss die Staatsanwaltschaft eigene Ermittlungen anstellen - die können nicht einfach die Akten des Familiengerichts aus dem Scheidungs-/Unterhaltsverfahren kopieren und als Beweismittel vorlegen. Wenn sie es doch tun, liegt ein Verfahrensfehler vor, und ein evtl. gefälltes Urteil wird dadurch angreifbar. Deshalb - wenn es so weit kommt, nie OHNE Anwalt/Verteidiger da hin gehen!

P.S.: es steigert ungemein die Motivation der Staatsanwaltschaft, die Borderlinerin wegen Vortäuschens eine Straftat dranzukriegen wenn ein Strafverfahren gegen Dich krachend scheitert! Wenn das Verfahren gegen dich still und leise eingestellt wird, dann wird wahrscheinlich gar kein Verfahren gegen die Borderlinerin eröffnet. Die Staatsanwaltschaft hat Wichtigeres zu tun.....
"Pflichtverteidiger"
NEIN, nur wenn die Strafe ab 12 Monaten Haft
(27-08-2020, 20:55)fragender schrieb: [ -> ]Meine persönliche Erfahrung: mir konnten 3x30 € nachgewiesen werden. Resultat: 30 Tagessätze

was zählt denn alles zur Verletzung dazu, wenn wir hier 90 € angezählt bekommen?
@nurErzeuger

Anhand Deines Eigangstextes und Deiner Reaktionen merke ich eher, das du offenbar verunsichert bist und Du Dich leicht beeindrucken lässt.
Alles keine guten Vorraussetzungen um ein Verfahren zu überstehen. Lies Dir das mal bitte durch.
https://www.radziwill.info/de/richtiges-...sverfahren

Nochmal: Ohne Aktenkenntnis ist jede Ausssage und Kontaktaufnahme mit der Polizei zu Deinem Nachteil.

PS:

Die Zeit kannst Du auch dafür nutzen, um mal deine Wohnung aufzuräumen. Nicht dass man dort noch etwas findet, wenn es an der Haustür laut hämmert......
(28-08-2020, 11:44)Zahlesel_RUS schrieb: [ -> ]"Pflichtverteidiger"
NEIN, nur wenn die Strafe ab 12 Monaten Haft

Der §170 StGB sieht Haftstrafen bis zu drei Jahren vor. Der Rest steht in der Trennungsfaq.
kennst du viele die über 11 Monate bekommen haben?
sogar ich mit 36.000 Schulden nur 6 Monate bekommen habe
die Strafe ist nur um Angst anzujagen und nicht mehr.
Wenn du im knast bist, was für Folgen kommen dann? wer zahlt nach dem Knast Unterhalt überhaupt, wer arbeitet? Das ist ein Schuss ins Knie für das Sytem
(28-08-2020, 16:57)Zahlesel_RUS schrieb: [ -> ]sogar ich mit 36.000 Schulden nur 6 Monate bekommen habe

Aber du warst nicht im Gefängnis wegen Unterhalt oder?
nein, aber Richter möchte es gern, da ich seine Bewährungsauflage 1000EUR Monatlich zurückzuzahlen nicht befolge.
Ich habe 2 Jahre lang für 4 Kinder 0 EUR bezahlt = 36.000 Staatsschulden = 6 Monate Haft auf 3 Jahre Bewährung.
In deinem Fall kommt es nicht mal zur Verhandlung

In meinem Fall
Knast = Arbeitsverlust = 6x3000 Staatskosten für Aufenthalt + 6*3 Kinder UVorschuss + 6 Monate 380EUR zahlt der Staat für die Wohnung und danach noch um 800 HARZ4 solange ich mich psychisch nicht wohl fühle Wink ein Witz oder?
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