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Unterhalt nicht abtretbar titulieren?
#1
Hi,

ist es möglich Unterhalt so titulieren zu lassen, dass die Forderung nicht auf Dritte (wie z.B. das Jugendamt, Sozialamt, Jobcenter etc.) abtretbar ist?

Grüße Undecided
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#2
Vielleicht. Aber was soll das bringen? Wenn eine Abtretung kommt, wird die Behörde einfach einen neuen Titel verlangen. Das darf und kann sie ganz locker-leicht.

Immer noch auf der Suche nach "Schlupflöchern", hm? Glaub mir, bei Verfahrens- und formalen Tricks hat die Gegenseite rund tausendmal mehr drauf und ein paar hundert Jahre Erfahrung. Was der Pflichtige maximal drauf haben kann, wurde so etwa bis 1921 wirkungslos.
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#3
Illusionen und Hoffnungen mache ich mir keine, aber versuche mich gerade an einem Buch zum Thema. Und dafür sammle ich Ideen und Informationen.

Meine Beobachtung ist eben, dass jeder Verwaltungsvorgang den man extra einschiebt, die Chance erhöht, dass etwas liegen bleibt und übersehen wird.
Darum fände ich die Idee den Unterhalt nicht übertragbar zu titulieren gar nicht sooo dumm.

Mich ekelt einfach diese hündische Symbiose der Muttis mit dem Staat an. Erst wenn die Unterhaltspflicht aus ist, und die Weibsbilder alleine arm dastehen, und evtl. Prozesskostenhilfe zurückzahlen müssen oder selbst Elternunterhalt zahlen dürfen oder als Pflegefall verrottend alleingelassen im Heim liegen..., wachen sie vielleicht ein klein wenig auf, mit wem sie da eigentlich paktiert haben - nämlich mit dem Teufel in Persona. Es macht ihnen halt Spaß mit der Staatsgewalt auf dem Alten herumtrampeln zu können. Frauen kommen immer angekrochen, wenn sie alleine nicht mehr weiterkommen, mimen aber die kompetente, moderne, starke Frau. Lachhaft.
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#4
Probiers doch einfach aus. Ich kenne zwar keinen einzigen Fall, der mit solchen formalen Tricks etwas gewonnen hat (aber Zeit darauf verwandt), aber vielleicht, wer weiss und dann klappt es doch.

Reg dich nicht über Unabänderliches auf. Umfliesse es wie Wasser an einem Hindernis. Du musst dann halt auch mal die Fliessrichtung deutlich ändern. Das habe ich auch getan als man mich fertig machte, Beruf hingeworfen, völlig anderes Leben begonnen. Mir gehts gut und den Staat kams teuer. Sehr teuer.
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#5
(05-06-2018, 11:13)Maestro schrieb: Es macht ihnen halt Spaß mit der Staatsgewalt auf dem Alten herumtrampeln zu können.

Nach rund 8 Jahren des fröhlichen Unterhaltszahlens bin ich irgendwann davon abgekommen, mich an diesen systembedingt gewollten Zuständen abzuarbeiten.
Habe übrigens gerade festgestellt, daß ich seitdem mehr als 100.000 Euro nur für Unterhalt ausgegeben habe.
Meine Väteraktivitäten habe ich bis auf meine Präsenz hier, eingestellt. Das macht auf die Dauer unglaublich müde, immer wieder die gleichen Geschichten zu hören. Viele Väter wollen eigentlich nur in die Komfortzone zurück, kriegen es aber nicht gebacken, zusammen auch nur eine grössere und konzertierte Aktion zu starten.
Habe mich selbst jedenfalls dahin verlegt, nur noch die Symptome zu bekämpfen. Ein Buch zu schreiben ist aber sicher auch besser, um Druck abzubauen, als irgendwelche grossen Dummheiten zu machen. Sorry für OT, es fiel mir nur gerade so ein.
"Du Mama. Wenn Papa tot ist kauf ich mir meinen eigenen Ponyhof!" - CosmosDirect Lebensversicherung, 2007

Quelle: http://de.wikiquote.org/wiki/Vater
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#6
Danke Sixteentours, mein Zahlungswille ist auch nicht unermesslich. Würde Mutti auch gerne einen vor den Bug setzen.
Am liebsten wäre mir die Variante, nur soviel verdienen, dass man gerade den Kindesmindestunterhalt abdrücken kann, aber sonst nix pfändbar ist.
Das wären dann netto 1200€ + Mindestunterhalt Kind oder?
Natürlich tritt Mutti dann ihren Titel an die Behörden ab und die zahlen ihr.
Also evtl. die Zahlungen an dieser Grenze deckeln: 1200€ + KU + Wohngeld + Sozialhilfe
Die Mutti soll bei allen Behörden wieder heim geschickt werden, ohne was zu kriegen, weil Papa ja schon den Mindestsockel zahlt. Smile
Ich würde dann entsprechend auf Teilzeit reduzieren und zugucken wie Pfändungen ins Leere laufen und Schulden wachsen.
Der Dino hat mich sehr inspiriert, nur muss ich meine Eier noch weiter härten, die sind noch zu sehr wie Götterspeise ;-))
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#7
Arbeite dich doch nicht an der alten ab. Ich finde mit deinen Posts schwingt immer dieser "unbedingt einen auswischen wollen" mit. Vielleicht irre ich auch. Aus eigene Erfahrung kann ich dich aber voll verstehen. Man wünscht dem einst so nahen Menschen dann nichts mehr gutes. Es kann dauern bis man seinen Frieden findet.

Wenn du sachlicher verhandeln willst, dann guck mal ob du alles so drehen kannst, dass das Jobcenter oder ein Beistand dein Ansprechpartner ist. Die sind manchmal auch einfach inkompetent und haben keinen Bock. Für den Fall, das die Ex unsachlich und unberechenbar daher kommt.
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#8
(05-06-2018, 13:20)Maestro schrieb: Am liebsten wäre mir die Variante, nur soviel verdienen, dass man gerade den Kindesmindestunterhalt abdrücken kann, aber sonst nix pfändbar ist.
Das wären dann netto 1200€ + Mindestunterhalt Kind oder?

Wenn du nur noch Teilzeit arbeitest, kannst du deswegen den Unterhalt nicht senken, deine Extrafreizeit darf nicht zu Lasten des Kindes gehen, wird dir jeder Richter sagen. Und dir weiter das hohe alte Einkommen unterstellen. Übrig bleiben dir nach Pfändung rund 850 EUR. Für alles. Das liegt für weitaus die meisten Väter ausserhalb der Komfortzone. Das Leben so umstellen, dass man diesen Weg der Auszehrung wirklich verlässt, wollen ebenso wenig. Also wird trotz monatelangem oder jahrelangem Palaver halt doch weitergeschafft. Ist doch auch okay, aber bitte labert dann nicht immer von dem neuen tollen Trick oder der Hoffnung auf Auswanderung. Das ist Unterhaltung mit lauwarmer Luft.

Es fehlt einfach Realismus und Ehrlichkeit im Bezug auf sich selbst. Mal in den Spiegel sehen: Bin ich wirklich ein Typ, der sich im Ausland durchkämpfen kann, neue Sprache, neue Denkweise, ein neues System lernen kann, in der Lage mich woanders zu halten? Nö? Dann lasst diese Phantasie sofort fahren statt damit rumzuträumen!

Bin ich in der Lage, Geld zu verdienen als Angestellter der eigenen Firma, einen vertrauenwürdigen Strohmann zu finden? Habe ich die richtigen Kontakte dafür, die Chuzpe, die Kenntnisse? Nein? Dann fort mit dem Schaden!

Kann ich wirklich ein nichtbürgerliches Leben führen? Einen Minimalismus pflegen? Sich nicht um Pfändungen kümmen, sommers in der Gartenhütte, Winters bei einer Freundin, Begleittöne wie die Krankenversicherung im Griff?

Das sind nur Beispiele. Schon wenige Monate nach einer Trennung ist aber eigentlich alles glasklar. Wer dann noch mit alternativen Wegen rummacht, an vermeintlichen "Schlupflöchern" klebt aber eigentlich nichts gerissen hat, hat sowieso verloren. Dann besser das Thema begraben, acht Stunden im Büro, Unterhalt bezahlen, am Wochenende einen Maiskolben grillen und Bier dazu trinken, Frieden machen mit sich selbst.
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