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Normale Version: Birgit Kelle: "Wir sind auf dem Weg in eine männerfeindliche Gesellschaft"
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Ein, wie ich finde, tolles Interview mit Birgit Kelle!

Herrlich, wie sie auf die dümmlichen Sprüche des Lila Pudels reagiert. Tongue 

Aber lest selbst...


Nur ein Zitat (Fettschrift = Lila Pudel):

Zitat:[...]

Kommt darauf an, wen Sie fragen. Wir haben eine ganze Feminismus-Industrie, die langsam arbeitslos wird und immer neue Kampagnen braucht. Je greller, desto besser. Der sogenannte „Netzfeminismus“ ist aber von der normalen Frau und dem realen Leben einen ganzen Elfenbeinturm entfernt.

Eine andere Erklärung ist, dass es da ein echtes Problem gibt.

Könnte sein - Sie haben Ihre Theorie, ich habe meine. Wenn ich darüber diskutiere, mit Männern und mit Frauen, ist jedenfalls Konsens, dass das eine aufgebauschte Debatte ist.

Wenn ich darüber diskutiere, habe ich den Eindruck nicht. Aber so kommen wir nicht weiter. Im Übrigen: Den Hastag #metoo haben zehntausende Menschen benutzt.

Den Hashtag #aufschrei damals auch, am Schluss wurden auch Blondinen-Witze damit geschmückt. Masse macht keine Klasse. Das Netz redet nicht zwingend immer über das, was wirklich in diesem Land passiert. Über die wachsenden Übergriffe auf Frauen. Wir hatten kein Musikfestival im Sommer, wo nicht Frauen von Gruppen mit Migrationshintergrund angegrapscht worden sind. Wir haben da ein neues Phänomen.  

Einer Studie der Bundesregierung zufolge haben 40 Prozent der Frauen in Deutschland seit ihrem 16 Lebensjahr körperliche oder sexuelle Gewalt erlebt. Neu ist Gewalt gegen Frauen nicht.  

Schön, dass auch Sie vom Thema ablenken. Neu ist nämlich, dass Frauen neuerdings bei Konzerten, auf Festivals und Straßenfesten von ganzen Männergruppen umzingelt und sexuell belästigt werden. Über das eine wird geredet, über das andere nicht. Oder kennen Sie einen Hashtag für die Opfer der Kölner Domplatte oder für Frauen, die im Namen obskurer Familienehre ermordet werden?

[...]

Im Grundgesetz steht seit 1949 in Artikel 3, dass Männer und Frauen gleichberechtigt sind. Seitdem ist alles gut?

Die gesetzliche Gleichstellung war sicher der Meilenstein. Dass man damit nicht sofort eine Gesellschaft verändert hat, ist auch klar. Die Frage ist doch: Sind wir nicht längst auf dem Weg, eine männerfeindliche Gesellschaft zu werden, in der jedes männliche Verhalten skandalisiert wird?

[...]

Big Grin 

Simon II
Auf dem Weg in eine männerfeindliche Gesellschaft? Sicher nicht. Wir sind nicht auf dem Weg, sondern schon lange mittendrin. Aber ansonsten bringt sie tolle Antworten, der Pudel schafft es nicht, auch nur einen Punkt zu machen :-)
"Einer Studie der Bundesregierung zufolge haben 40 Prozent der Frauen in Deutschland seit ihrem 16 Lebensjahr körperliche oder sexuelle Gewalt erlebt."

Ich wurde als Kind auch gewatscht oder von Älteren verprügelt. Meine Kumpels und deren Kumpels auch. Und keiner jammert.
Die Studie haben wir hier schon oft seziert. Nach deren Definitionen sind schon unerwünschte Kompimente sexuelle Gewalt.

Aber ist gut, dass solche Kängurustudien immer nach vorne gestellt werden. So ähnlich wie die 23%, die Frauen immer weniger verdienten (der Pudel ist schon vorsichtiger geworden und reduziert auf ebenso falsche 7%). Erst diese ständigen Lügen, Verdrehungen und Umdefinitionen bringen die Leute zum Widerspruch. Diese "Studien" schichten eigentlich Grabhügel auf den Feminismus auf.

Ich hätte auf Pudels "Wie erklären Sie sich, dass Frauen sieben Prozent weniger für gleiche Arbeit bekommen" anders geantwortet und den Müll wieder zurückgeworfen:

Sieben Prozent? Letztes Jahr waren es doch noch 23%. Wie erklären sie sich diesen schlagartigen Eimkommenszuwachs?
Man sollte zukünftig Geschlechter getrennte Konzerte veranstalten, dann hätten die Frauen ihre Ruhe.
Oder Büros mit "Womans only".
Getrennte Bürgersteige, Frauen laufen links und Männer rechts, damit man sich bloss nicht berührt.
Schule, Uni usw, nur noch Geschlechtergetrennt, damit sich keiner hinter sie stellt oder über sie beugt.
Aber ich wette, genau das wollen sie nicht............
Die ganze Sexismusdebatte ist nichts weiter als ein deutsches Kindergartendrama.

Das schlimme aber ist, dass es unter den jungen Männern immer mehr lila Pudel gibt.
(26-10-2017, 07:53)neuleben schrieb: [ -> ]Die ganze Sexismusdebatte ist nichts weiter als ein deutsches Kindergartendrama.

Nein, sie dient einzig und allein dazu die schon zahlreichen Privilegien und die Macht von Frauen weiter auszubauen. Wird sehr geschickt gemacht und die meisten Maenner sind so doof und merken es nicht.
Hier mal eine andere Sichtweise einer Frau:

Nina Proll ärgert sich über #metoo
(26-10-2017, 09:04)kay schrieb: [ -> ]Nein, sie dient einzig und allein dazu die schon zahlreichen Privilegien und die Macht von Frauen weiter auszubauen. Wird sehr geschickt gemacht und die meisten Maenner sind so doof und merken es nicht.

Sehr gut auf den Punkt gebracht!

Simon II
Die lächerlich-hohlen Bekenntnisse aller möglicher geistiger Nichtse jetzt interessieren mich nicht die Bohne. Jawohl, auch dann wenn sie anderen Bekenntnissen widersprechen, so wie die von Proll. Wurde sie, wurde sie nicht? Sollen sie sich doch selber volllabern. Man beteiligt sich auch an der Sau-durch-Dorf Treiberei, wenn man schreit, dass die Sau in der falschen Richtung durchs Dorf getrieben wird. Bei Twitter lese ich nicht mal, nicht angemeldet, nie gesehen. Lasst euch doch nicht Zeit und Energie absaugen, damit Andere Werbeeinnahmen und Aufmerksamkeit bekommen.

Musikfestivals? Noch so eine Zeitverschwendung. Geschlechtertrennung? Gerne. Fangt doch mal an den Schulen an. Männer als Lehrer für Jungsklassen. Kürzlich war ich beim Elternsprechertreffen, das war richtig lustig. Die Rektorin geht demnächst in Frührente, die ist am Ende. Lehrer bekommen sie keine, die Leistungen der Schüler saufen nachweisbar seit Jahren ab. Von oben Lehrerinnen ohne Plan, von unten werden importierte Analphabeten in die Klassen gepumpt, so dass sie Mehrheit sind. Viel Spass damit. Wisst ihr, wer die einzigen Männer auf der Veranstaltung waren? Ich und der Schulsozialarbeiter (sofern man den als Mann bezeichnen kann, da habe ich meine Zweifel). Da haben wir den indirekten Ausschluss von Männern ja schon fast geschafft, Applaus dafür. Da spielt die Musik, nicht auf den Festivals.

Dekonstruiert solche männerverarschende Strukturen und setzt sie neu zusammen. Oder setzt sie gar nicht zusammen, wie die stark wachsende MGTOW-Gruppe in den USA. Beispiel Familienrecht: Dem sauge ich die Energie ab statt nach seinen Regeln zu spielen. Kein Geld von mir, dafür viel Geld für mich. Keine Mitwirkung von mir, aber viel Sand für die, die Räder am laufen halten müssen.
(26-10-2017, 07:53)neuleben schrieb: [ -> ]Man sollte zukünftig Geschlechter getrennte Konzerte veranstalten, dann hätten die Frauen ihre Ruhe.
Das wäre für Männer auch bestens. Dann könnte sie ohne Angst vor Falschbeschuldigungen ein Konzert besuchen. Perfekt. Da habe ich kein Problem mit mit den Geselschaftsspalterinnen. Am besten die Geschlechter wohnen in unterschiedlichen Ländern und treffen sich nur auf Antrag und unter den wachsamen Augen eines Notars, unter Anwesenheit eines Vollzugsbeamten und nach vorherigen Test eines Notausschalters zum Schleimhautkontakt in einem speziellen Bereich im Grenzgebiet, Niemansland, in der Korpulationszone, zum kleinen Grenzverkehr. Aber bitte nur nach vorheriger rechtlicher Belehrung und zweier mindestens zwei Wochen auseinander liegenden Notarbesuche. Die Variante ist auch bestens gegen unüberlegtes Vermehren, und Überbevölkerung. Man bedenke auch die positiven Auswirkungen einer solchen Regelung auf die CO2 Bilanz.

Mercedes_AMG

Der Denkfehler an der Geschichte ist folgender:

Ihr macht Euch in die Hose mit diesen Falschbeschuldigungen. Aus eigener Erfahrung: Eine Anzeige wegen Kindesmissbrauch und Vergewaltigung führt zu extrem vergoldeten Eiern. Das muss man mit etwas Humor sehen. In anderen Ländern wird in diesem Fall folgende Rechnung aufgemacht, es geht da rein um Zahlen. Lohnt es sich, seine Unschuld juristisch zu beweisen oder mit geringerem Aufwand dafür zu sorgen, dass die Person die das Gerücht in die Welt gesetzt hat zukünftig den Mund hält. Dank der starken Zuwanderung wird diese Realität bald der Standart sein.
(01-11-2017, 16:37)Bodenseebursche schrieb: [ -> ]Lohnt es sich, seine Unschuld juristisch zu beweisen oder mit geringerem Aufwand dafür zu sorgen, dass die Person die das Gerücht in die Welt gesetzt hat zukünftig den Mund hält. Dank der starken Zuwanderung wird diese Realität bald der Standart sein.

Die Krux am deutschen Strafrecht ist der Fakt, dass der Tatvorwurf bestehen bleibt, auch wenn dem "Opfer" etwas zustösst.
Also - wenn dich die Ex wegen §177 StGB (der "Nein heißt Nein-§) anzeigt und danach vom Balkon fällt, wirst du trotzdem angeklagt.

By the way: es steht wohl zu fürchten, dass bei der kommenden Anzeigenflut wg. §177 StGB (nicht jeder Zuwanderer kann sich vorstellen, dass es so ein Gesetz gibt...) die anderen Strafsachen wegen Überlastung der Justiz liegenbleiben......
(02-11-2017, 09:57)Austriake schrieb: [ -> ]... kommenden Anzeigenflut wg. §177 StGB (nicht jeder Zuwanderer kann sich vorstellen, dass es so ein Gesetz gibt...) ...
Ich kann mir auch gut vor stellen das es bei dem in D in der Praxis weit verbreiteten Kindesentzug per Kindesbesitz durch Helferindustrie, zu Auswanderungsfällen von Vater + Kind in die Heimat des Vaters kommt. Zumal in bestimmten Ländern die Kinder wohl im Normalfall bei dem Vater leben. Tja, unterschiedliche Länder, unterschiedliche Sitten.