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Eigenes Haus vermieten
#1
Hallo, Frau ist vor 7 Monaten ausgezogen ... ich wohne noch drin, zahle außerdem Ratenkredit inkl. aller Kosten. Da wir uns bzgl. Verkauf im Moment nicht einigen können überlege ich die Bude zu vermieten. Benötige ich hierfür die Einwilligung meiner Ex? Wir stehen beide im Grundbuch je zur Hälfte.
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#2
(16-11-2015, 18:32)hobbit schrieb: Hallo, Frau ist vor 7 Monaten ausgezogen ... ich wohne noch drin, zahle außerdem Ratenkredit inkl. aller Kosten. Da wir uns bzgl. Verkauf im Moment nicht einigen können überlege ich die Bude zu vermieten. Benötige ich hierfür die Einwilligung meiner Ex? Wir stehen beide im Grundbuch je zur Hälfte.

Ja, natürlich müssen bei einer Vermietung beide Eigentümer den Mietvertrag unterzeichnen.
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#3
Dachte ich auch.

Dann hat meine Ex ohne mein Wissen vermietet. Der Mietvertrag war gültig, weil für den Mieter unser Innenverhältnis nicht von Belang war.
Das Gute ist in gewissem Sinne trostlos.     Franz Kafka
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#4
Ganz vermieten würde ich ggf. nicht. Gibt es die Möglichkeit, nur einen Teil zu vermieten ?

Wohnung aufgeben ist kritisch.
remember
Don´t let the bastards get you down!

and
This machine kills [feminists]! 
(Donovan)
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#5
(16-11-2015, 20:32)CheGuevara schrieb: Ganz vermieten würde ich ggf. nicht.

Das ist ein spannendes Stichwort.

Als Eigentümer kann man wohl den Mieter leicht per Eigenbedarfskündigung raus kanten. Voraussetzung dafür das das funktioniert ist wohl, daß der Eigentümer dort wohnt (z.B. im Kellerloch) und halt mehr Raum für sich benötigt und aus diesem Grund einer Eigenbedarfskündiigung aus spricht. Wenn er niicht dort wohn kippen wohl die Gerichte eine Eigenbedarfskündigung.
--
2. DEUTSCHER GENDER KONGRESS, 13.05.2017 Nürnberg
https://goo.gl/UL6xnf
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#6
Naja ... ich denke man kann schon etwas vermieten wenn man drin wohnt. Natürlich ist die Frau weiterhin Eigentümerin aber derjenige der im Haus wohnt müsste es doch trotzdem vermieten können.
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#7
Es geht vor allem darum, formal die Ehewohnung nicht aufzugeben;

1361b BGB
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Don´t let the bastards get you down!

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(Donovan)
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#8
(16-11-2015, 18:32)hobbit schrieb: Benötige ich hierfür die Einwilligung meiner Ex? Wir stehen beide im Grundbuch je zur Hälfte.

Theoretisch ja, praktisch nicht.

Wenn es zur Unterhaltsberechnung kommt, wird man dir für das Haus ein fiktives Einkommen zurechnen, genannt Wohnvorteil.
Ob du diesen Wohnvorteil tatsächlich selber nutzt oder durch Mieteinnahmen erzielst, bleibt letztlich egal.

Es kann natürlich sein, dass Exe die Hälfte der Mieteinnahmen kassieren will. Wenn sie die Hälfte der Hypotheken zahlt, ist dieses Ansinnen auch berechtigt. Wenn nicht, dann nicht.

(16-11-2015, 19:29)karlma schrieb: Dachte ich auch.

Dann hat meine Ex ohne mein Wissen vermietet. Der Mietvertrag war gültig, weil für den Mieter unser Innenverhältnis nicht von Belang war.

Ist bei mir ähnlich. Exe vermietet unser (immer noch nicht zwangsversteigertes) Haus illegal, ohne Einwohnermeldeamt über Mieter zu informieren oder gar mich als Miteigentümer. Die Miete kassiert sie ein, ohne das Finanzamt zu informieren.

Laut meiner Rechtsbeiständin soll ich das so laufen lassen, so lange anzunehmen ist, dass die Mieteinnahmen unter dem Wohnvorteil leigen.
Bibel, Jesus Sirach 8.1

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#9
Wie gesagt, das Haus gehört uns hälftig. Ich zahle Kredit inkl. Allen Kosten. Frau zahlt nix. Ich würde gern in eine kleinere Wohnung ziehen. Kann es mir aber nicht leisten das Haus und noch zusätzlich die kleine Wohnung zu bezahlen. Was für möglichkeiten außer verkaufen habe ich?
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#10
Umschulden?

So niedrig, wie die Zinsen derzeit sind, kannst du niemals wieder billiger im Eigentum wohnen.

Oder eben Untermieter mit reinnehmen. Oder frag auf dem Landratsamt nach, die suchen derzeit Wohnraum wie bekloppt. Angeblich soll die Rendite aus Vermietung an Flüchtlinge höher sein als der Profit aus dem Drogenhandel (stand heute irgendwo in einem online-Nachrichtendienst).
Bibel, Jesus Sirach 8.1

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#11
@hobbit...

Lies doch einfach mal das hier:

http://www.lattermann-rechtsanwalt.de/sc...-trennung/
Wer Deutschland für kapitalistisch hält, hält auch Kuba für demokratisch. G.W.
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#12
Danke :-) ... endlich mal informativ
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