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Umgangsabsage meinerseits
#1
Hallo zusammen,

anbei nochmal kurz die Situation:

- 1 Kind, GSR, erweitertes Umgangsmodell gemäß gerichtlichem Beschluss (mehrere Tage inkl. Übernachtungen jede Woche)
- Ich ("Umgangselternteil"): 40% Umgang, 136% Kindesunterhalt, Steuerklasse 1
- KM ("Alleinerziehend"): 60% Umgang, 0 % Kindesunterhalt, Steuerklasse 2

Ich bin im Mai über das Wochenende beruflich verhindert (Weiterbildung) und musste den planmäßigen Umgang an diesem Wochenende deswegen absagen. KM schäumt und sträubt sich dagegen weil sie selbst was vor hat über das Wochenende.

Wie verhalte ich mich richtig? Ich bin auf dem Standpunkt, da KM "alleinerziehend" ist, ist das ihr Problem an dem Wochenende und nicht meins.

Wie seht ihr das?

Grüße,

Lullaby
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#2
Ausgefallener Umgang sollte nachgeholt werden.
Terminplanung rechtzeitig sofern möglich abstimmen.
Ihr Neuer (...) hat Rücksicht auf Kind zu nehmen.
Möglichst Transparenz schaffen, das reduziert das Misstrauen.
Du zahlst viel Unterhalt weil du beruflich sehr aktiv bist - da kann es schon mal ungünstige berufliche Termine geben.
KM wird das evtl anders sehen
Kleinkram...
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#3
(16-03-2017, 12:11)Lullaby schrieb: Wie verhalte ich mich richtig? Ich bin auf dem Standpunkt, da KM "alleinerziehend" ist, ist das ihr Problem an dem Wochenende und nicht meins.

Du handelst richtig, aber argumentierst falsch!

Dein Argument ist (in Anlehnung an Hans2000), daß Du sehr viel KU zahlst und die Weiterbildung beruflich notwendig ist, um dieses hohe KU-Niveau aufrechtzuerhalten.

Der Umgang ist an einem anderen Wochenende nachzuholen - Du solltest meiner Meinung nach nicht darauf verzichten, da es ein Recht des Kindes ist!

Kommen solche Änderungen aber häufig vor, kann ich den Ärger der KM verstehen. In diesem Fall solltet Ihr überlegen, wie eine vernünftige Änderung des Umgangs aussehen könnte.

Frage:

Wie sieht denn die Alternative aus, daß das Kind dieses Wochenende bei Deinen Eltern verbringt? Wäre das machbar?

Simon II
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#4
Stelle Antrag auf Wechselmodell und arbeite weniger!
remember
Don´t let the bastards get you down!

and
This machine kills [feminists]! 
(Donovan)
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#5
Hallo zusammen,

ich danke euch für die Antworten.

Nachholung des Umgangs macht generell wenig Sinn, da das Kind sowieso jede Woche mehrere Tage bei mir ist. Bei Nachholung wäre es fast die ganze Woche am Stück bei mir.

KM ist typische Rosinenpickerin. Als arme "Alleinerziehende", die für 60 % Betreuung eines Schulkindes 136 % KU + Kindergeld + Steuerklasse 2 kassiert, erwarte ich eine gewisse Flexibilität von ihr.

Ich habe seinerzeit das Wechselmodell beantragt ohne gegenseitige KU-Zahlungen, die KM war dagegen und bekam vor Gericht recht. Dafür bekam ich neben der KU-Pflicht ein großzügiges Umgangsrecht.

Es läuft darauf hinaus, dass das Kind an dem WE von meinen Eltern betreut wird, da KM nicht betreuungsbereit ist.

Grüße,

Lullaby
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#6
Ist doch eine gute Loesung, Oma und Opa freuen sich doch bestimmt....
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#7
(20-03-2017, 18:50)kay schrieb: Ist doch eine gute Loesung, Oma und Opa freuen sich doch bestimmt....

So sehe ich das auch!

Außerdem sind die Großeltern meiner Meinung nach sehr wichtig für Kinder, denn dort werden sie oft ein bißchen verwöhnt und solange das in Maßen und nicht in Massen geschieht, ist das meiner Erfahrung nach positiv für die Kinder.

Simon II
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