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Kindeswohlgefährdung durch gezielte Manipulation
#1
Hallo, 

wir sind eine Patchworkfamilie mit 2 Kindern (6 und 8 Jahre), beide Kinder leben im paritätischen Wechselmodell je bei Vater und Mutter.  Ich vermute bei der Ex meines Partners eine Borderline-Persönlichkeitsstörung oder zumindest Anteile davon (ich weiß, Vorsicht mit Diagnosen aber es passen Minimum 5 der 9 Kriterien). Mit dem Verdacht machte ihr ganzes Verhalten auch Sinn: Eskalation und Vorwürfe zu jeden Gelegenheit, immer vor dem Kind, totale Blockade langfristiger Planung (keine Antwort auf Mails), Kurzfristig werden Umgänge versucht abzusagen ("Kind will nicht") oder tatsächlich abgesagt, mithilfe erfundener (und angeblich vom Kind berichteter) Tatsachen, die nicht passiert sind und auch vom Kind nicht erfunden worden sein können (Kind zu jung, Bericht zu detailliert).
Mediation freier Träger und JA gescheitert - Mediatoren haben abgebrochen. Anfang des Jahres gab es schon ein Verfahren, wo es um unseren gemeinsamen Urlaub ging. Die Mutter hat mit Missbrauchs- und anderen erfunden Vorwürfen verzweifelt versucht den zu verhindern, der Richter sah das anders und gab dem Urlaub statt. Jetzt gilt es das Hauptverfahren abzuwarten und der Verfahrensbeistand war bereits im Haushalt von Mutter und Vater. Die Mutter hatte den Verfahrensbeistand zunächst belabert (unzuverlässiger Vater, trinkt, sexueller Missbrauch) und das Kind (6) soweit bearbeitet, dass es gegenüber dem VB ausgesagt hat, dass die Mißbrauchsvorwürfe zutreffen. Es muss von der Mutter massiv emotional unter Druck gesetzt worden sein. VB sagte allerdings: Das klingt alles nicht glaubwürdig, das klingt wie auswendig gelernt. Er legt die Einholung eines psychologischen Gutachtens bzw. einer Glaubwürdigkeitsprüfung nahe. 

Was die Mutter bezwecken will, erschließt sich uns nicht, denn beide Eltern wollen an dem paritätischen Wechselmodell festhalten und das entspricht auch dem Kindeswunsch. In meinen Augen ist die Mutter eindeutig krank. Ich würde mir wünschen, dass sie sich in Therapie gibt, um sich selbst zu schützen und natürlich, um den 6-jährigen vor weiterer Manipulation / Eskalation zu beschützen. Mir ist dabei klar, dass man niemanden zu Therapie oder psychiatrischer Untersuchung zwingen kann. 

Wie schätzt ihr die Chancen ein, dass man der Mutter die Manipulation nachweisen kann und welche Konsequenzen können hier für die Mutter entstehen?
Der VB war eigentlich recht nett und wirkte kompetent, auch der Richter sehr sachlich und kompetent.... Danke Euch fürs Lesen!
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#2
Da es im laufenden Verfahren um einen Urlaub geht, wird es auch nur Konsequenzen für den Urlaub haben. Oder waren noch andere Dinge beantragt? Es kann nur beschlossen werden, was jemand beantragt hat. Wird ein Gutachten eingeholt, wird alles sehr lange dauern und teuer werden. Ich würde das ablehnen und die Vorwürfe der Mutter als unsachliche, nicht haltbare Fantasien bezeichnen, nicht mal auf sie inhaltlich antworten.

Sollte die Mutter Borderlinerin sein, werden die irren Aktionen nicht aufhören, sondern sich verstärken, je nach aktuellem psychischem Zustand der Ex. Es hat ja auch schon deutliche Spuren bei den Kindern hinterlassen. Es sind Zweifel angebracht, ob sich das Wechselmodell so weiterführen lässt.
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#3
Hi,

danke für deine Antwort!
Im Eilverfahren Anfang des Jahres ging es nur um Urlaub. im Hauptverfahren dann um die gesamte elterliche Sorge. Dazu gibt es mit dem VB entwickelte Modelle, die sich nur geringfügig unterscheiden, aber immer 50:50 sind.

Was wäre die Alternative zum Wechselmodell? Kind zum Vater? Umgang nur noch unter Aufsicht des JAs?
Der Richter hat den Vorwürfen im Verfahren zum Urlaub nicht geglaubt (..."können angesichts...... nicht nachvollzogen werden").
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#4
Also doch noch mehr wie Urlaub. Warum seid ihr eigentlich so sicher, dass die das Wechselmodell beibehalten will, wenn sie die beantragte alleinige Sorge bekommt? Da würde ich mir zum jetzigen Zeitpunkt keine Sorgen machen, dass sie mit ihren Lügen so weit durchkommt, dass sie die Alleinsorge erhält.

Die Alternative zum Wechselmodell ist natürlich das Residenzmodell. Falls die Mutter die betreuende Person wird und sie wirklich eine Borderlinerin ist, wird ihr das nicht reichen, sie wird weitermachen bis auch der Umgang beendet wird. Der Vater ist und bleibt dann ein Feind, der bedingungslos bekämpft wird. Auch eine Niederlage wird sie nicht bremsen. Sie wird es wieder versuchen und wieder und wieder, sie wird keine Grenzen kennen, es wird auch egal sein wenn sie dabei die Kinder verheizt. Borderliner kennen kein Normalniveau, sie kennen nur schwarz und weiss.
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#5
Warum seid ihr eigentlich so sicher, dass die das Wechselmodell beibehalten will?


- Weil das der Wunsch des Kindes ist und somit der VB nur Modelle 50:50 entwickelt hat, sie hat gesagt, sie ist einverstanden. Bisher aber nur dem VB.

Klar, Alternative ist Residenz, aber bei WEM?
Und wie wird verhindert, dass das Kind weiter bearbeitet wird? Ihm wurde auch schon gesagt, ich sei "schlecht"
Dabei verstehen wir uns super. Ich hab dem Kind nie was getan, im Gegenteil.



Ähm naja, wir wollen dem Kind ja nicht seine Mutter nehmen. Im Gegenteil, das ist doch schrecklich! Aber sie soll in Therapie und lernen, mit der Störung zu leben und uns in Ruhe und Frieden lassen. Das ist alles. Ne planbare Zukunft mit den Kindern ohne Terror und Verleumdungen (auch öffentlich teilweise).
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#6
Zitat:Ähm naja, wir wollen dem Kind ja nicht seine Mutter nehmen. Im Gegenteil, das ist doch schrecklich! Aber sie soll in Therapie und lernen, mit der Störung zu leben und uns in Ruhe und Frieden lassen. Das ist alles. Ne planbare Zukunft mit den Kindern ohne Terror und Verleumdungen (auch öffentlich teilweise).

Kann es sein, dass Du Dich noch nicht wirklich damit auseinandergesetzt hast was eine Borderlinestoerung fuer Konsequenzen hat? Eine derartige Aussage ist an Naivitaet kaum zu ueberbieten. Bitte schau mal hier und da wird eher verharmlost als uebetrieben: http://www.borderlinezone.org/

Es gibt im Prinzip nur zwei Moeglichkeiten, entweder der Vater bekommt das alleinige Sorgerecht oder er gibt auf. Irgendwas dazwischen wird kaum moeglich sein.
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#7
Hi,

also es gibt ja keine Diagnose, wie ich oben geschrieben habe und es kann sein, dass sie auch nur borderline-typische Verhaltensweisen zeigt oder was weiß ich. Jedenfalls bin ich schon der Meinung, dass sie unter Umständen noch für das Kind sorgen kann, aber eben unter bestimmten Voraussetzungen (Therapie, Unterlassen von Manipulation), evt. unter begleitetem Umgang. Alleiniges Sorgerecht war bisher nie im Gespräch, mal sehen, wer dann im Hauptverfahren was beantragt. Wer in welche Richtung eskaliert. Ich persönlich will eigentlich das beste fürs Kind, wenn möglich mit beiden Eltern... Kay, die Seite schau ich mir mal an!
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#8
Hallo,

(17-05-2018, 15:58)Barbouille schrieb: Im Eilverfahren Anfang des Jahres ging es nur um Urlaub. im Hauptverfahren dann um die gesamte elterliche Sorge.

Das ist etwas unkonkret ...
Wer hat was im derzeit laufendem Hauptsacheverfahren beantragt ? Sorgerecht, Umgang, Urlaub ?
Momentan besteht gemeinsames Sorgerecht ?
Gibt es bereits Gerichtstermine ?
"Hoffnung ist eben nicht Optimismus, ist nicht Überzeugung, daß etwas gut ausgeht, sondern die Gewißheit, daß etwas Sinn hat - ohne Rücksicht darauf, wie es ausgeht." - Václav Havel
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#9
Hi, den Termin gibt es schon, ist bald. Sorgerecht ist geteilt seit Geburt und Kind war immer 50/50 je bei Mama und Papa. Das soll auch so bleiben. Das soll jetzt nur gerichtlich festgemacht werden, welche Zeiträume und wann Übergabe. Der Urlaub wird dann auch geregelt (wird bisher komplett blockiert, den letzten haben wir im Eilverfahren durchbekommen, da war der Richter komplett auf unserer Seite). Ich frag mich halt nur, kann man überhaupt angesichts von Manipulation noch ein geteiles SR gutheißen? Ich fände es ja gut, wenn das nur unter Auflagen ginge.
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#10
(17-05-2018, 16:41)Barbouille schrieb: Warum seid ihr eigentlich so sicher, dass die das Wechselmodell beibehalten will?

- Weil das der Wunsch des Kindes ist und somit der VB nur Modelle 50:50 entwickelt hat, sie hat gesagt, sie ist einverstanden. Bisher aber nur dem VB.

Das verbale Einverständnis einer Borderlinerin ist generell nur ein Werkzeug, um möglicherweise ganz andere Ziele zu erreichen. Diese Ziele erkennt man nicht an ihren Worten, sondern an ihren Taten. Eine ganz konkrete Tat ist der Versuch, gerichtlich das alleinige Sorgerecht zu bekommen. Genau das tut "eure" Ex gerade, zielgerichtet, amtlich, unterschrieben. Alleiniges Sorgerecht im Wechselmodell ist aber sinnlos, das ist so wie wenn sich jemand zum alleinherrschenden Kaiser mit allen amtlichen, verbreiften Rechten krönen lassen will und dafür ankündigt, wenn sie ihn nur krönen, dann würde er weiter in Demokratie regieren lassen. Ist er erst Kaiser, dann rate mal was von solchen Zusagen übrigbleibt.

Ist das Verfahren rum und das alleinige Sorgerecht erreicht, sind auch Verfahrensbetreuer, Richter, Helfer weg. Dann kann sie z.B. ohne irgendeine Rückfrage umziehen und die Kinder mitnehmen - sie hat dann ja auch das alleinige Aufenthaltsbestimmungsrecht. Was dann mit dem Wechselmodell passiert könnt ihr euch denken. Ihr guckt hinterher und könnte euch mit dem Papier, auf dem frühere Zusagen stehen ein Grillfeuer anzünden.

Zitat:Und wie wird verhindert, dass das Kind weiter bearbeitet wird? Ihm wurde auch schon gesagt, ich sei "schlecht"
Dabei verstehen wir uns super. Ich hab dem Kind nie was getan, im Gegenteil.

Diese Manipulation auf Kosten des KIndes kann man nicht verhindern, aber vermindern, indem das Kind den grössten Teil seiner Zeit in einer anderen Realität wie der der Borderlinerin verbringt. Das muss nur ein paar Jahre lang gut gehen, ältere Kinder können mit solchen gestörten Elternteilen besser umgehen.

Zitat:Ähm naja, wir wollen dem Kind ja nicht seine Mutter nehmen. Im Gegenteil, das ist doch schrecklich! Aber sie soll in Therapie und lernen, mit der Störung zu leben und uns in Ruhe und Frieden lassen. Das ist alles. Ne planbare Zukunft mit den Kindern ohne Terror und Verleumdungen (auch öffentlich teilweise).

Der Wunsch ist verständlich und typisch für jeden, der die Anfangsgründe von Borderline bei einer Bekannten miterlebt. Leider ist er genauso naiv. Borderliner die so weit sind dass sie Hilfe wegen ihrer Krankheit annehmen haben bereits die Einsicht erreicht, deren fehlen kennzeichnend für die Störung ist. Für Borderliner gibt es nichts schlimmeres wie durchschaut zu werden, dann wird sofort die Umgebung gewechselt und der Durchschauer auf schwarz geschaltet. Ist man als Borderliner so weit, dass man Hilfe annehmen kann, hat man damit schon wichtige Auswirkungen der Störung besiegt. Das passiert aber nie aufgrund von Menschen, die man zerstört hat (wie z.B. Kinder, die man entfremdet hat), sondern aufgrund anderer borderlinehäufiger Effekte, z.B. Selbstverletzungen.

Im deutschen Familienrecht gibt man Borderlinemüttern absolut freie Bahn, es ist eine der besten und schönsten Spielwiesen auf denen sie ihren Wahnsinn volle Kanne ausleben können.
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#11
Danke für Euren Input!
Ich hab auch den Eindruck, dass BL schwer zu diagnostizieren ist und klar, die fehlende Krankheitseinsicht ist Teil der Störung, bei vielen anderen psychischen Krankheiten ja auch. Wer einsieht, ich bin krank, hat schon die halbe Miete. 
Sie bezichtigt aber den Vater immer mit genau den Dingen, die eigentlich auf sie zutreffen (du bist krank, du bist narzisst, das Kindeswohl ist dir egal) - klassische Projektion. Ich bin auch nicht selbst auf BL gekommen, sondern jemand, dem ich die Geschichte erzählte, sagte: oh, das klingt nach BL. Plötzlich machte alles Sinn (für mich). 
Für uns ist das gute, dass der Richter im Hauptverfahren der gleiche sein wird wie beim Urlaub. Und dieser Richter hat sie durchschaut, das kann man im Urteil lesen. Das waren eindeutige Worte.
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#12
Am günstigsten jetzt wäre eine glaubwürdige (!) Ankündigung, dass SIE das Sorgerecht verliert, wenn sie die Kinder manipuliert und Lügenfantasien über den Vater erzählt.

Das wird das zugrundeliegende Problem auch nicht lösen, meistens wirken solche Aussagen immer nur eine Zeitlang. Nach ein paar Monaten fängt es dann wieder auf derselben Schiene an.

Mit alleiniger Sorge und Wegzug wechseln übrigens auch der Gerichtsstand, Richter und Verfahrensbetreuer. Der Umzug in eine "günstigere" Umgebung ist auch so eine typische Borderliner-Strategie. Und sie funktioniert, die neuen Helfer müssen dann ganz von vorne lernen, mit wem sie es zu tun haben.
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#13
(18-05-2018, 10:05)p__ schrieb: Am günstigsten jetzt wäre eine glaubwürdige (!) Ankündigung, dass SIE das Sorgerecht verliert, wenn sie die Kinder manipuliert und Lügenfantasien über den Vater erzählt. 

ja, selbst unser sehr sehr defensiver Anwalt hat gesagt: Jetzt müssen wir gegebenenfalls eskalieren und auf alleiniges Sorgerecht gehen bzw. ABR. Problem ist, der Vater ist beruflich ab und an mal ein paar Tage weg, hat aber hier ein gutes Netzwerk (Oma, Familie der Schwester und mich), wegziehen glaube ich nicht, dass sie das vorhat. 

Wir können ihre Lügen übrigens Recht gut beweisen, durch Zeugenaussagen und eidesstattliche Erklärungen, dass dies und das nicht so war. Es ist wirklich reine Fantasie, bwz hält sie ihre Befürchtungen für wahr und impft die auch dem Kind ein (es ist nur eins übrigens, das andere ist mein Kind...)
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#14
(18-05-2018, 10:11)Barbouille schrieb: Wir können ihre Lügen übrigens Recht gut beweisen, durch Zeugenaussagen und eidesstattliche Erklärungen, dass dies und das nicht so war. Es ist wirklich reine Fantasie, bwz hält sie ihre Befürchtungen für wahr und impft die auch dem Kind ein (es ist nur eins übrigens, das andere ist mein Kind...)

Das kann man bei Borderlinern fast immer, denn die haben sehr hohe kommunikative Fähigkeiten, aber sind nicht in der Lage die Details ihrer Geschichten zu beachten. Sie können nicht sauber konstruieren, dazu fehlt ihnen die sorgfältige Detailplanung und das durchdenken eines Vorgangs. Dazu muss man sich in Andere versetzen können und das können sie überhaupt nicht. Man könnte auch sagen, sie täuschen sich selbst. Ist schön abzulesen in gut dokumentierten Fällen.

Aber was bringts? Sieh dich hier im Forum um, es gibt viele Väter die mit Borderline-Müttern zu tun haben. Das kurze Fazit: "Lüge eindeutig widerlegt, Kind trotzdem verloren".

Und genau das sagt auch das Familienrecht ganz offen. In Verfahren zum alleinigen Sorgerecht oder Umgang heisst es dann, dass es nicht um Schuld und Verfehlungen der Eltern geht und das Gericht die Haltung und Aussagen der (gestörten) Mutter missbilligt, aber der Zustand der (manipulierten) Kinder sei nun mal jetzt so dass sie nicht zum Vater wollen und deshalb sei es nicht im Sinne des Kindeswohls, sie dazu zu zwingen. Punkt. Man lege den Beteiligten eine Beratung nahe, damit sich die Situation entspannen könne. Tschüss, Gerichtskostenrechnung und Honorarforderungen für die überaus wertvollen und hilfreichen Dienste der Juristen folgen.
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#15
Ja, da hast du Recht. Ich finde das auch schrecklich, wie mit Vätern umgegangen wird (ich lebe übrigens selbst im Wechselmodell und hab nie Unterhalt verlangt - wofür auch? Ich konnte immer mehr arbeiten und hatte viele Freiheiten, dank Papi). Wenn ein Papa sich wirklich gar nicht kümmert - und diese Fälle kenne ich auch! - dann hat Unterhalt natürlich seine Berechtigung.

Es ist nicht so, dass das Kind nicht zu ihm will oder zu uns. Im Gegenteil. Aber die Manipulation findet statt. Das Kind erzählt mir das (Mama sagt, du bist böse). Ich frage mich halt, wie kann man das unterbinden. Den irgendwann glaubt das Kind das vielleicht dann. Zum Kotzen alles
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#16
(18-05-2018, 09:49)Barbouille schrieb: Sorgerecht ist geteilt seit Geburt und Kind war immer 50/50 je bei Mama und Papa. Das soll auch so bleiben. Das soll jetzt nur gerichtlich festgemacht werden, welche Zeiträume und wann Übergabe. Der Urlaub wird dann auch geregelt
1. D.h. Gegenstand des laufenden Hauptsacheverfahrens ist nur eine Umgangs -und Urlaubsregelung. Das ABR bzw. Sorgerecht soll weiterhin gemeinsam ausgeübt werden und ist nicht strittig.
Welche konkreten Diffrenzen gibt es denn bei den Umgangszeiten - wer hat was beantragt ? Urlaub/Freienzeiten ? hat Dein Partner hälftige Teilung beantragt ?

2. Wurden von der Mutter konkrete Missbrauchsvorwürfe "nur" gegenüber dem VB und dem Richter vorgetragen, oder auch gegenüber anderen, 3. Personen ?
"Hoffnung ist eben nicht Optimismus, ist nicht Überzeugung, daß etwas gut ausgeht, sondern die Gewißheit, daß etwas Sinn hat - ohne Rücksicht darauf, wie es ausgeht." - Václav Havel
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#17
Ja, es war bisher schon eine hälftige Teilung. Urlaub ist bisher nicht geregelt und wurde von der Mutter immer sabotiert, durch Schweigen oder eben Verbieten. Den letzten Urlaub haben wir dann eben wie gesagt per Gerichtsbeschluss durchgesetzt.
Die Missbrauchsvorwürfe hat sie vor Gericht und VB vorgetragen, gegenüber Dritten weiß ich nicht. Wohl aber, dass sie schlecht über ihn redet, aber eher so allgemein, dass er ein [Unterschreitung des Mindestniveaus] ist und sie betrogen habe (natürlich auch erfunden).

oops ich hab das Mindestniveau unterschritten, naja, ihr könnt Euch denken, was da stand (A+++++ch)
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#18
Ob Ihr die Luegen der BL beweisen koennt, interessiert meistens niemanden. Eine Manipulation des Kindes koennt Ihr nur unterbinden, wenn das Kind keinen oder kaum Kontakt zur BL hat. Zu hoffen dass die BL zur Einicht kommt, bringt nichts, wird sie nicht. Nochmals meine Empfehlung, lest Euch hier ein und nehmt das ernst. Wie gesagt, da wird eher verharmlost als uebertrieben: http://www.borderlinezone.org/indexa.html
Ansonsen helfen die Buecher von Manuela Roesel (insbesondere "Weil Du mir gehoerst") zu verstehen wie derartige Teufelstoechter ticken. Ich kann gut nachvollziehen wie Ihr denkt und hofft. Das ging mir auch mal so, nur wurden mit diese Hoffnungen und Ilusionen recht schnell genommen. Ihr koennt Fehler vermeiden, indem Ihr Euch ueber den Link und ev. die Buecher mit der Krankheit beschaeftigt und entsprechend agiert. Haette ich die Infos schon frueher gehabt, waere mir einiges erspart geblieben.
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#19
Ich verstehe es nicht, Deine Angaben sind nicht wirklich präzise.
Noch einmal: Welche konkreten Diffrenzen gibt es denn bei den Umgangszeiten - wer hat was beantragt ?
Was ist Gegenstand des Verfahrens ?
50/50 gab es schon und soll auch einvernehmlich so bleiben, gSR ebenfalls - wozu dann ein Gerichtsverfahren ?
Nur Urlaub ?
"Hoffnung ist eben nicht Optimismus, ist nicht Überzeugung, daß etwas gut ausgeht, sondern die Gewißheit, daß etwas Sinn hat - ohne Rücksicht darauf, wie es ausgeht." - Václav Havel
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#20
Hallo,

Ja sorry also nochmal:

Umgang war schon geregelt, aber da die Mutter sabotiert, soll der Umgang jetzt gerichtlich geregelt werden. Dann kann sie nicht mehr einfach so Umgänge absagen. Zudem soll generell das Thema Urlaub geregelt werden, also wer wann darf. Generell. Das Buch von Rösel aber ich schon.
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#21
Vor bzw. auch während einer Gerichtsvehandlung werden in der Regel Anträge gestellt, über die dann verhandelt wird.
Was nicht beantragt wird, darüber wird natürlich auch nicht entschieden.
Der Vater hat vermutlich 50/50 beantragt sowie hälftige Ferien/Feiertage, hat die Gegenseite mit Anwalt (?) darauf geantwortet ?
Hat die Gegenseite eigene Anträge gestellt ?
Auch der VB kann eigene Anträge stellen, über die Ihr besser vorher informiert sein solltet.
Das erwähnte psychologische Gutachten z.B.
"Hoffnung ist eben nicht Optimismus, ist nicht Überzeugung, daß etwas gut ausgeht, sondern die Gewißheit, daß etwas Sinn hat - ohne Rücksicht darauf, wie es ausgeht." - Václav Havel
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#22
Bisher haben wir noch nix von der Gegenseite. 
Wir warten auf den Bericht vom vb, dann wird entschieden was genau beantragt wird. Vermutlich wird der Bericht für die Mutter nicht so gut ausfallen (wurde angedeutet), darauf basiert dann unsere Strategie. 50/50 auf jeden Fall oder eben mehr. Weniger nicht.
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#23
Jetzt ist das alles etwas klarer.
Sollte der VB aufgrund der Falschbeschuldigungen ein psychologisches Gutachten zur Aufklärung dieser Vorwürfe beantragen, empfehle ich dieses abzulehnen.
Das kostet nur sehr viel Zeit sowie einen vierstelligen € Betrag und wird das Verfahren monatelang verschleppen. Sollte der Richter das Gutachten anordnen, müsste er auch eine sofortige Umgangsaussetzung bzw. bgeleiteten Umgang verfügen.
Begründung: es handelt sich um eine schwerwiegende Straftat, die strafrechtlich aufgeklärt werden muss !
Sollte die Mutter also an ihren Missbrauchsbeschuldigungen festhalten, soll sie doch zwingend Strafanzeige stellen. (sie hat ja sicher auch Interesse an der Aufklärung und Betrafung des Täters ...)
Die Staatsanwaltschaft leitet dann ein Ermittlungsverfahren ein, wenn der begründete Verdacht besteht, dass eine Straftat begangen wurde.
Nur so begegnet man solchen Falschbeschuldigungen in Familienstreitsachen.
Der nächste Schritt wäre dann, selbst Strafanzeige gegen die FalschbeschuldigerIn zu stellen.
"Hoffnung ist eben nicht Optimismus, ist nicht Überzeugung, daß etwas gut ausgeht, sondern die Gewißheit, daß etwas Sinn hat - ohne Rücksicht darauf, wie es ausgeht." - Václav Havel
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