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Studie
#1
Wer getrennt ist und an einer Befragung zum Umgangsrecht und Kindeswohl interessiert ist, kann sich hier melden:
Kindeswohl@uni-bremen.de
www.kindeswohl-umgangsrecht.de

Dieses hatte ich vorgestern schon mal eingestellt, ist aber Verschwunden...
Ich hatte mich angemeldet und, oh Wunder, Entrechtete werden nicht berücksichtigt in dieser Studie....
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#2
Danke für den Hinweis.

Diese Befragung ist vor einem Jahr schon einmal gestartet (oder immer noch nicht beendet?)

http://www.vatersein.de/Forum-topic-30596.html

Anscheinend passte dem Ministerium das Zwischenergebnis nicht und es wurden einige Parameter zur Befragung geändert. Außerdem sollte sich das damit beauftragte Institut die "Genehmigung" für die Befragung vom anderen Elternteil besorgen. Keine Erlaubnis, keine Befragung. An anderer Stelle hat man sich gefragt, ob beim Ministerium nur Wunschantworten produziert werden sollen.

Zitat:Offener Brief an die Bundesfamilienministerin: Verbände fordern Neustart der Studie „Kindeswohl und Umgangsrecht“ und neutrale Information über die Doppelresidenz
(...)
Gleichzeitig wird gefordert, die Studie „Kindeswohl und Umgangsrecht“, welche als Basis für zukünftige politische Entscheidungen zur Regelung des Kontaktes der Kinder mit ihren Eltern nach einer Trennung dienen soll, neu zu starten. Aufgrund mehrerer vom Familienministerium veranlasster Änderungen des Studiendesigns in der laufenden Studie würden die bisher gewonnenen Ergebnisse in der momentanen Form sonst nicht verwendbar sein. Eine unnötige Verschwendung von Steuergeldern und fortwährende Belastung von Kindern getrennter Eltern wäre die Folge, da sich die notwendigen politischen Entscheidungen weiter verzögern würden.

Quelle: http://doppelresidenz.org/article15-Verbande-fordern-Neustart-der-Studie-Kindeswohl-und-Umgangsrecht-und-neutrale-Information-uber-die-Doppelresidenz

Zitat aus einem Beitrag zu dem o. a. Link auf Vatersein.de
"Du Mama. Wenn Papa tot ist kauf ich mir meinen eigenen Ponyhof!" - CosmosDirect Lebensversicherung, 2007

Quelle: http://de.wikiquote.org/wiki/Vater
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#3
Interview mit dem Koordinator der Studie "Kindeswohl und Umgangsrecht" Stefan Rücker: http://www.nw.de/nachrichten/regionale_p...inder.html

Ein ziemlich schwaches Gesülze und die sehr wohl erwiesene Definition von Kindeswohl (siehe KiMiss-Studie) ignoriert er völlig, stattdessen kredenzt er wieder mal Selbstgebrautes. Väter kommen auch vor im Interview: "Wichtig ist zudem, dass Eltern Beratungsangebote nutzen. Mütter sind dafür in der Regel auch aufgeschlossen, doch Väter steigen häufig aus, weil sie meinen, dass eine kontinuierliche Mediation nichts bringt"

Die Frage, warum vor allem Väter das glauben stellt er natürlich nicht. Die Richtung der Empfehlungen bezüglich Umgangsrecht kann man sich schon ausrechnen: Man solle vermehrt Beratungsangebote machen, auf dass sich das Bewusstsein der leicht überforderten Eltern öffne und alles gut werde. Immerhin ein paar seiner Berufskollegen mehr werden sich an sowas fettfressen können...
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#4
"Herr Rücker, das Bundesfamilienministerium hat Sie mit der Studie „Kindeswohl und Umgangsrecht" beauftragt."

Welches Ergebnis erwarten wir, wenn Mumu Manu eine Studie in Auftrag?...
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#5
Erste Befragungsergebnisse: https://www.bmfsfj.de/bmfsfj/aktuelles/a...hen/117378

Immerhin. Und wohl auch das erste Mal, dass die eiserne politische Gleichung "Familie nach Trennung" = "Alleinerziehende Mütter" ein paar Rostflecken bekam.
Überrascht hat mich die Zahl "15 Prozent der Trennungseltern erziehen bereits gemeinsam". Das sind gar nicht mehr so wenig. Und das, obwohl das Wechselmodell immer so weit wie möglich erschwert wurde.
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#6
Ja, diese ach so kompetente Frau Walper vom DJI meint, dass das Wechselmodell für maximal 5 Prozent in Frage käme ...

Gutste ist schon dreimal überholt und das scheint erst der Anfang zu sein.
remember
Don´t let the bastards get you down!

and
This machine kills [feminists]! 
(Donovan)
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#7
In der letzten Zeit habe ich eine Flut medial vertriebener Interviews mit vermeintlichen Experten gelesen bzw. angerissen zu lesen.
Teils aus Deutschland. Teils aus Österreich. Und es drängt sich der Verdacht auf, dass die alten Helfer nun ihre Sätze versuchen aufzuhübschen und sich als Friedensengel auftun, während bei genauerem Hinsehen nach wie vor deren verstaubte Einstellung und die Gegenwehr nicht nachgelassen hat.

Es scheint aber manchen unheimlich zu werden, dass Väter scheinbar immer mehr Aufmerksamkeit bekommen. Früher tot geschwiegenes, wird jetzt mit Vehemenz versucht zu relativieren.

(11-06-2017, 16:25)p__ schrieb: "Wichtig ist zudem, dass Eltern Beratungsangebote nutzen. Mütter sind dafür in der Regel auch aufgeschlossen, doch Väter steigen häufig aus, weil sie meinen, dass eine kontinuierliche Mediation nichts bringt"

So ein Blödsinn. Selbst diese brotlose Kunst wollen sie vereinnahmen und daraus Vorwürfe konstruieren. Neben meiner Schuldnerberatung, welche logischerweise entsprechenden Zulauf hat, ist die Mediation kaum mehr als ein Zubrot, dass man seriös nur als Überzeugungstäter machen kann. Es sei denn, man kriecht ortsansässigen Amtsgerichten und Co in die 5 Buchstaben.

Bis auf einen Fall, riefen ausschließlich Männer an. In jedem Fall waren die Männer an einer schnellen und beiderseitig orientierten Lösung interessiert.

Meistens kam es erst gar nicht zur Mediation, weil die Frau entweder "keine Lust" hatte, oder krank war (nicht selten sogar Alkoholismus).

In einem anderen Fall lügte die Frau. Unterschrieb die Mediationsvereinbarung und brach sie sodann in Teilen, bzw. hielt sie nicht ein (finanzielle Dinge).

In allen Fällen wollten die Männer auch Unterhalt zahlen, und bestanden nur auf faire Regelungen.

Nachkobern und Unzuverlässigkeit in den Abreden stellte ich leider nur bei Frauen fest. Selbst Sätze wie: "O.K. wir haben das halt jetzt so geregelt, aber der hat bestimmt noch Geld versteckt und ich bin ja sooo arm dran" kamen ausschließlich von Frauen.

In einem Fall machte eine Frau bewusst falsche Angaben. Behauptete, der Mann sei aus der Bürgschaft schon raus. Man vereinbarte, das Haus gemeinsam in den freien Verkauf zu geben. Ergebnis war, dass sie log und auch die Bank nicht bezahlt hatte. Nun wird das Haus versteigert.

Selbst in der Schuldnerberatung kommen wensentlich mehr Männer als Frauen. Auf die Männer lastet die Hauptlast der Schulden. Haus und Auto. Überschuldung trat ein, wegen zig facher Forderungen, verursacht durch die Frau: Telefon, Einkaufszentren. Versandhandel, EC-Karten-Betrug etc.

Deren Verhalten in Bezug auf die Kinder - so kann man sich vorstellen - ist nicht besser.

Ich kenne das Forum seit 2008. 2006 war meine Trennung. Selbst Gänsefüsschenschritte werden seit dieser Zeit versucht zu torpedieren. Aber man kommt wenigstens in Erklärungsnot. Diese versucht man dann mit persönlichem Geschwätz zu übertünchen, und kleidet sich, dies rechtfertigend, in Titel und beruflicher Erfahrung.
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#8
Ich bin positiv überrascht, wie (vergleichsweise) neutral der verlinkte Artikel (https://www.bmfsfj.de/bmfsfj/aktuelles/a...hen/117378) geschrieben ist.

(12-07-2017, 17:25)Nappo schrieb: Und es drängt sich der Verdacht auf, dass die alten Helfer nun ihre Sätze versuchen aufzuhübschen und sich als Friedensengel auftun, während bei genauerem Hinsehen nach wie vor deren verstaubte Einstellung und die Gegenwehr nicht nachgelassen hat.

Das ist das typische Verhalten von Opportunisten. Erst auf der Feminismus-Welle reiten, um auf Kosten anderer (v.a. auf Kosten der Kinder, sekundär der Väter) Geld zu verdienen. Jetzt, wo langsam Vätern mehr gewährt werden, passen sie ihren Kurs an. Hauptsache vom Mainstream akzeptiert werden, damit der Geldstrom nicht versiegt.
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#9
Es gibt auch neue Experten. Beispielsweise Sünderhauf hat mit ihrem Buch unheimlich viel bewirkt, das war ein Paukenschlag, ein Referenzwerk. Und die alten Experten merken, dass der eingegrabene Stellungkrieg langsam zum Rückzugsgefecht für sie wird. Die Studie jetzt ist auch ein Rückzugsgefecht. Und plötzlich entdecken Einige, dass sie ja immer aufgeschlossen waren gegenüber anderen Betreuungsmodellen, klaro :-)

Natürlich gehts trotzdem nur im Schneckentempo. Aber immerhin: Bei der Studie zur Gewalt gegen Männer ist es den Ewiggestrigen noch gelungen, die eigentliche Studie abzuwürgen, alles blieb mit der kleinen Pilotstudie stehen. Diesmal gelang das nicht mehr, stattdessen hat man Anstrengungen unternommen die Studie "geeignet" aufzuziehen, sogar als sie schon lief. Da bekam wohl jemand Panik. Vielleicht ist auch das misslungen, wir werden es im Herbst sehen. Die Pressemeldung jetzt macht Hoffnung, dass das Gewächs stärker hochwuchs wie den Macherinnen lieb war.
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#10
Hach, Sünderhauf war sogar mit dabei. Hier der Kurzbericht: http://www.ig-jungen-männer-väter.de/Zuk...-ERZIEHEN/

"Zum ersten Mal in der Geschichte der Bundesrepublik waren nicht nur Frauenorganisationen (11 Verbände) geladen, sondern auch 3 authentische Vertreter der Interessen von Vätern: IG-JMV, VafK und Väternetzwerk."

Sieht so aus, wie wenn die alten Experten nicht mehr allein das Feld bestimmen. Sabine Walper, eine der bekannten Alttäterinnen hats trotzdem noch versucht. Auch ein Rückszugsgefecht. Interessant ist, dass auch Ministerin Katarina Barley etwas engagierter in dieser Sache ist, was wir unter anderem Susanne Petermann zu verdanken haben, die einen Kontakt zu ihr ihr aufgebaut hatte und sie mehrmals traf: http://stiefmutterblog.com/2017/07/14/me...-familien/

Sich einfach mal an Politiker zu wenden erscheint zwar beim Thema Trennungsfamilien aus Vätersicht generell sinnlos, aber manchmal nehmen die Dinge seltsame Wege und der haben durchaus Folgen. Schöner wärs natürlich, wenn Vernunft und Kompentenz mal eine Rolle spielen würden anstatt seltsame Zufallswege.
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#11
Noch was zu Barley, ein Interview: http://www.volksfreund.de/nachrichten/re...06,4674635

"Ich lebe das Wechselmodell selbst". Details dazu fehlen leider. Allerdings äussert sie in 90% des Interviews dann wieder den üblichen SPD-Müll. Eine Passage ist ganz besonders witzig, als sie darauf hingewiesen wird dass die FDP das Wechselmodell als Regelfall fordern würde. Ihr Erwiederung: "Jede pauschale Regelung löst ein Problem, schafft aber neue.". Gröhl, Wieher! Mit "Kinder immer zu Mutti, Vati in die Unterhaltsabzockguillotine" als absolut pauschalem Standard-Regelfall hatte das gesamte Blockparteiengesockse seit der Staatsgründung nie auch nur das geringste Problem!

Noch was von der Süddeutschen zu der vergangenen Veranstaltung, der noch viele Detailinformationen enthält: http://www.sueddeutsche.de/politik/wechs...andingpage

"Barleys Vorstoß zielt auf eine paritätischere Betreuung von Scheidungskindern, ist aber bewusst vorsichtig formuliert. Denn das Feld ist vermint. Väterorganisationen kämpfen seit Jahren offensiv um mehr Umgang mit Kindern, viele alleinerziehende Mütter halten dagegen. Sie befürchten, dass Väter sich noch stärker als bisher Unterhaltspflichten entziehen. Denn bei einer 50:50-Lösung entfallen die herkömmlichen Unterhaltspflichten.

Anders als ihre Vorgängerin signalisiert Familienministerin Barley mehr Offenheit für Anliegen der Väter. Dabei stützt sie sich auf Zahlen des Allensbach-Instituts, die der SZ vorliegen. Die zweistufige Untersuchung wurde 2016 begonnen und 2017 mit 605 Müttern und Vätern fortgesetzt. 51 Prozent der Befragten halten es demnach für eine "ideale Aufteilung", wenn getrennte Mütter und Väter ihre Kinder jeweils etwa zur Hälfte betreuen.
"
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#12
Oder anders formuliert:

"Barleys Vorstoß zielt auf eine paritätischere Betreuung von Scheidungskindern, ist aber bewusst vorsichtig formuliert. Denn das Feld ist vermint. Väterorganisationen kämpfen seit Jahren offensiv um mehr Umgang mit Kindern, viele alleinerziehende Mütter halten noch offensiver dagegen und das mit staatlicher Unterstützung. Sie befürchten, dass sie nicht mehr die Kinder als Waffe einsetzen und auf Kosten der Väter leben können. Denn bei einer 50:50-Lösung entfallen die herkömmlichen Unterhaltspflichten."
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#13
Zitat:Denn bei einer 50:50-Lösung entfallen die herkömmlichen Unterhaltspflichten.

In den Komissionen macht man gerade Überstunden, um genau das zu verhindern. Und man hat schon erste Erfolge, es gibt schon von der Rechtssprechung bis zum BGH hoch ausprobierte hochkomplexe Berechnungsmodelle, um komplierte "Ausgleiche" anzufertigen. Auch die Anwälte laufen sich schon warm, kaum eine Woche in den Anwaltssenken wie anwalt.de oder anwalt24.de ohne Artikel über das Wechselmodell und Unterhaltsideen. Beispiel von anwalt.de:

17.7. "Kindesunterhalt beim „Wechselmodell“: Wer zahlt, wenn beide Eltern das Kind betreuen?" https://www.anwalt.de/rechtstipps/kindes...05204.html
7.7. "Wechselmodell und Unterhalt": https://www.anwalt.de/rechtstipps/wechse...10387.html
30.5. "Kindesunterhalt im Wechselmodell": https://www.anwalt.de/rechtstipps/kindes...07590.html
Dieses Jahr dort schon sage und schreibe 45 Artikel zum Wechselmodell. Business!
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#14
Wer die Interessen der Väter vertritt ist ein finsterer Lobbyist, wer sich derselben Methoden bedient, um das Wechselmodell weitestgehend zu verhindern, Mütter zu überhöhen und Kinder seelisch zu verletzen und zu missbrauchen ist ein Kämpfer für Demokratie und Fortschritt. So einfach funktionieren postchristliche Glaubensgewissheiten.
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#15
(18-07-2017, 08:04)Nachtwanderer schrieb: So einfach funktionieren postchristliche Glaubensgewissheiten.

Postchristlich ist das nicht. Die Kirchen bzw. die kirchlichen Vereine machen da ordentlich mit.
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#16
Die Süddeutsche legt nach, es kamen offenbar viele erregte Zuschriften zu dem oben verlinkten Artikel. "Wenn Scheidungskinder alle zwei Wochen entweder bei der Mutter oder beim Vater wohnen, nennt man das Wechselmodell. Leserinnen und Leser der SZ sind sich nicht einig darüber, ob sie das gut finden sollen."

http://www.sueddeutsche.de/kolumne/wechs...-1.3602290
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#17
Also die Kommentare von Katrin und Tobias Hürter und von Dr. Martin Wöhrle finde ich ziemlich gut.

Was stört Dich daran, p?

Simon II
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#18
Nix, wieso?
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#19
(26-07-2017, 18:21)p__ schrieb: Die Süddeutsche legt nach, ...

Deshalb; habe ich als Kritik an den Leserbriefen aufgefaßt.

Simon II
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#20
Angedeutet war damit, dass die Süddeutsche offenbar von den vielen Zuschriften überrascht war. Früher hat das selten zu was geführt, aber heute brechen die Auflagenzahlen zusammen und die Blätter suchen verzweifelt nach Themen, die noch etwas Wind machen, aber eigentich gefahrlos sind. Es ist gut, dass das Thema Wechselmodell nun auch in diesen erlauchten Kreis gekommen ist.
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