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Unterhaltsvorschuss- Information über Arbeitsbemühungen
#1
Hallo,

da meine Ex wieder einen neuen gefunden hat und auch gleich zu ihm zog, habe ich auch gleich vom neuen Landratsamt Post erhalten.

Es wird Unterhaltsvorschuss gewährt und eine Summe von mir zurück verlangt(Titel besteht)

Ich teilte dem Landratsamt mit, dass ich nicht zahlungsfähig bin (ALG II).

Daraufhin forderten sie von mir Alg II Bescheide. Die habe ich auch zugeschickt.

Jetzt bekam ich Antwort:


ich soll jetzt in nachprüfbarer Weise vortragen, welche Schritte ich unternommen habe, um in Arbeit zu kommen.

Einladungen, Absagen, Eingliederungsvereinbarungen etz.


Und sie fordern mich auf bis ....... dies vorzulegen, sonst will man sich beim Jobcenter informieren.

Ich habe keine Probleme den Bewerbungen oder Absagen zukommen zu lassen, davon habe ich genug.

Aber Eingliederungsvereinbarungen ?


Haben die ein Recht auf diese Information ?


Ich bedanke mich für die Hilfe


MfG
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#2
Lass die sich dich beim Jobcenter informieren. Du kannst nicht zahlen und Punkt. Damit hast auch Du weniger Stress was das Jugendamt angeht.

Das Ding mit den Nachweisen ist wohl, dass du da schon 30-40 im Monat vorlegen musst bis die zufrieden sind. Also doch recht utopisch.
Vielleicht ist auch die Frage wie lange Du schon ALG II beziehst und ob Du überhaupt da mal raus kommst? Da wissen andere hier aber besser bescheid.
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#3
Hallo,

nach meiner bestanden Ausbildung bin ich arbeitslos geworden.
Danach bin ich von ALG I in ALG II gerutscht.

Beim Jobcenter habe ich es hinbekommen, dass die mir eine Bildungsmaßnahme finanzieren.

2015 habe ich gesundheitliche Probleme bekommen. Probleme wo der medizinische Dienst und Orthopäde, mich von der Arbeitstätigkeit die ich in der Bildungsmaßnahme erworben habe abrät.

Ich würde jetzt gerne umschulen, das Jobcenter hat aber keinen finanziellen Spielraum bzw. brauch ich einen AG der mich danach einstellt.
Ich spiel auch mit den Gedanken es mal bei der Krankenkasse zu versuchen.
30-40 schriftliche Bewerbung(ohne Tel. Mail etz.) bekomme ich in 3 Monaten zusammen+ Absagen.
Die verlangten Bewerbungen bekomme ich nie zurückerstattet(wir bekommen hier nur eine kleine pauschale).

MfG
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#4
++++++++++30-40 schriftliche Bewerbung(ohne Tel. Mail etz.) bekomme ich in 3 Monaten zusammen++++++++++++++++++++

Es war wohl eher gemeint, das Du dies monatlich (und damit ist nicht nur 1 Monat gemeint) vorzuweisen hast. Damit hat man auch bei mir alle meine Bewerbungsbemühungen als zu wenig und unzureichend eingestuft.............. :-(
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#5
(05-05-2018, 22:04)Gast1969 schrieb: ++++++++++30-40 schriftliche Bewerbung(ohne Tel. Mail etz.) bekomme ich in 3 Monaten zusammen++++++++++++++++++++

Es war wohl eher gemeint, das Du dies monatlich (und damit ist nicht nur 1 Monat gemeint) vorzuweisen hast. Damit hat man auch bei mir alle meine Bewerbungsbemühungen als zu wenig und unzureichend eingestuft.............. :-(

Das habe ich schon vestanden.

Nur wer zahlt diese Beschäftigungstherapie und wer garantiert mir, durch diesem Bewerbung-Spam eine steuerpflichtige Beschäftigung die auch noch so viel abdrückt um Unterhalt und aufgelaufenes zu bezahlen.
Wo finde ich bei gesteigerte Erwerbsobliegenheit 30-40 Bewerbung pro Monat?
Oder ist das nur ein Versuch fiktives Einkommen bzw. § 170 StGB zu beschleunigen bzw. handfest zu machen.
Wenn die mir die Bewerbungen und den Versand zum Jugendamt bezahlen, habe ich damit kein Problem.
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#6
Es ist schwer dir in diesem Fall den richtigen Ratschlag zu geben, daher wäge ich ab. Im Grunde genommen ist es jetzt egal, was du machst, da sie immer behaupten können, dass deine Bewerbungsbemühungen nicht ausreichend sind. Vielleicht geht das Ganze ein paar Monate gut, und plötzlich ziehen sie dann vor Gericht und der Richter unterstellt dir fiktives Einkommen. Ich habe selbst erlebt, wie ein Vater mit einer kaputten Wirkbelsäule und im ALG2-Bezug zu Mindestunterhalt verdonnert wurde. Der Mann ist natürlich auch heute noch im ALG2-Bezug, weil er körperlich einfach am Ende ist. Das Jugendamt verlangt evtl. Bewegungen ausnahmslos schön mit Bewergungsmappe, via Post, etc., was freilich im ALG2-Bezug nicht bezahlbar ist. Daher erscheint es erst mal logisch, dass du dich selbst gleich wieder von deren Angelschnur abschneidest. Nachteil kann dann selbstverständlich sein, dass sie einen Titel erwirken, infolge Unterhaltsrückstände auflaufen. Sobald du dann mal einen Job findest, werden sie mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit sofort Pfändungsversuche unternehmen. Dies solltest du auf jeden Fall mit einem potentiellen Arbeitgeber vorab kommunizieren.

Da du noch am Beginn deiner Karriere stehst, würde ich jetzt taktisch vorgehen und nicht komplett auf stur stellen, jedoch nur soweit wie es Sinn macht. Schicke ihnen auf jeden Fall regelmäßig deine Bewilligungsbescheide zu und teile ihnen mit, dass du dich an die Bewerbungs-Forderungen des Jobcenters halten musst, alleine schon, weil du finanziell sehr eingschränkt bist. Sie können also davon ausgehen, dass du dich bewerben musst/wirst, solange du dich im ALG2-Bezug befindest. Zweifelsohne arbeiten im Jugendamt nicht die hellsten Köpfe, daher kann es sein, dass sie auf stur schalten.

Dessen ungeachtet entscheidest natürlich du selbst, mit welchem Aufwand du dich bewirben willst. Wenn du tatsächlich schnellstmöglich einen Job finden möchtest, dann steigen selbstredend die Erfolgschancen, wenn du dich häufiger gezielt bewirbst. Allerdings bringen Massenbewerbungen auch nichts, leider kapiert das ein Jugendamtsmitarbeiter nicht wirklich. Mach dir einen Plan, was du möchtest bzw. was du erreichen möchtest, und was du bereit bist dafür einzusetzen. Vllt. kannst du ja noch einen neuen Beruf erlernen, der dir später gute Verdienstchancen ermöglicht. Trennungs- und Betreuungsunterhalt für deine Ex fiele nach der Ausbildung bestimmt schon mal weg. Wichtig ist vor allem, dass du dich in so jungen Jahren bitte noch nicht hängen lässt sondern was aus deinem Leben machst.
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#7
(05-05-2018, 22:45)Milchbar schrieb:
(05-05-2018, 22:04)Gast1969 schrieb: ++++++++++30-40 schriftliche Bewerbung(ohne Tel. Mail etz.) bekomme ich in 3 Monaten zusammen++++++++++++++++++++

Es war wohl eher gemeint, das Du dies monatlich (und damit ist nicht nur 1 Monat gemeint) vorzuweisen hast. Damit hat man auch bei mir alle meine Bewerbungsbemühungen als zu wenig und unzureichend eingestuft.............. :-(

Das habe ich schon vestanden.

Nur wer zahlt diese Beschäftigungstherapie und wer garantiert mir, durch diesem Bewerbung-Spam eine steuerpflichtige Beschäftigung die auch noch so viel abdrückt um Unterhalt und aufgelaufenes zu bezahlen.
Wo finde ich bei gesteigerte Erwerbsobliegenheit 30-40 Bewerbung pro Monat?
Oder ist das nur ein Versuch fiktives Einkommen bzw. § 170 StGB zu beschleunigen bzw. handfest zu machen.
Wenn die mir die Bewerbungen und den Versand zum Jugendamt bezahlen, habe ich damit kein Problem.


Das ist völlig egal, wer Dir diese Beschäftigungstherapie bezahlt. Mir hat der Richter damals auf meinen derartigen Einwurf glatt geantwortet, das wenn ich dann nicht mehr genügend Geld hätte, es mir auch zumutbar wäre auch mal eine Zeit lang zu Hungern........................................ Confused  , da man ja bei dieser Menge Bewerbungen dann auf jeden Fall einen Job finden würde, der dann genügend abwirft um auch den geforderten unterhalt zahlen zu können.

Sad Sad Sad
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#8
(05-05-2018, 22:45)Milchbar schrieb: Oder ist das nur ein Versuch fiktives Einkommen bzw. § 170 StGB zu beschleunigen bzw. handfest zu machen.


Wenn jemals eine Strafanzeige bei Dir eintrudeln sollte melde dich...
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#9
Ich würde mich an Deiner Stelle nicht mit sowas abmühen. Wenn das Amt etwas haben möchte, dann sollen Sie klagen.
Das hat immerhin den Vorteil, dass die Beweislast bei der Behörde und nicht bei Dir liegt. Die meissten Urteile sind derart fehlerhaft, dass es spätestens in der zweiten Instanz zum Freispruch kommt. Du solltest Dir aber unbedingt ein qualifiziertes Arztzeugnis durch den Facharzt besorgen, in dem detailliert aufgeführt sein muss, welche Tätigkeiten aus gesundheitlichen Gründen nicht in Frage kommen. Kleiner Tip noch am Rande: Niemals gegenüber dem Arzt erwähnen, aus welchem Grund Du dieses Zeugnis benötigst. Anonsten wirst Du schnell als Simulant abgestempelt.
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#10
(05-05-2018, 22:04)Gast1969 schrieb: Damit hat man auch bei mir alle meine Bewerbungsbemühungen als zu wenig und unzureichend eingestuft.............. :-(

Das ist pure Willkür. Was und wie viel bitte ist ausreichend? Wenn es NICHT zum Erfolg führt? Dann sind 100 Bewerbungen am Tag zu wenig, wenn sie nicht zu einer Erwerbstätigkeit führen.....

Die Sache ist einfach. Das Jugendamt will dich zum Zahlen zwingen. Sitz das einfach aus - du lebst von SGBII, was also sollen die von dir holen wollen? Die Tante vom Jugendamt kann hundert Mal meinen, du könntest arbeiten - und?

Ich habe zwei Gerichtsverfahren geführt bis zum Oberlandesgericht, um höchstrichterlich feststellen zu lassen:

a) ob ich unterhaltspflichtig bin
b) und falls ja, in welcher Höhe

Wenn das eine Halbtagskraft im Jugendamt so einfach per Verwaltungsakt feststellen und festlegen kann, wozu leisten wir uns dann diese hochbezahlten und hochqualifizierten Juristen bei den Gerichten?

Nachtrag: ob die ein Recht auf diese Informationen haben, spielt keine Rolle. Die holen sich das untereinander nach Belieben. Die Rentenversicherung gibt deine Daten dem Jugendamt, das Finanzamt sowieso, das Jobcenter holt sich deine Daten von überall her, sogar von deiner Bank und deiner Bausparkasse. Datenschutz gibt es keinen für Unterhaltspflichtige in diesem Land. Der einzige limitierende Faktor ist die Trägheit oder Bequemlichkeit des Behörden-Mitarbeiters. Wenn er dem Bürger einen Fragebogen schickt, dann muss er die Informationen nicht selbst zusammen suchen. Das wird er aber tun, wenn der Bürger nicht freiwillig damit herausrückt - oder wenn er den Wahrheitsgehalt der Auskunft des Bürgers überprüfen will.
Bibel, Jesus Sirach 8.1

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#11
(05-05-2018, 22:45)Milchbar schrieb: Oder ist das nur ein Versuch fiktives Einkommen bzw. § 170 StGB zu beschleunigen bzw. handfest zu machen.

Nein, es geht darum dich offiziell unterhaltspflichtig zu machen und nicht, dich strafrechtlich zu verurteilen. Der  §170 StGB - Oberschwachsinn führt sowieso nur selten zu einer Verurteilung.

Das läuft so: Meistens gelingt es, mittels der unzähligen Tricks dir fiktives Einkommen vor Gericht zu unterstellen. Mal sinds zu wenig Bewerbungen, mal ist die Krankheit nicht schlimm genug, mal sinds keine weiter entfernten Berbungen, mal fehlen Bewerbungen auch auf Aushilfsjobs, irgendein bodenloser Schwachsinn halt. Für das vollgefressene Juristenpack eine leichte Übung, die Komplizen des Gesockses in der Politik haben ja auch Jahrzehnte dafür vorgearbeitet.

Die entstehenden Schulden kannst du natürlich nicht bezahlen, das weiss selbst das Jugendamt. Nichtmal der Aufwand für eine Pfändung lohnt sich. Dann kommt das Jugendamt süsslich grinsend an und bietet dir Stundung an, fragt jedes Jahr nach deinen finanziellen Verhältnissen und verhält sich ansonsten ruhig. Währenddessen wachsen die Schulden stetig an. Der Sinn dahinter ist der, dass die sich für den Rest deines Lebens jederzeit Vollzugriff auf alles was du hast behalten. Solltest du z.B. 25 Jahre später war erben - weg ist es. Solltest du wirklich mal einen Job bekommen - richte dich auf lange Jahre Abstottern der Altschulden ein, während denen du voll arbeitest und weit weniger wie den Mindestlohn behälst.

Viele Väter, ich ebenfalls, folgen dann dem erwünschten Weg nicht mehr und spielen nicht mehr mit. Als bei mir fiktives Einkommen am Horiziont auftauchte, habe ich das bürgerliche Leben sein lassen und mich mit Schulden arrangiert. Man wirtschaftet dann halt "etwas anders" und pfeift auf ziemlich viele Dinge.
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#12
Spiel gegen die Regeln. Der Staat kriegt von mir nichts mehr. Ausser Schulden.
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#13
Vielen Dank für Eure Zeilen.

MfG
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