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Normale Version: DER FREITAG: Wechselmodellartikel
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Die selbsternannten Linken (korrekt wäre: Ewiggestrige) kriegen immer mehr Muffensausen. Jetzt hat sich eines deren Blätter mit dem Thema Wechselmodell befasst. Normalerweise keine Nachricht wert. Aber die Artikel sind witzig zu lesen, denn die Autoren sind steinharte, vorvorgestrige Altlinke, altbekannt aus jahrelangen sexistischen öffentlichen Hetzreden gegen Männer, Väter, Kinder.

Zunächst "Eine Woche Mama, eine Papa" vom alten Bekannten Gesterkamp: https://www.freitag.de/autoren/der-freit...-eine-papa
Den armen Gesterkamp zerreissts fast. Die Hälfte des Texts ist die übliche Hetze gegen seine Geister, seine geliebten "verbitterten Männerrechtler", Antifeministen, Unterhaltspreller, dumme Väter und so weiter. Aber er kommt einfach nicht mehr am Wechselmodell vorbei. Ein wahres Kunststück, wie er dafür im Wasser der bösen Männerrechtler navigiert.

Und nun Frau Schmollack, die Väter in der TAZ schon viele Jahre mit Dauerfeuer unqualifiziertester Art beschossen hat: "Kinder zu halbieren ist gar nicht so leicht" https://www.freitag.de/autoren/der-freit...-so-leicht  . Aufgeschreckt von einer Allensbach Umfrage (66 Prozent der Eltern wollen Wechselmodell) fechtet sie das klassische Rückzugsgefecht, das wortwörtlich schon so beim gemeinsamen Sorgerecht abgeliefert wurde. Alles wie üblich voller brutaler Männer, Drückebergerväter und deshalb: Einzelfall, Einzelfall! Ja nicht Das Wechselmodell zur Regel und die Residenzmodell zur Ausnahme machen, sondern immer nur Einzelfall, Einzelfall! Die Strategie hat auch beim Sorgerecht verfangen, wo die Regel die mütterliche Alleinsorge blieb und nur die Hürden für Väter unter Zwang des EMGR leicht gesenkt wurden. Einzelfall, Einzelfall!

Aber ihr Blättchen haben sie nicht im Griff - die Kommentare spielen wieder mal ein ganz anderes Lied.

Schön ist, dass man spürt, dass auch die Autoren merken, wie endlos weit sie in einer fernen, miefigen Vergangenheit hängen, wie sie von Eltern, Vätern entfernt geblieben sind. Und dummerweise sind nun sogar mit langer Verspätung zwei (nicht linke!) Parteien so weit aufgewacht, dass das Wechselmodell auch in der Politik ein Thema geworden ist. Das zwingt auch die Schmollacks und Gerstenkrämpfe, sich mit dem Thema zu beschäftigen. Und sie spüren, dass sie zur Minderheit geworden sind, dass eine wichtige Sache mehr an ihnen vorbei gegangen ist.
Passt zwar nicht zum Thema Wechselmodell aber zum Gesterkampf:

http://www.danisch.de/blog/2018/01/05/de...more-21597
Gerade die Kritiker vom Wechselmodell schreiben gern, dass die Kinder von nun an jede Woche wechseln müssen. Nun sind diese Kritiker bekanntlich nicht die hellsten Kerzen auf der Torte, weshalb sie in Ihrem Wahn gleich mehrere Denkfehler begehen. Die kompletten Voll... schreiben dann sowas wie "Kinder zu halbieren ist gar nicht so leicht" oder "Eine Woche Mama, eine Woche Papa“. Vielleicht schaffen es aber auch die verbohrtesten Kritiker irgendwann über ihren Tellerrand hinausschauen zu können. 1. wechseln Kinder selbst beim klassischen jedoch absolut beziehungsfeindlichen "alle 2 Wochen beim Papa"-Modell genauso häufig und 2. kann man ja auch vereinbaren, dass die Kinder z.B. 2 oder gar 3 Wochen am Stück bei jedem Elternteil leben und der jeweils andere Elternteil dann das Recht hat die Kinder anzurufen oder gar zu besuchen. Was daran für Kinder schlecht sein soll - insbesondere da ihnen somit mit BEIDEN Elternteilen ein Familienleben ermöglicht wird -, ist für mich nicht nachvollziehbar. Mein Eindruck ist eher, dass viele (Juristen, Gutachter, etc.) Angst haben anschließend an dem Leid der Kinder nichts mehr verdienen zu können.

Offiziell heißt es doch immer, dass Frauen die Opfer sind. Hauptproblem nach einer Trennung ist aber i.d.R., dass Frauen der Next oder auch der Hass auf den Ex sehr schnell wichtiger ist als das eigene Kind. Die krassesten Damen blenden nach der Trennung den leiblichen Vater vom Kind sogar komplett aus - und zwar nicht nur temporär sondern dauerhaft und auch nicht aus Angst sondern um für ihren Next oder ihren kranken Wahn gedanklich bereit zu sein). Anschließend wird der Ex (koste es, was es wolle und egal ob das Kind bei drauf geht) entwertet und nur noch bekämpft - im wahrsten Sinne des Wortes: zuerst der weiße Ritter, dann von jetzt auf gleich der schwarze Mann -. Man kann hier als Mann schon ziemlich in die Scheiße langen.
@Flo:

Mich wundert immer noch, dass es nicht mehr Familienevents gibt, wo Mann einen Teil der (vormaligen) Sippschaft himmelt.

Scheinbar gibt es da biologische Programme, die das verhindern - rational ist es jedenfalls nicht.